NLA - Pre-Playoff - Freitag, 9. April 2021

3 : 1 (0:1, 1:0, 2:0) 

Stadion

SGKB Arena, Rapperswil-Jona

Schiedsrichter

Micha Hebeisen, Daniel Piechaczek; Eric Cattaneo, Stany Gnemmi

Tore

01:370:1Damien Brunner
M. Künzle, Y. Stampfli
Andrew Rowe [PP2]1:126:04
R. Cervenka, S. Moses
Michael Loosli2:142:17
G. Wetter
Kevin Clark3:159:13
R. Cervenka, S. Moses

Strafen

Marco Lehmann03:16
2 min - Beinstellen
Kevin Clark24:26
2 min - Übertriebene Härte
24:26Mike Künzle
2 min - Stockschlag
Effektive Dauer: 98 Sekunden
24:26Mike Künzle
2 min - Übertriebene Härte
24:57 (Team)
2 min - Zuviele Spieler auf dem Eis
Roman Cervenka28:37
2 min - Stockschlag
Igor Jelovac30:44
2 min - Behinderung
Roman Cervenka42:29
2 min - Stockschlag
45:35Mathias Trettenes
10 min - Automatische Disziplinarstrafe ()
45:35Mathias Trettenes
2 min - Check gegen den Kopf
48:59Yannick Rathgeb
2 min - Übertriebene Härte

Aufstellung / Statistik

Torhüter Torhüter
#60 M. Nyffeler 97,1% 59:15    #41 E. Paupe               
#51 N. Bader       00:45    #36 J. van Pottelberghe 90,9% 59:07   
Verteidiger Verteidiger
#13 M. Dufner ±0             #29 B. Forster ±0            
#46 D. Egli +1             #37 A. Jaquet ±0            
#17 I. Jelovac +1       2S 2' #44 S. Kreis -1       2S   
#11 F. Maier -1       1S    #40 P. Lindbohm ±0       2S   
#41 L. Profico ±0             #90 J. Moser -1       4S   
#22 R. Sataric ±0             #27 Y. Rathgeb -1       5S 2'
#53 J. Scheidegger ±0             #18 Y. Stampfli +1    1A      
#22 S. Ulmer ±0            
Stürmer Stürmer
#10 R. Cervenka +1    2A 4S 4' #96 D. Brunner ±0 1T    6S   
#32 K. Clark +1 1T    1S 2' #10 L. Cunti -1       1S   
#25 N. Eggenberger ±0       1S    #21 J. Fuchs -1       2S   
#85 S. Forrer +1             #58 A. Gustafsson ±0            
#24 M. Lehmann ±0       3S 2' #16 F. Hofer ±0       5S   
#91 M. Loosli +1 1T    2S    #61 M. Hügli ±0       1S   
#12 S. Moses +1    2A 5S    #89 T. Kessler -1            
#16 M. Ness -1             #67 K. Komarek ±0       1S   
#20 F. Randegger +1       1S    #73 M. Künzle ±0    1A 2S 4'
#19 A. Rowe ±0 1T    1S    #25 T. Rajala -1       2S   
#86 K. Schweri -1       1S    # 7 R. Tanner ±0            
#72 G. Wetter +1    1A       #24 M. Trettenes ±0       2S 12'
#18 J. Wick -1       1S   

Rappi nyffelt sich in die Playoffs

Von Pascal Zingg

Gleich bei der ersten Ausgabe der Pre-Playoffs kommt es in der National League zu einer grossen Überraschung. Die SCRJ Lakers bezwingen als zehnte den EHC Biel mit 2:0-Siegen. Wie schon beim ersten Spiel in Biel, sollte der Schlüssel zum Lakers-Sieg auch am heutigen Abend eine geschlossene Mannschaftsleistung und ein überragender Melvin Nyffeler sein.

Es war fast schon symptomatisch, dass nicht Topscorer Roman Cervenka oder Goalgetter Kevin Clark das bisher wichtigste Saisonspiel der Lakers entschied. Mit Michael Loosli war es ein Chrampfer aus der vierten Linie, dem in der 43. Minute das erlösende 2:1 gelang. Der Stürmer profitierte davon, dass die Scheibe von Forrer via einen Schlittschuh eines Bielers vors Tor kam. «Ohne viel nachzudenken, zog ich ab», meinte Loosli, der die Scheibe souverän an Joren van Pottelberghe vorbeibrachte. Loosli zeigte mit dieser Aktion, mit welch geschlossener Mannschaftsleistung die Lakers diese Pre-Playoff-Serie gewann.

Während die Lakers nun befreit aufspielen konnte, wurde der Druck auf die Bieler derart gross, dass sie vergassen mit welchen Tugenden sie in den ersten 40 Minuten gespielt hatten. Anders als noch im ersten Spiel konnte der EHCB die Rapperswiler sowohl spielerisch als auch körperlich einteilen. Vorreiter in dieser Phase Mike Künzle, der es mit den bekannten Playoff-Mätzchen immer wieder schaffte die Rapperswiler zu provozieren. Neben diesen Mätzchen wusste Künzle auch spielerisch zu überzeugen. So sorgte sein genialer Pass nach 97 Sekunden dafür, dass die Bieler bereits früh in Führung gingen.

Mit der Führung im Rücken konnten die Bieler den Gegner aus Rapperswil in den ersten 40 Minuten immer wieder einschnüren. Den Seeländern kam dabei zu Gute, dass mit Jason Fuchs und Tino Kessler zwei Stürmer zurück ins Lineup kamen. Dass den Seeländern trotz dieses Drucks kein weiterer Treffer gelang, lag vor allem an einem bärenstarken Melvin Nyffeler. «Es ist unglaublich, Nyffi ist mental äusserst stark. Ausserdem spielt er in wichtigen Spielen noch ein Spürchen besser», lobte Jeff Tomlinson.

Während Nyffeler hinten dicht hielt, wartete die Rappenswiler Offensive auf die günstige Gelegenheit um dieses Spiel auszugleichen. Diese Gelegenheit sollte sich in der 25. Minute bieten. Erst schlug Künzle seinen Stock von hinten in die Schlittschuhe von Topscorer Cervenka, dann kassierten die Bieler auch noch eine Wechselstrafe. Mit zwei Spielern mehr auf dem Feld fand Roman Cervenka den Stock von Captain Andrew Rowe, der dieses Spiel zum 1:1 ausgleichen konnte.

Hatte sich Rappi in den ersten 40 Minuten vom Gegner dominieren lassen, spielte man nach dem 2:1 von Michael Loosli erneut das gewünschte Playoff-Hockey. Plötzlich gelang es auch den Lakers körperliche Akzente zu setzen und plötzlich gelang es auch der Defensive Melvin Nyffeler noch besser abzuschirmen. Ohne grössere Probleme retteten die Rosenstädter ihren Vorsprung in die 60. Minute, wo Kevin Clark auf Pass von Cervenka noch der Empty Netter gelang.

Mit einer solidarischen Mannschaftsleistung, der nötigen Playoffhärte und einem äusserst starken Melvin Nyffeler gelang es den Lakers damit den EHC Biel in zwei Spielen in die Knie zu zwingen und sich damit für die «richtigen» Playoffs zu qualifizieren. «Ein Erfolg, den ich immer in Erinnerung behalten werde», erklärte ein überglücklich Jeff Tomlinson. Einmal mehr betonte er dabei, dass dieser Job in Rappi magisch ist. Trotz einem weinenden Auge über das scheiden mit seiner Liebe vom Obersee, erkannte er dabei auch, dass er in dieser Saison auf dem Höhepunkte abtreten kann. Dass er dabei die erste Playoffqualifikation seit 2008 geschafft hat, hebt ihn definitiv auf eine Stufe mit den Trainerlegenden Pekka Rautakallio und Bill Gilligan, die den Verein in den 90ern und den 2000ern geprägt hatten.

Tabelle

1. Zug 52 33-7-6-6 197:128 119
2. Lugano 52 24-9-2-17 160:137 92
3. Fribourg 51 26-4-4-17 159:151 90
4. Lausanne 51 23-7-6-15 159:125 89
5. ZSC Lions 52 24-6-6-16 170:143 90
6. Servette 50 22-7-4-17 167:129 84
7. Biel 48 20-6-6-16 149:137 78
8. Davos 51 20-5-4-22 174:177 74
9. Bern 48 15-3-5-25 129:156 56
10. Rapperswil 50 15-3-5-27 141:180 56
11. Ambrì 51 12-3-8-28 107:158 50
12. SCL Tigers 52 8-2-6-36 107:198 34

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