Larionov und Anderson Hall of Famer

Mittwoch, 18. Juni 2008, 07:17 - Martin Merk

Die beiden Ex-NLA-Spieler Igor Larionov und Glenn Anderson wurden in die Hockey Hall of Fame aufgenommen.

Mit dem ehemaligen Lugano-Spieler Larionov und Anderson wurden dieses Jahr nur zwei Spieler in die Ruhmeshalle des nordamerikanischen Eishockeys gewählt. Ersterer wurde erst vor einem Monat in die IIHF Hall of Fame aufgenommen.

Der Russe Larionov gewann mit Detroit dreimal den Stanley Cup und war international mit zahlreichen Goldmedaillen an Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften erfolgreich. Vor seiner NHL-Karriere bildete er in den 80er-Jahren in der sowjetischen Nationalmannschaft und bei ZSKA Moskau die gefürchtete KLM-Linie mit Vladimir Krutov und Sergej Makarov.

Der Kanadier Anderson gewann mit den Edmonton Oilers während elf Jahren fünfmal den Stanley Cup und war für sein furchtloses Spiel vor dem gegnerischen Tor berühmt. Er schaffte dabei Saisons mit über 50 Toren und 100 Punkten. 1996/97 bestritt er auch eine NLA-Saison für den HC La Chaux-e-Fonds.

Neben den beiden Ex-Spielern wurden zwei weitere Persönlichkeiten aufgenommen. Ed Chynoweth war von 1972 bis 1995 der erste vollamtliche Präsident der kanadischen Juniorenliga WHL. Von 1975 bis 1995 war er auch Präsident der Canadian Hockey League, dem Dachverband der drei grossen kanadischen Juniorenligen. Er blieb dem Eishockey nach 1995 als Präsident des Clubs Kootenay Ice erhalten und verstarb im April.

In der Kategorie Schiedsrichter wurde Ray Scapinello aufgenommen. Während 33 Jahren leitete er rund 3000 NHL-Spiele und pfiff auch an den Olympischen Winterspielen 1998 im japanischen Nagano.