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Philippe Furrer – „Ich bin bereit!“ |
Einen Tag vor dem ersten Spiel sprach Hockeyfans.ch mit Philippe Furrer über seine Erfahrungen an der ersten A-Weltmeisterschaften in Québec. Der Berner sagt er sei bereit für die Herausforderung.
Philippe Furrer, wissen Sie schon, ob sie in der Startaufstellung des ersten Spiels stehen werden?
Das weis ich nicht genau. Aber ich gehe davon aus, dass ich dabei sein werde. Zurzeit trainiere ich in der dritten Linie. Ich nehme aber an, dass ich es am Teammeeting erfahren werde, ob ich spiele oder nicht.
Welches sind Ihre ersten Erfahrungen in der A-Nationalmannschaft?
Die Erfahrungen mit der A-Nationalmannschaft sind alle nur positiv. Die ganze Ambiance und die ganze Organisation sind einmalig. Für mich als Spieler wird alles organisiert, alles gemacht. Ich kann mich voll auf meine Arbeit als Eishockeyspieler konzentrieren. Dies ist natürlich sehr gut. Des Weiteren habe ich auch einen grossen Schritt in meiner persönlichen Entwicklung machen können. Denn alles was ich hier erleben und erfahren darf, bringt mich einen Schritt weiter.
Wie meinen Sie dies?
Ich konnte meine Verletzung, welche ich mir in den Play-offs zugezogen habe, auskurieren. Dazu konnte ich mich an die Mannschaft und an die Spieler gewöhnen. Interessant ist für mich auch, wie der Umgang untereinander ist. Der ist immer aufgestellt und man fühlt sich sehr wohl.
Was ist für Sie das spezielle an diesen Weltmeisterschaften?
Sicher das kleinere Eisfeld. Obwohl ich darin Erfahrung habe, merke ich doch, dass es international noch einmal schneller geht. Dies sah man im Testspiel gegen die Russen. Dort waren wir nicht bereit und kassierten so die schnellen Tore. Auf dem kleineren Eisfeld ist zudem die Zeit der Entscheidung kleiner als auf den Europäischen Eisfeldern. Dies macht alles noch etwas schwieriger.
Welches Spiel sehen Sie als das entscheidende Spiel, das Spiel, das die Schweizer Equipe unbedingt gewinnen muss, an?
Es gibt kein Spiel, dass wir als das alles entscheidende Spiel ansehen können. Wir wollen nun jedes Spiel einzeln angehen. So liegt denn der Fokus auf dem Spiel von morgen Abend. Vorher machen wir uns keine Gedanken über die anderen Spiele.
Ein anderes Thema ist für Sie sicher noch die NHL. Wissen Sie, ob die New York Rangers Sie hier beobachten werden?
Ich weiss, dass die Rangers eine Delegation hier hin gesandt haben. Doch diese sind nicht extra wegen mir da. Sie wollen sich den einen oder anderen Spieler anschauen. Dabei werden Sie aber sicher auch das eine oder andere Spiel von mir beobachten. Aber mehr weiss ich nicht.