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Raffael Diaz: „Ich dachte nie an ein Aufgebot“ |
Zugs Raffael Diaz bestreitet seine erste WM und ist der Meinung, dass man Respekt vor den grossen Nationen haben darf, aber nicht zu grossen. Und er sagt auch, dass er überrascht sei, überhaupt in Kanada spielen zu dürfen.
Raffael Diaz, Sie spielen einen wichtigen Part im Boxplay. Möchten Sie nicht manchmal mehr spielen?
Man muss einfach die Eiszeit nehmen, die man bekommt. Da gibt es nichts zu diskutieren. Der Trainer ist verantwortlich für die Eiszeit, und dann geht man auf das Eis, spielt seine Zeit bis zum nächsten Wechsel und wartet dann auf den nächsten Einsatz.
Dachten Sie vor der Saison daran, dass Sie hier in Kanada an der WM teilnehmen können?
Nein, daran habe ich nie gedacht. Ich bekam das erste Aufgebot im Dezember. Damals war ich zuerst auf Pikett und dann hiess es, ich könne auch mitkommen. Dies hat mich enorm gefreut. Am Ende der Saison kam dann das Aufgebot um in den Trainingslagern dabei zu sein. Und auf einmal bin ich im Kader für die Weltmeisterschaft hier in Kanada. Das hat mich sehr gefreut. Nun gebe ich in jedem Einsatz alles um die Nomination zu rechtfertigen.
Wo liegen Ihre Stärken, welche Sie in diese Mannschaft brachten?
Ich denke, dass die darin liegen, dass ich immer kämpfe und immer Vollgas-Hockey spielen will. Ich bin ein Spieler der auf dem Eis immer alles gibt und so viel von mir selber fordere.
Auf Schweden folgen nun Tschechien und Russland. Hat man da nicht auch zu grossen Respekt vor dieser Mannschaft?
Respekt soll man haben. Aber einen gesunden Respekt. Das ist der Punkt. Es ist ein neuer Tag ein neues Spiel und alles beginnt bei 0:0. Es sind keine Übermenschen sondern die gleichen Menschen wie wir auch. Wir müssen einfach so spielen wie bisher. Dann sehen wir am Ende, was dabei herauskommt.