Offizielles EHCO Diskussionsforum

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#381756 - 15/12/2017 22:45 Re: Der Off-Topic Thread [Re: kenedi]
Profi-Kritiker Offline
Veteran

Registriert: 25/02/2013
Beiträge: 2308
Original geschrieben von: kenedi
Danke, Netlomanya laugh

Und wenn wir dann endlich mal diesen Kübel gewonnen haben, drehen wir für eine Woche durch!! grin

Da ich überzeugt bin dass wir das in dieser Saison erreichen, hole ich dies zwischen Weihnachten und Neujahr vor.

hoch
#381759 - Gestern um 07:44 Re: Der Off-Topic Thread [Re: Patrick Steiner]
Balsthaler Offline
Profi

Registriert: 28/11/2012
Beiträge: 694
In der "Schweiz am Wochenende" nimmt Ryan Vesce zu seiner Gehirnerschütterung Stellung. Das Interview verheisst nichts gutes. Nach wie vor leidet Ryan stark an den Folgen des Kopfchecks von Oehen. Auch wenn man versucht, positives aus dem Artikel herauszulesen, finden sich wenig Anhaltspunkte, die auf eine Besserung des Gesundheitszustandes schliessen lassen. Für mich ist es nach diesem nachdenklich stimmenden Bericht fraglich, ob Ryan je wieder hundertprozentig wird Eishockey spielen können! Ich hoffe und wünsche es Ryan von ganzem Herzen; aber gewisse Zweifel bleiben leider bestehen.

Eventuell kann jemand diesen Artikel im Forum aufschalten. Ich kann es nicht.

hoch
#381765 - Gestern um 11:08 Re: Der Off-Topic Thread [Re: Balsthaler]
Overtime Offline
Mitglied

Registriert: 09/03/2005
Beiträge: 451
Ort: Kleinholz
Quelle: AZ Medien, Schweiz am Sonntag - VON MARCEL KUCHTA

Der fiese Gegner im eigenen Kopf

Oltens Ryan Vesce ist einer von vielen Eishockeyspielern, die an den Folgen einer Gehirnerschütterung leiden

17. Oktober 2017: Es läuft die 36. Spielminute des Swiss-League-Meisterschaftsspiels zwischen dem EHC Olten und der EVZ Academy. Oltens Ryan Vesce führt den Puck, so wie er es schon Tausende Male während seiner langen Karriere als Eishockeyprofi getan hat. Er fährt mit hohem Tempo ins Angriffsdrittel. Lässt mit einer Körpertäuschung einen Gegenspieler aussteigen. Sucht einen besser postierten Teamkollegen, dem er die Scheibe zuspielen kann. Dann passiert es: Plötzlich taucht von der Seite Cyril Oehen auf. Der Verteidiger der EVZ Academy will Vesce mit einem Check bremsen, trifft aber statt des Körpers den Kopf des Amerikaners. Vesce beugt sich kurz nach vorne, richtet sich wieder auf und verlässt das Eis aus eigener Kraft, aber auf wackligen Beinen und sichtbar angeknockt.

Ryan Vesce weiss sofort, was passiert ist. Das Gefühl, als ob die Zeit stehen bleibt. Das Gefühl, dass die Umgebung wie in einer Wolke verschwindet. Das Gefühl, dass man sich selber in einer Art Taucherglocke befindet. Er hatte vorher schon zweimal erlebt, wie sich eine Gehirnerschütterung anfühlt. Nach dem Spiel kommt die erste Diagnose des Teamarztes: Es dürfte sich «nur um eine leichte Variante handeln. Ein Verdikt, welches die nachfolgende Untersuchung bestätigt. Beim EHC Olten geht man davon aus, dass der Stürmer eine bis zwei Wochen ausfällt. «Glück gehabt, denken die Beteiligten angesichts dieser den Umständen entsprechend recht günstigen Prognose.

16. Dezember 2017: Ryan Vesce ist seit jenem Zusammenstoss im Oktober nie mehr für den EHC Olten im Einsatz gestanden. Aus zwei Wochen sind mittlerweile zwei Monate geworden. Momentan weiss niemand, wohin die Reise gehen wird. Nur etwas steht fest: Vesce wird morgen ein Flugzeug in Richtung USA besteigen. Er lässt sich in einer Spezialklinik in Arizona behandeln. Die auf dem Papier «leichte» Gehirnerschütterung hat sich inzwischen als wesentlich komplizierter herausgestellt. Das Hauptproblem: Der Patient leidet an einer Verarbeitungs-Störung im Gleichgewichts Organ. Der Fall Vesce zeigt exemplarisch und eindrücklich, wie heimtückisch und unberechenbar diese Art von Verletzung ist, welche in den vergangenen Jahren im Eishockey rasant zugenommen hat.

«So schlimm wie am ersten Tag» Zwei Tage bevor er sich für gut zwei Wochen in seine Heimat verabschiedet sitzt Ryan Vesce in einem Café in der Oltner Altstadt und erzählt von den schwierigen Momenten, die er seit jenem schicksalsträchtigen Tag im Oktober erleben musste. Vesce, von seinem Naturell her ein fröhlicher, offener Mensch, spricht leise. Die müden Gesichtszüge verraten, dass es ihm nicht gut geht. «Die Symptome sind auch jetzt immer noch genau gleich schlimm wie am ersten Tag», sagt er. Das Kopfweh ist ein treuer, aber unerwünschter Begleiter. Ebenso Schwindel, Übelkeit und unangenehmer Ohrendruck. An eine Rückkehr aufs Eis, dorthin, wo er sich am wohlsten fühlt, war zu keinem Zeitpunkt auch nur im Entferntesten zu denken.

«Das Schlimmste ist, dass ich keine Fortschritte spüre», erzählt der 35-Jährige leicht resigniert. Wohl zeigen die Tests, die er regelmässig über sich ergehen lassen muss, dass die Verletzungen des Gehirns langsam heilen. Allein: Auf sein Wohlbefinden hatte das bisher keinerlei Einfluss. Vesce hat seine tägliche Routine, fährt mit dem Zug nach Zürich zum Spezialisten für Gehirnerschütterungen, wo er spezifische Übungen absolviert. Danach versucht er, sich zu Hause zu entspannen, und geht abends regelmässig bei den Familien seiner ausländischen Teamkollegen, Tim Stapleton und Jay McClement, essen.

Seine eigene Familie, Frau Kate sowie die Kinder Ava, Maylin und Charlie, ist bereits vor ein paar Wochen wieder nach Florida zurückgekehrt. Nicht nur, weil Ryan Vesce aufgrund seines Zustands Ruhe braucht. sondern vor allem, weil die älteste Tochter wieder in ihre gewohnte Schule gehen sollte. «Als absehbar wurde, dass meine Verletzung langwierig sein könnte, haben wir uns zu diesem Schritt entschlossen», sagt Vesce. Immerhin: Über die Weihnachtstage wird er seine Liebsten wieder in die Arme schliessen können. Nach dem Abstecher nach Arizona wird er ein paar Tage in Florida verbringen. «Darauf freue ich mich. Ich hoffe, es hilft mir, wenn ich mal eine andere Umgebung habe."

Keine Familie, kein Eishockey, trübes Wetter·und als schlimmster Punkt: keine Anhaltspunkte, dass sich die gesundheitliche Situation bessert. Ist da die Gefahr nicht gross, dass man depressiv wird? Ryan Vesce überlegt und sagt dann entschlossen: «Nein. Solche Gedanken haben bei mir nicht Platz. Ich glaube daran, dass ich wieder zurückkehren kann aufs Eis. Dafür kämpfe ich jeden Tag. Und: Ich bin grundsätzlich ein sehr optimistischer Mensch.»

Trotzdem: Die Unsicherheit, was die Zukunft bringen mag, lässt sich bei so einer Verletzung nicht verdrängen. «Ich weiss nicht, ob und wie es weitergeht. Und dann stellt man sich schon die Frage, was ist, sollte ich nicht mehr Eishockey spielen können. Ich muss ja meine Familie irgendwie ernähren», bemerkt Vesce leise. Er weiss: Der unsichtbare Gegner im eigenen Kopf ist unerbittlich und vor allem total unberechenbar.

Keine Wut auf den Übeltäter Verspüre er jetzt, in dieser schwierigen Situation, Wut auf den Spieler, der ihn am 17. Oktober ausgeknockt hat? «Nein. Körperkontakt gehört zum Eishockey. Und ich hoffe doch, dass er mich nicht mit Absicht am Kopf treffen wollte», zeigt sich Ryan Vesce nicht nachtragend. Die fragliche Szene hat er sich nie angesehen. «Ich wüsste nicht, was ich davon habe», sagt er lapidar. «Das würde nichts an meiner Lage ändern.» Ob er die drei Spiele Sperre, die Cyril Oehen erhalten hat, nicht als zu milde Strafe empfindet? Vesce zuckt mit den Schultern. «Es liegt nicht an mir, das zu beurteilen. Wer weiss schon bei dieser Art von Verletzung, was das richtige oder falsche Strafmass ist?»

Über 100 bekannte Fälle von Gehirnerschütterungen wurden in der Saison 2016/17 in den beiden höchsten Schweizer Eishockey Spielklassen registriert. Im Schnitt fielen die Betroffenen, wie ZSC·Lions·Teamarzt Gerry Büsser in einem Interview mit dem «Tages·Anzeiger» schilderte 20,7 Tage aus. Nach drei Wochen waren 70 Prozent der Spieler zurück im Spielbetrieb, nach drei Monaten 90 Prozent. Bei10 Prozent. zu denen auch Ryan Vesce gehören dürfte, ist die Frist nach oben offen. Es gibt – nicht nur im Schweizer Eishockey - Fälle, in denen die Spieler ihre Karriere beenden müssen. 2016 traten ZSC·Verteidiger Daniel Schnyder und der Bieler Gianni Ehrensperger nach wiederholten Gehirnerschütterungen zurück.

hoch
#381766 - Gestern um 11:09 Re: Der Off-Topic Thread [Re: Overtime]
Overtime Offline
Mitglied

Registriert: 09/03/2005
Beiträge: 451
Ort: Kleinholz
An dieser Stelle: Gute Besserung Ryan!!

hoch
#381769 - Gestern um 11:49 Re: Der Off-Topic Thread [Re: Patrick Steiner]
murphy's Offline

Veteran

Registriert: 22/09/2009
Beiträge: 2523
Ort: Chatzestrecker
Gute Besserung Ryan!

Was Schwerwiegende Gehirnerschütterungen angeht scheint der EHCO wahrlich keine gute Adresse zu sein....

- Krebs
- Haldimann
- Schild
- Burki
- Vesce

da läuft's einem Eiskalt den Rücken runter.....
_________________________
1981 EHC Olten - SC Langenthal

"EINER VON 9000"

ALLEZ SERVETTE FC
"TOUS UNIS DANS LA LÉGENDE"

Wir werden stärker denn je zurückkommen......
Allez Servette! smile

hoch
#381770 - Gestern um 11:53 Re: Der Off-Topic Thread [Re: Patrick Steiner]
Nr.14 Online   content
Veteran

Registriert: 21/10/2004
Beiträge: 4037
Ort: Lostorf
Ich wünsche Ryan von Herzen gute Besserung. Nicht weil wir ihn auf dem Eis dringend gebrauchen könnten, sondern, dass er wieder ein normales Leben mit seinen Liebsten verbringen kann !

Good Luck, Ryan !!!
_________________________
HOPP OUTE ! ! !

GO KINGS GO ! ! !

HYVÄÄ KÄRPÄT ! ! !

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#381772 - Gestern um 12:32 Re: Der Off-Topic Thread [Re: Patrick Steiner]
Olten_Pride Offline
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Registriert: 26/09/2007
Beiträge: 3391
Ort: OL10
Good luck ryan!!

Hoffe daa kommt gut!

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#381779 - Gestern um 16:15 Re: Der Off-Topic Thread [Re: Balsthaler]
Don Mc Laren Online   content
Veteran

Registriert: 23/04/2003
Beiträge: 2342
Ort: Baselbiet
Original geschrieben von: Balsthaler


Eventuell kann jemand diesen Artikel im Forum aufschalten. Ich kann es nicht.


https://www.oltnertagblatt.ch/sport/der-...vesce-132007315
_________________________
#23 EMMER EINE VO EUS #23

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#381780 - Gestern um 16:31 Re: Der Off-Topic Thread [Re: Overtime]
Butterfly Offline
Mitglied

Registriert: 16/05/2003
Beiträge: 129
Oh je, ich wünsche ryan das aller beste und gute genesung. Würde mich freuen wenn er aufs eis zurückkehren kann. Hoffe er kann nun kraft bei seiner familie tanken.

GOOD LUCK RYAN

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