http://www.blick.ch/sport/eishockey/nla/forster-schon-ein-davoser-107381In Dino Kesslers Kolumne ist Forster ebenfalls ein Thema:
Tickt Forster noch richtig?
Warum kündigte Beat Forster den Vertrag beim ZSC ausgerechnet vor dem bislang wichtigsten Spiel er Saison?
Abgesehen davon, dass es rechtlich keine Mittel gibt ihn aufzuhalten,spielt dabei die Moral die wichtige Rolle. Ein Spiler, der so einen "Stunt" abzieht, muss gute Gründe haben. Oder verrückt sein. Einen guten Grund hatte der Verteidiger aber nicht.
Ich habe in der Saison 1992/93 beim SC Bern etwas anderes erlebt. Ich wäre damals am liebsten davongelaufen. Warum? Weil ich einem unglaublichen Mist spielte und nicht mehr weiter wusste. Aber ich blieb bis Saisonende, obwohl die das am Bärengraben gar nicht unbedingt wollten.
Aber welchen Grund hatte Forster? Er hatte beim ZSC alles. Gleichwohlhaut er ab. Aber solange er keine Erklärung abgibt, stehen Zürcher und vor allem Davoser im Regen.
Forster stösst mit seiner egoistischen Entscheiden nicht nur einen Klassetrainer und Menschen von Fromat vor den Kopf, sondern beleidigt auch die gesammte, ihm bis zu diesem Zeitpunkt wohlgesinnte Organisation der ZSC Lions.
Wenn Forster denkt, er sei in Zürich zu wenig gehätschelt worden, hat er den Bezug zur Realität verlohren. Mit Mark Streit hat in Montreal zwei Jahre lang kein Schwein geredet.
Gibt es sportliche Gründe für diesen Entscheid? Nein. Erst beim ZSC hat sich Forster zum internationelen dominanten Verteidiger entwickelt. Er stand in Zürich immer auf dem Eis, wenn er für die Lions etwas auf dem Spiel stand. Erst im Oktober 2007 hat er auf eigenen Wunsch den Vertrag bis 2011 verlängert.
Liegts also am Trainer?
Seam Simpson war während sieben Saisons mein Trainer beim EV Zug. Ich sage es hier überdeutlich: Mit "Simmer" nicht auszukommen, ist geradezu unmöglich. Wer das trotzdem schafft, hat etwas falsch gemacht.