Uiuiui... entweder die Verantwortlichen des HCD's können nicht wirklich verhandeln - oder ihr Verhalten im Vorfeld war tatsächlich nicht "ehrenwert"...
Ansonsten ist dieses Verhandlungsergebnis nicht zu erklären.
Neben der reglementarischen Ablöse noch zusätzliches Geld (wahrscheinlich für Schadenersatz, der aber kaum zu beweisen war) plus ein Spengler Cup-Verbot für Forster und keine Beteiligung an zukünftigen Direktduellen in dieser Saison.
Mein Fazit: Der ZSC scheint an diesem Verhandlungstisch auf allen Ebenen gesiegt zu haben...
Trotzdem spielt der Forster bald in Davos und deshalb ist der wahre Sieger im ganzen Drecksspiel wohl doch der HCD - der ZSC hat einzig die Genugtuung dem Forster und dem HCD noch eins ans Bein gepinkelt zu haben...
Genau, der ZSC hat auf der ganzen Linie gesiegt (mal abgesehen davon das Forster nicht mehr für den Z spielt, was aber ja bereits vor der Verhandlung klar war). Was ich nicht verstehe ist, wieso es der HCD nicht auf den Einzelrichter ankommen liess, denn der hätte gar nicht anders entscheiden können als dass Forster für den HCD ab sofort und in jedem Spiel spielberechtigt ist und der HCD nicht mehr als die 500 000 Franken bezahlen muss. Eine allfällige Zivilklage seitens der Zürcher, hätte sich eh gegen Forster und nicht gegen den HCD gewendet. Der HCD ist also der grosse Verlierer dieser Verhandlungsrunde, hat er doch gleich in dreierlei Hinsicht verloren (1. mehr als 500 000 Franken, 2. Forster darf gegen den Z nicht spielen, 3. Forster darf erst ab dem 06.01.09 und nicht bereits ab dem Einzelricherspruch spielen). Die Zürcher haben also das Maximum herausgeholt. Für mich als Aussenstehender (und dies sind wir ja alle) ist diese Taktik des HCD absolut unverständlich und sinnlos.