NLA - Final - Montag, 25. April 2022

1 : 4 (1:1, 0:1, 0:2) 

Zuschauer

11200 Zuschauer (ausverkauft)

Hallenstadion, Zürich

Schiedsrichter

Mark Lemelin, Micha Hebeisen; David Obwegeser, Dario Fuchs

Tore

Denis Malgin1:004:45
D. Hollenstein, S. Andrighetto
12:401:1Yannick Zehnder
S. Senteler, S. Kreis
24:071:2Christian Djoos
N. Gross, S. Leuenberger
51:481:3Dario Simion
J. Kovar, F. Herzog
58:261:4Niklas Hansson
keine Assists

Strafen

Marco Pedretti01:15
2 min - Hoher Stock
Simon Bodenmann14:08
2 min - Haken
Justin Azevedo19:44
2 min - Beinstellen
19:44Jan Kovar
2 min - Stockschlag
44:11Nico Gross
2 min - Behinderung
Marcus Krüger48:00
2 min - Hoher Stock
Justin Sigrist59:13
2 min - Crosscheck
Effektive Dauer: 47 Sekunden
Marco Pedretti59:13
2 min - Übertriebene Härte
Effektive Dauer: 47 Sekunden
59:13Samuel Kreis
2 min - Übertriebene Härte
Effektive Dauer: 47 Sekunden

Aufstellung / Statistik

Torhüter Torhüter
#43 J. Kovar 92,1% 58:09    #30 L. Genoni 95,2% 60:00   
#35 L. Waeber                #51 L. Hollenstein               
Verteidiger Verteidiger
#81 M. Aeschlimann -2       1S    # 5 C. Djoos +2 1T    3S   
#24 P. Baltisberger -1             #66 N. Gross +1    1A 5S 2'
# 4 P. Geering -1       1S    #19 N. Hansson +2 1T    3S   
#54 C. Marti ±0             #44 S. Kreis -1    1A 1S 2'
#56 M. Noreau -1       2S    #18 D. Schlumpf +1       2S   
#86 D. Trutmann ±0             #14 L. Stadler +1            
# 6 Y. Weber -1       2S    #13 D. Wüthrich ±0            
Stürmer Stürmer
#10 S. Andrighetto -1    1A 4S    #28 D. Allenspach +1       1S   
#51 J. Azevedo -2       2S 2' #10 J. Bachofner +1            
#14 C. Baltisberger -2             #68 F. Herzog +1    1A 3S   
#26 S. Bodenmann -1       1S 2' #15 G. Hofmann -1       6S   
#89 D. Diem ±0             #48 C. Klingberg -1       4S   
#91 D. Hollenstein ±0    1A 2S    #43 J. Kovar +1    1A 3S 2'
#16 M. Krüger -1       1S 2' #61 S. Leuenberger +2    1A      
#62 D. Malgin -1 1T    4S    #22 D. Luca Andrea               
#87 M. Pedretti ±0          4' #86 M. Müller ±0       1S   
#19 R. Schäppi -1             #88 S. Senteler +1    1A 1S   
#13 J. Sigrist ±0          2' #59 D. Simion +1 1T    4S   
#78 K. Sopa ±0             #26 R. Suri +2       1S   
#12 Y. Zehnder +1 1T    1S   
Weitere
#22 T. Kivisto               

Der EV Zug macht die Finalspiele nochmals spannend

Von Andreas Bernhard

Es war alles für die Meisterschaftspartie vorbereitet. Doch die ZSC Lions fanden für einmal kein Mittel gegen einen sehr starken EVZ. Die Zuger gewannen hochverdient und beklagten noch zwei Treffer ans Torgehäuse. In dieser Form kann diese Serie doch noch lange werden. Gut möglich, dass das letzte Spiel im Hallenstadion noch nicht gespielt wurde

Dan Tangnes versuchte für diese vierte Partie zu reagieren. Fabrice Herzog tauschte mit Gregory Hofmann die Plätze und stürmte heute an der Seite von Jan Kovar. Dreimal führte der EVZ, dreimal musste er sich am Ende geschlagen geben. Jedes dieser Spiele hätte auch mit einem Sieg für den EV Zug enden können. Auch heute Abend fing es gut für die Zuger an. Bereits nach 75 Sekunden musste mit Marco Pedretti der erste Zürcher auf die Strafbank und der EVZ ging nur knapp nicht in Führung. Marco Müller lenkte einen Schuss von Niklas Hansson an den Pfosten. In Führung gingen heute aber für einmal die ZSC Lions. Und wie! Denis Malgin übernahm in der fünften Minute im Mittelkreis den Puck, umspielte Marco Müller und bezwang Leonardo Genoni sicher zum 1:0. Es war der erste Abschluss der Zürcher am heutigen Abend, das achte Playofftor von Denis Malgin und es versetzte das Hallenstadion in ein Tollhaus. Die Lions machten gleich weiter Druck. Sven Andrighetto schob die Scheibe parallel der Torlinie entlang. Am entfernten Pfosten verpasste Denis Hollenstein. Der EV Zug musste sich erstmal sammeln. Nico Gross versuchte sich in der 12. Minute. Doch Jakub Kovar hat mit dem Schuss kein grosses Problem. Die Zuger machten es eine Minute später besser. Sven Senteler zwang Jakub Kovar zu einem Abpraller und Yannick Zehnder stand am richtigen Ort, um die Scheibe zum Ausgleich in die Maschen zu hauen. Gleich nach dem Tor schoss Dario Allenspach knapp am Tor vorbei. In der 14. Minute brachte Dario Simion, nach einem Schuss von Jan Kovar, die Scheibe nicht über die Linie. Der Druck der Zuger führte zu einer weiteren Strafe gegen die ZSC Lions. Simon Bodenmann wusste sich nur durch einen Haken zu wehren. Das Powerplay des EVZ war druckvoll. Fabrice Herzog kam zur besten Chance. Jakub Kovar konnte mit einer hervorragenden Parade mit dem Beinschoner das 1:2 verhindern. Zwei Tor im ersten Drittel. So viel hatten die Hockeyfans in diesem Playoff Final noch nie gesehen.

Zu Beginn des Mitteldrittel gab es viel Platz auf dem Feld. Justin Azevedo und Jan Kovar sassen nach einen Rencontre kurz vor der Pause noch für 1:45 Minuten auf der Strafbank. In dieser Phase passierte nichts aussergewöhnliches. Die Zuger waren klar spielbestimmend in den ersten Minuten. Die Lions kamen kaum aus dem eigenen Drittel. Für einmal konnten die Zuger aus der Überlegenheit Kapital schlagen. Christian Djoos schoss in der 25. Minute von der rechten Seite. Sein Schuss prallte von der Maske von Jakub Kovar an Patrick Geering und vom Zürcher Captain ins Tor. Natürlich fiel das Tor glücklich, doch der EVZ hatte sich dieses Glück erarbeitet. Die Zuger blieben weiter die bessere Mannschaft, spielten genauer und kamen zu den besseren Szenen vor dem gegnerischen Kasten. Jan Kovar zwang seinen Bruder in der 29. Minute nach einer schönen Drehung zu einer weiteren wichtigen Parade. Dominik Schlumpf hatte in der 31. Minute das 1:3 auf dem Stock. Diesmal hatte Jakub Kovar Glück, die Scheibe noch irgendwie ablenken zu können. Dann endlich sorgten Malgin, Hollenstein und Andrighetto wieder einmal für etwas Musik auf Zürcher Seite. Genonie musste am Ende jedoch nicht eingreifen. Es blieb dabei. Die Zuger waren dem 1:3 näher als die Zürcher dem Ausgleich. Bis zur Szene nach 34 Minute. Da wurde Simon Bodenmann vor dem Tor vergessen. Genoni konnte noch abwehren, die Scheibe blieb aber eine Sekunde lang vor der Torlinie liegen. Ein Zürcher Stock war nicht in der Nähe. Es war ein Lichtblick für die Zürcher und eine seltene Gelegenheit, die ihnen die Zuger zuliessen in diesem zweiten Abschnitt. Ansonsten standen die Zuger sehr kompakt und verhinderten immer wieder den letzten entscheidenden Pass, wie nach 38 Minuten. Maxim Noreau setzte mit einem weiten Pass Marcus Krüger ein. Als der Schwede dann in den Slot passen wollte, war gegen die Zuger Abwehr kein Durchkommen mehr. Damit blieb es nach 40 Minuten bei der knappen aber verdienten Führung für den EV Zug.

Die Zuger blieben weiterhin die bessere Mannschaft. Einzig von Denis Malgin ging immer wieder Gefahr aus. In der 42. Minute fing Jan Kovar einen Vorstoss des Zürcher Topscorers ab, spielte zu Dario Simion, der ins Zürcher Drittel fahren konnte. Dort spielte er zu Fabrice Herzog. Herzog wollte Jakub Kovar umspielen. Ein Stockschlag von Sven Andrighetto verhinderte das Vorhaben und wohl auch das Tor. Bestraft wurde der Zürcher dafür nicht. Die nächste Strafe traf mit Nico Gross einen Zuger. In der 45. Minute hatte er Malgin aus dem Weg geräumt. Das Powerplay brachte nur einen Schuss von Pedretti auf Genoni. Während dem Rest der Strafe vergassen die Zürcher den Abschluss und spielten ungenau. Da kam der EVZ bei der Strafe gegen Marcus Krüger in der 49. Minute dem Tor näher. Christian Djoos traf mit seinem Schuss die Latte. Auch der Rest des Powerplays der Zuger war druckvoll und gefährlich. Überhaupt spielte Zug im Schlussdrittel so agressiv wie im Startdrittel und liessen die Zürcher nicht mehr aufkommen. Die logische Folge war die Entscheidung in der 52. Minute Jan Kovar spielte kurz vor dem Gehäuse seines Bruders einen genialen Pass zu Dario Simion, der zum 1:3 traf. Rikard Grönborg nahm bereits 3:27 vor Schluss Jakub Kovar vom Eis. Denis Hollenstein kam backhand noch zu einem Abschluss, bevor er unter Zuger Spielern begraben wurde. Den Schlusspunkte setzte Niklas Hansson mit einem Schuss von hinter der eigene Torlinie ins verlassene Zürcher Gehäuse.

Schüsse aufs Tor: 22:30 (5:14;8:11;9:5)

Bully: 39:22 (8:9;20:8;11:5)

Turnover eigene Zone: 5:8 (2:2;2:3;1:3)

Mannschaftsaufstellung:

ZSC Lions: Kovar (Ersatz: Waeber); Marti, Noreau; Geering, Phil Baltisberger; Kivistö, Weber; Trutmann; Andrighetto, Malgin, Hollenstein; Bodenmann, Krüger, Azevedo; Pedretti, Sigrist, Diem; Chris Baltisberger, Schäppi, Aeschlimann; Sopa.

EV Zug: Genoni (Ersatz: Hollenstein); Stadler, Hansson; Gross, Djoos; Kreis, Schlumpf; Wüthrich; Herzog, Kovar, Simion; Hofmann, Müller, Klingberg; Suri, Senteler, Zehnder; Bachofner, Leuenberger, Allenpach; De Nisco.

Bemerkungen:

ZSC Lions ohne Morant (verletzt), Guebey, Riedi, Roe, Quenneville und Flüeler (überzählig).

2. Pfostenschuss Marco Müller

49. Lattenschuss Christian Djoos

56:33 – 58:26

57:06 Time-out ZSC Lions


Playoff

FINAL

1Zug12114
3ZSC Lions33221

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