NLA - 28. Spieltag - Freitag, 26. November 2021

3 : 2 (1:2, 1:0, 1:0) 

Zuschauer

13714 Zuschauer (80% Auslastung)

PostFinance Arena, Bern

Schiedsrichter

Cedric Borga, Kristian Vikman; Michael Stalder, Georges Huguet

Tore

Christian Thomas1:003:11
T. Kast, C. Andersson
03:231:1Jason Fuchs
J. Genazzi
15:351:2Fabian Heldner
L. Frick, J. Sekac
Ramon Untersander2:231:03
P. Varone, S. Moser
Gregory Sciaroni3:241:55
V. Praplan, T. Bader

Strafen

01:09Jason Fuchs
2 min - Haken
09:48Martin Gernat
2 min - Check gegen den Kopf
Thomas Thiry12:52
2 min - Halten
Beat Gerber18:35
2 min - Puck aus dem Spielfeld schiessen
Jan Neuenschwander21:02
2 min - Behinderung
Cory Conacher33:43
2 min - Puck aus dem Spielfeld schiessen
47:18Fabian Heldner
2 min - Behinderung
51:49Justin Krueger
2 min - Haken
(Team)53:48
2 min - Zuviele Spieler auf dem Eis

Aufstellung / Statistik

Torhüter Torhüter
#84 D. Manzato                #29 L. Boltshauser 88,5% 59:20   
#30 P. Wüthrich 90,5% 60:00    #60 V. Östlund               
Verteidiger Verteidiger
#55 C. Andersson +1    1A 1S    #38 L. Frick +1    1A 3S   
# 2 B. Gerber ±0          2' #79 J. Genazzi +1    1A 4S   
#14 C. Gerber -1       3S    #28 M. Gernat -2       2S 2'
# 9 M. Henauer ±0       1S    #96 A. Glauser -1            
#17 T. Thiry +1       2S 2' #61 F. Heldner ±0 1T    1S 2'
#65 R. Untersander +1 1T    3S    # 3 J. Krueger -1          2'
#65 V. Oejdemark ±0            
Stürmer Stürmer
#79 T. Bader ±0    1A       #89 C. Almond -1       1S   
#11 A. Berger ±0             #98 B. Baumgartner -1       3S   
#89 C. Conacher ±0       3S 2' #22 C. Bertschy ±0       1S   
#71 J. Gerber ±0       1S    #94 T. Bozon               
#23 T. Kast +1    1A       #18 F. Douay ±0            
#21 S. Moser ±0    1A 1S    #25 C. Emmerton -1       1S   
#40 J. Neuenschwander ±0       1S 2' #14 J. Fuchs ±0 1T    1S 2'
#29 V. Praplan ±0    1A 2S    # 4 M. Holdener ±0            
#10 T. Scherwey ±0       3S    #17 K. Jäger ±0            
#41 G. Sciaroni +1 1T    1S    #11 G. Maillard +1            
#92 C. Thomas +1 1T    3S    #55 N. Perrenoud +1       1S   
#76 P. Varone ±0    1A 1S    #92 J. Sekac -1    1A      
Weitere Weitere
#82 N. Meile ±0             #67 M. Frolik -1       2S   

Der SCB stösst Lausanne weiter in die Krise

Von Roman Badertscher

Der SC Bern musste im Heimspiel gegen den Lausanne HC auf seinen Topscorer Dominik Kahun verzichten, der krankheitshalber fehlte. Der SCB drehte einen 1:2-Rückstand in einen 3:2-Sieg und stiess damit den LHC weiter in die Krise. Die Waadtländer verloren sechs der letzten acht Spiele, während der SC Bern den vierten Sieg in Folge feierte.

Schnelle Berner Führung, noch schnellere Lausanner Reaktion

Die erste Chance im Spiel verzeichnete der SCB. Phil Varone zeigte nach 18 Sekunden bereits ein erstes Zeichen gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber und Luca Boltshauser zeichnete sich dabei ein erstes Mal aus. Genauso im nächsten Angriff sein Gegenüber. Philip Wüthrich rettete gegen Michael Frolik. Die erste Strafe kassierte Jason Fuchs und daraus ergaben sich dem SC Bern einige gute Möglichkeiten, um eine frühe Führung zu bewerkstelligen. Dem SCB gelang im Powerplay kein Tor, dafür aber zwei Sekunden nach Ablauf der Strafe. Calle Andersson passte über das weite Feld zu Timothy Kast, der Christian Thomas im Slot mustergültig bediente und Letztgenannter zum 1:0 vollendete. Der Vorsprung hielt nicht lange stand. 12 Sekunden später reüssierte Jason Fuchs, der einen Abpraller vor Philip Wüthrich erfolgreich im Tor unterbrachte.

Das Spiel flachte von der Schnelligkeit und Intensität etwas ab bis Tristan Scherwey, der heute als Topscorer aufs Eis ging, in der zehnten Minute zu einem kernigen aber fairen Check die eigenen Fans wachrüttelte. Martin Gernat nahm die nächste Strafe für den LHC in Kauf. Mika Henauer kam mit einem verdeckten Schuss zu einem guten Abschluss. Auch Phil Varone kreierte eine Möglichkeit. Das 1:1 blieb vorläufig bestehen.

Als die Mutzen die erste Strafe absass und Lausanne das Powerplay installierte, brach zugleich der Stock von Calle Andersson, was das Berner Boxplay nochmals erschwerte. Der SCB überstand mit vereinten Kräften diese heikle Situation. Lausanne drückte weiter und so traf Fabian Heldner zum 1:2 für die Gäste. Philip Wüthrich war beim Gegentreffer die Sicht komplett verdeckt. Nach den guten Startminuten des SCB hatte Lausanne das Drittel mehrheitlich im Griff.

Eine Randnotiz zum Ende des ersten Drittels: Beat Gerber beförderte wenig später den Puck aus dem Spielfeld und verfehlte den Autor dieses Textes nur knapp. An der Schussqualität kann noch gefeilt werden.

Phil Varone trifft nach Spielhälfte gegen seinen ex-Club zum Ausgleich

Die Fans staunten nicht schlecht als in der 22. Minute eine angebliche Behinderung von Jan Neuenschwander an Guillaume Maillard geahndet wurde. Maillard fuhr in Neuenschwander hinein. Weil der Berner standhaft blieb und Maillard umfiel gab es zwei Minuten gegen Bern. Die Pfiffe aus den Rängen waren nachvollziehbar. Das Powerplay von Lausanne wirkte sich nicht negativ auf das Spiel aus.

Für die Berner kam es eher besser. In der 28. Minute hätten die Mutzen nämlich beinahe ausgleichen können. Tristan Scherwey liess Luca Boltshauser aussteigen und Calle Andersson vergab nach dem perfekten Zuspiel vor dem leeren Gehäuse. Der Schwede in Berner Diensten setzte sich aber kurze Zeit später wieder gut in Szene. Sein Rückpass wurde zur Vorlage für Phil Varone, der zum 2:2 traf. Simon Moser nahm Luca Boltshauser dabei entscheidend die Sicht.

Der SC Bern meldete sich also zurück und zeigte offensiv mehr Präsenz. Lausanne fiel vor allem durch gefährliche Einzelaktionen auf. Bei einer Berner Unterzahl gegen Cory Conacher verteidigte der SCB stark und war mehrheitlich sogar im Puckbesitz. Nach Ablauf dieser Strafe blieb Conacher direkt auf dem Eis, weil Jan Neuenschwander an der blauen Linie an die Scheibe kam. Im Doppelpass sündigte schliesslich Neuenschwander vor dem offenen Tor. Mit dem ausgeglichenen Resultat ging es in den Schlussabschnitt.

Gregory Sciaroni erzielte den 3:2-Siegtreffer

In der 42. Minute stürmte Vincent Praplan an und beförderte den Puck im Fallen zu Gregory Sciaroni, der Luca Boltshauser ausstiegen liess und sich als Torschütze feierte. Später scheiterte SCB-Captain Simon Moser nur knapp nach dem Doppelpass mit Phil Varone aus kürzester Distanz. Und Scherwey vergab in der 50. Minute gleich zweimal den Matchpuck.

Lausanne hielt sich im Spiel und kämpfte stark gegen die drohende Niederlage an. Doch auch mit einem Feldspieler mehr gelang es dem Team von John Fust nicht zu reagieren, obschon es acht Sekunden vor Schluss vor Philip Wüthrich noch einmal brenzlig wurde.

Der Berner Goalie eliminierte die Lausanner Chance mit seiner Schonerarbeit und machte hinten zu. Der SC Bern gewann also auch ohne Dominik Kahun dank einer starken Mannschaftsleistung knapp aber verdient mit 3:2. Morgen kommt es in Lausanne zum Rückspiel der Doppelrunde.

SC Bern – Lausanne HC 3:2 (1:2, 1:0, 1:0)

PostFinance Arena. – 13‘714 Zuschauer. – SR: Borga/Vikman, Stalder/Huguet.

Tore: 3:11 Thomas (Kast, Andersson) 1:0. 3:23 Fuchs 1:1. 15:35 Heldner 1:2. 31:03 Varone (Andersson) 2:2. 41:55 Sciaroni 3:2.

Strafen: 5-mal 2 Minuten gegen den SC Bern, 4-mal 2 Minuten gegen den Lausanne HC.

PostFinance-Topskorer: Tristan Scherwey (SC Bern), Christoph Bertschy (Lausanne HC).

SC Bern: Wüthrich (Ersatz: Manzato); Henauer, Untersander (A); Beat Gerber, Andersson; Colin Gerber, Thiry, Meile; Scherwey (A), Neuenschwander, Thomas; Moser (C), Varone, Conacher; Bader, Praplan, Jeremi Gerber; Berger, Kast, Sciaroni.

Head Coach: Johan Lundskog

Lausanne HC: Boltshauser (Ersatz: Östlund); Frick (C), Heldner; Genazzi, Glauser (A); Gernat, Krueger; Perrenoud, Oejdemark; Sekac, Emmerton, Frolik; Almond, Fuchs, Maillard; Bozon, Bertschy (A), Baumgartner; Douay, Jäger, Holdener.

Head Coach: John Fust

Bemerkungen: SC Bern ohne Fahrni, Jeffrey, Pinana, Blum, Daugavins, Reufenacht (alle verletzt), Kahun (krank). Lausanne HC ohne Marti, Riat, Kenins (alle verletzt), Barberio (gesperrt). Lausanne HC von 59:20 bis 60:00 ohne Goalie.

Schüsse aufs Tor: 26:21 (9:8, 10:10, 7:3)

Best player: Luca Boltshauser (Lausanne HC), Phil Varone (SC Bern).

Tabelle

1. Fribourg 25 16-1-3-5 79:58 53
2. Zug 25 11-8-2-4 81:57 51
3. Davos 24 16-0-1-7 80:55 49
4. Biel 27 15-3-0-9 84:66 51
5. Rapperswil 27 16-1-1-9 83:66 51
6. ZSC Lions 22 12-0-3-7 67:56 39
7. Bern 25 11-1-2-11 76:69 37
8. Lausanne 24 9-1-1-13 65:72 30
9. Ambrì 26 9-2-1-14 61:67 32
10. Lugano 27 9-2-2-14 74:86 33
11. Servette 25 6-2-5-12 64:86 27
12. SCL Tigers 27 6-2-2-17 81:96 24
13. Ajoie 26 4-2-2-18 49:110 18

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