NLA - 11. Spieltag - Freitag, 1. Oktober 2021

4 : 1 (1:0, 2:1, 1:0) 

Zuschauer

12657 Zuschauer (74% Auslastung)

PostFinance Arena, Bern

Schiedsrichter

Mark Lemelin, Thomas Urban; Marc-Henri Progin, Nathy Burgy

Tore

Kaspars Daugavins1:005:28
R. Untersander, S. Moser
Ramon Untersander2:030:46
T. Scherwey, D. Jeffrey
Cory Conacher3:033:22
C. Gerber, R. Untersander
37:593:1Sandro Zangger [PP]
E. Djuse, R. Cervenka
Alain Berger4:150:54
keine Assists

Strafen

10:38 (Team)
2 min - Zuviele Spieler auf dem Eis
Tristan Scherwey14:16
2 min - Übertriebene Härte
14:16Fabian Maier
2 min - Übertriebene Härte
15:06Andrew Rowe
2 min - Crosscheck
Gregory Sciaroni17:56
2 min - Behinderung
26:41David Aebischer
2 min - Halten
Thierry Bader36:55
2 min - Hoher Stock
Effektive Dauer: 64 Sekunden
Cory Conacher51:45
2 min - Hoher Stock
Thierry Bader57:35
10 min - Unsportliches Verhalten
57:35Fabian Maier
2 min - Crosscheck
Dustin Jeffrey58:10
2 min - Bandencheck
Effektive Dauer: 110 Sekunden

Aufstellung / Statistik

Torhüter Torhüter
#84 D. Manzato                # 1 J. Rutz               
#30 P. Wüthrich 96,0% 60:00    #60 M. Nyffeler 82,6% 59:26   
Verteidiger Verteidiger
#55 C. Andersson ±0       2S    #26 D. Aebischer -2       2S 2'
#14 C. Gerber +3    1A       #81 I. Baragano ±0            
# 9 M. Henauer ±0       1S    # 3 E. Djuse -3    1A 1S   
# 4 Y. Hänggi +1             #17 I. Jelovac -1            
#56 C. Pinana ±0             #11 F. Maier ±0       3S 4'
#17 T. Thiry ±0       1S    #41 L. Profico ±0       1S   
#65 R. Untersander +4 1T 2A 2S    #22 R. Sataric -2       1S   
#67 N. Vouardoux ±0       1S   
Stürmer Stürmer
#79 T. Bader ±0          12' #28 Y. Albrecht -2       1S   
#11 A. Berger +1 1T    1S    #88 Y. Brüschweiler -3       3S   
#89 C. Conacher +1 1T    3S 2' #10 R. Cervenka ±0    1A      
#61 K. Daugavins +2 1T    2S    #23 N. Dünner ±0       1S   
# 8 J. Fahrni ±0       3S    #25 N. Eggenberger -1            
#71 J. Gerber ±0       2S    #85 S. Forrer -1       1S   
#15 D. Jeffrey +2    1A 3S 2' #59 Z. Mitchell -1       1S   
#24 D. Kahun +1             #64 B. Neukom ±0       1S   
#23 T. Kast ±0             #19 A. Rowe -1       5S 2'
#21 S. Moser +2    1A       #72 G. Wetter -1            
#40 J. Neuenschwander +1             #18 J. Wick ±0       1S   
#10 T. Scherwey +1    1A 2S 2' #94 S. Zangger -2 1T    2S   
#41 G. Sciaroni +1       1S 2'

SCB mit Arbeitssieg gegen Rapperswil

Von Roman Badertscher

Die SC Rapperswil-Jona Lakers reisten mit fünf Siegen in Folge nach Bern. Grund genug für den SCB um die Überraschungsmannschaft aus dem Konzept zu bringen und um nach drei Niederlagen in Serie zum Siegen zurückzufinden.

Kaspars Daugavins bringt den SC Bern in Führung

Der erste Torschuss gelang aber Tristan Scherwey, nachdem Kaspars Daugavins einen Abpraller vor Melvin Nyffeler verpasste. Auch die Lakers tauchten plötzlich alleine vor Philip Wüthrich auf, der Abschluss landete über dem Tor. Wenig später verzeichnete Cory Conacher eine Grosschance, als er die Schussabgabe verzögerte und den Puck schliesslich in flippiger Manier in Richtung gegnerisches Tor brachte. Hier hatten die Rapperswil-Jona Lakers das Glück des Tüchtigen, nicht aber in der nächsten Szene. Denn es war Kaspars Daugavins, der mit einem platzierten Handgelenkschuss Nyffeler bezwang und den SCB in der sechsten Minute in Führung brachte.

Nach der achtminütigen Berner Druckphase folgte ein kurzer Offensivdruck der Gäste, die jedoch nicht anhielt. Es folgte das erste Powerplay des SCB. Die Mutzen kamen durch Dominik Kahun zu einem Pfostentreffer und Simon Moser wie auch Joshua Fahrni vergaben nach einem tollen Zusammenspiel gute Chancen.

Der SCB hatte kurz darauf die Möglichkeit mit 4 gegen 3 zu spielen, aber auch aus dieser Überzahl konnten die Berner keinen Profit erzielen. Nicht nur die Berner, sondern auch die Lakers suchten ihr Abschlussglück im Powerplay. Doch sie waren bisher genau so wenig erfolgreich wie die Mutzen.

Untersander und Conacher erhöhen für den SCB, Zangger mit drittem Saisontreffer

Die SCRJ Lakers machten zu Beginn des Mittelabschnitts den offensiv besseren Eindruck und versuchten den Ausgleich zu erzielen. Meistens landeten die Abschlüsse neben dem Tor und waren schlussendlich harmlos. Und was kam vom SCB? Da kam offensiv in den ersten Minuten nichts, bis die Lakers-Verteidigung einen Aussetzer hatte und Cory Conacher aus bester Position nicht davon profitieren konnte. In einem nächsten SCB-Powerplay beförderte Conacher den Puck backhand in den Hockey-Himmel als unter die Torlatte. Das zweite Drittel zog sich hin und sprudelte fast nur von Fehlzuspielen und falschen Entscheidungen.

Eine Angriffsauslösung klappte dann doch noch. Tristan Scherwey passte von links auf Höhe der offensiven blauen Linie zur Mitte auf Ramon Untersander, der den Puck in der oberen Torecke versenkte. Auf der anderen Seite parierte Philip Wüthrich ein Geschoss von Gian-Marco Wetter.

Nun wurde der SCB gefährlicher und nun traf auch endlich Cory Conacher nach einer perfekten Vorlage von Colin Gerber. Ab dann war Philip Wüthrich unter Beschuss, rettete aber in der heiklen Phase jedes Mal für seine Farben. Thierry Bader beging wenig später einen hohen Stock und bei einem Breakaway vergab Simon Moser in Unterzahl. Statt dem 4:0 hiess es dann doch 3:1, als Sandro Zangger Philip Wüthrich, der ohne freie Sicht war, beim rechten Schoner erwischte.

Alain Berger mit erstem Tor seit 53 Spielen, Rapperswil offensiv zu wenig effizient

Das Schlussdrittel begann ähnlich wie das Letzte. So waren es die Gäste, die mehr vom offensiven Spiel hatten. Philip Wüthrich stand erneut im Fokus und verteidigte gegen Rapperswil weiterhin souverän, unter anderem die Einschussmöglichkeit von Roman Cervenka machte er zunichte.

Die Lakers wollten in der 51. Minute befreien. Doch Verteidiger Emil Djuse leistete sich ein Fehlzuspiel, gedacht für David Aebischer, dankend angenommen von Alain Berger, der sich dazwischen stellte und mit der Rückhand das 4:1 und damit sein erstes Saisontor erzielte. Es war sein erstes Tor überhaupt seit 53 Spielen oder seit der Auswärtsniederlage in Genf vom 27. Oktober 2020.

Auch nach dem Gegentreffer waren die Gäste weiterhin die spielbestimmende Mannschaft, der SCB hatte offensiv wenig Präsenz – nach dem 4:1 mussten sie auch nicht mehr, doch zu nachlässig durften die Berner auch nicht werden. Man erinnere sich an die unnötige Niederlage gegen den EHC Biel, bei der man eine 3:1 Führung aus der Hand gab. Kurz heikel wurde es für die Berner gegen Schluss nochmals, als die Gäste mit einem Mann mehr spielten. Dank der Ineffizienz in der Lakers-Offensive blieb der Sieg der Berner ungefährdet.

SC Bern – SC Rapperswil-Jona Lakers 4:1 (1:0, 2:1, 1:0)

PostFinance Arena. – 12‘657 Zuschauer. – SR: Lemelin/Urban, Progin/Burgy.

Tore: 5:28 Daugavins (Untersander, Moser) 1:0. 30:46 Untersander (Scherwey, Jeffrey) 2:0. 33:22 Conacher (Colin Gerber, Moser) 3:0. 37:59 Zangger (Djuse, Cervenka / Ausschluss Bader) 3:1. 50:54 Berger 4:1.

Strafen: 5-mal 2 Minuten und 1-mal 10 Minuten Disziplinarstrafe (Bader) gegen den SC Bern, 5-mal 2 Minuten gegen die SC Rapperswil-Jona Lakers.

PostFinance-Topskorer: Dominik Kahun (SC Bern), Nando Eggenberger (SC Rapperswil-Jona Lakers).

SC Bern: Wüthrich (Ersatz: Manzato); Henauer, Untersander (A); Colin Gerber, Andersson; Hänggi, Thiry, Kast; Moser (C), Kahun, Conacher; Scherwey (A), Jeffrey, Daugavins; Jeremi Gerber, Bader, Fahrni; Sciaroni, Neuenschwander, Berger.

Head Coach: Johan Lundskog

SC Rapperswil-Jona Lakers: Nyffeler (Ersatz: Rutz); Djuse, Aebischer; Profico, Vouardoux; Sataric, Jelovac; Maier, Baragano; Cervenka, Rowe (C), Eggenberger; Brüschweiler, Albrecht, Zangger; Neukom, Dünner, Wick; Wetter, Mitchell, Forrer.

Head Coach: Stefan Hedlund

Bemerkungen: SC Bern ohne Beat Gerber, Praplan, Blum, Ruefenacht (alle verletzt). SC Rapperswil-Jona Lakers ohne Marha, Bircher (beide Swiss League), Moses, Lehmann, Bader, Lammer (alle verletzt) – Ehrung von Ramon Untersander zum 300. SCB-Spiel gegen Lausanne. – 58:10 Time-out SC Rapperswil-Jona Lakers. – SC Rapperswil-Jona Lakers von 58:10 bis 58:44 ohne Goalie.

Schüsse aufs Tor: 24:25 (11:4, 7:12, 6:9)

Best player: Emil Djuse (SC Rapperswil-Jona Lakers), Simon Moser (SC Bern).

Tabelle

1. Zug 11 5-3-2-1 35:26 23
2. Biel 10 6-2-0-2 35:24 22
3. ZSC Lions 9 6-0-2-1 32:21 20
4. Fribourg 10 6-0-2-2 27:25 20
5. Lugano 10 4-2-0-4 32:28 16
6. Rapperswil 10 5-0-0-5 28:28 15
7. Davos 8 4-0-1-3 27:26 13
8. Ambrì 9 3-1-1-4 22:24 12
9. Bern 10 3-0-1-6 31:29 10
10. Servette 9 1-2-2-4 23:33 9
11. SCL Tigers 10 2-1-1-6 27:38 9
12. Lausanne 8 2-1-0-5 19:23 8
13. Ajoie 8 1-1-1-5 17:30 6

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