NLA - Freitag, 19. Februar 2021

5 : 2 (1:0, 3:1, 1:1) 

Stadion

Hallenstadion, Zürich

Schiedsrichter

Daniel Stricker, Cedric Borga; Dario Fuchs, Zach Steenstra

Tore

Dominik Diem1:011:09
W. Riedi
26:211:1Marcus Nilsson [PP]
P. Berger, B. Maxwell
Tim Berni2:136:20
R. Prassl, D. Diem
Teemu Rautiainen [PP]3:137:32
J. Sigrist, M. Noreau
Dario Trutmann4:138:22
R. Schäppi, M. Pedretti
41:034:2Pascal Berger
B. Maxwell, A. Huguenin
Sven Andrighetto [SH]5:258:42
keine Assists

Strafen

Justin Sigrist04:26
2 min - Crosscheck
04:26Anthony Huguenin
2 min - Übertriebene Härte
12:34Pascal Berger
10 min - Automatische Disziplinarstrafe ()
12:34Pascal Berger
2 min - Check gegen den Kopf
17:08Flavio Schmutz
2 min - Stockschlag
(Team)25:14
2 min - Zuviele Spieler auf dem Eis
Effektive Dauer: 67 Sekunden
36:44Larri Leeger
2 min - Behinderung
Effektive Dauer: 48 Sekunden
47:42 (Team)
2 min - Unkorr. Spielerwechsel/ Unkorrektes Anspiel
(Team)58:15
2 min - Bankstrafe
Effektive Dauer: 105 Sekunden

Aufstellung / Statistik

Torhüter Torhüter
# 1 J. Meier                #29 D. Stettler 90,7% 59:33   
#35 L. Waeber 93,5% 60:00    #35 G. Zaetta               
Verteidiger Verteidiger
#24 P. Baltisberger +2             #86 A. Bircher ±0            
#96 T. Berni +2 1T    1S    #72 S. Erni -2       4S   
# 4 P. Geering +2       4S    #66 T. Grossniklaus -1       4S   
#54 C. Marti -1       2S    #27 A. Huguenin -2    1A 2S 2'
#74 J. Morant                # 2 F. Lardi ±0       1S   
#56 M. Noreau -1    1A 1S    # 7 L. Leeger ±0          2'
#86 D. Trutmann +2 1T    3S    #77 S. Schilt -1       1S   
Stürmer Stürmer
#10 S. Andrighetto ±0 1T    5S    #22 T. Andersons -1       1S   
#26 S. Bodenmann ±0       1S    #19 P. Berger ±0 1T 1A 1S 12'
#89 D. Diem +2 1T 1A 2S    #62 A. Dostoinov ±0            
#11 R. Hayes ±0             #25 L. In-Albon -1       1S   
#91 D. Hollenstein -1       5S    #49 B. Maxwell ±0    2A 4S   
#81 R. Lasch ±0       2S    #11 M. Nilsson -3 1T    2S   
#87 M. Pedretti +1    1A 3S    #94 P. Petrini -1       1S   
#18 R. Prassl +2    1A 1S    #13 S. Rüegsegger -1       2S   
#72 T. Rautiainen -1 1T    3S    #40 F. Schmutz -2       5S 2'
# 8 W. Riedi +2    1A 2S    #71 J. Schmutz -2       1S   
#19 R. Schäppi +1    1A       #98 J. Sturny +1       1S   
#13 J. Sigrist +1    1A 5S 2' #33 K. Weibel ±0            
#27 R. Wick +1       1S   

Die ZSC Lions schlagen ihren Angstgegner

Von Andreas Bernhard

Die Lions können die Saisonserie gegen die SCL Tigers ausgleichen. In den bisherigen sechs Spielen haben nun beide Teams je dreimal gewinnen können. Die Tigers waren bis zur 37. Minute an den Lions dran, ehe sie in 122 Sekunden 3 Gegentore kassierten. Am Ende gewannen die Lions souverän und Sven Andrighetto setzte seine Serie fort. Nun sind es 16 Spiele in Folge mit einem Scorerpunkt für Andrighetto

Die letzten drei Begegnungen gingen allesamt an die SCL Tigers. Die Emmentaler gewannen dabei jeweils das Schlussdrittel mit 3:0. Die ZSC Lions scheinen ihnen in dieser Saison durchaus zu liegen. Heute musste der Langnauer Goalie Stettler als erster einschreiten. Einen verdeckten Schuss von Patrick Geering in der zweiten Minute konnte er neben das Tor ablenken. Die Lions hatten die letzten Spiele wohl auch noch im Hinterkopf und wollten sich vor dem Schlussdrittel ein genügend grosses Polster anzulegen. Sie setzten die Tigers von Beginn weg unter massiven Druck. Damian Stettler hatte alle Hände voll zu tun und machte seine Sache hervorragend. So auch in der sechsten Minute. Justin Sigrist für die Zürcher und Anthony Huguenin für die Tigers sassen auf der Strafbank. Denis Hollenstein nutzte den Platz aus und passte quer vor dem Langnauer Tor zu Sven Andrighetto. Der Zürcher Topscorer schoss direkt. Stettler konnte gerade noch die Stockhand ausfahren und den Schuss abblocken. Drei Minuten später traf Hollenstein aus spitzem Winkel nur die Latte. Das längst fällige Tor gelang den Lions in der 12. Minute. Dominik Diem nutzte Anthony Huguenin als Screen und bezwang Stettler mit einem halbhohen gezogenen Schuss. Ryan Lasch hätte in der 13. Minute gleich auf 2:0 erhöhen können. Diesmal war die Fanghand von Stettler wieder zur Stelle. Die Langnauer kamen höchst selten vor das Zürcher Tor. Während einer Strafe gegen Captain Pascal Berger war es aber Ben Maxwell, der in der 14. Minute in Unterzahl wieder einmal für Arbeit bei Ludovic Waeber sorgte. Der Lions Goalie hatte aber keine Probleme mit dem Abschluss. Die Zürcher waren in ihren zwei Powerplays im ersten Drittel weit weniger druckvoll unterwegs als bei je fünf Spielern auf dem Eis. Die nächste grosse Chance zum 2:0 vergab Justin Sigrist in der 17. Minute. Stettler war eigentlich schon geschlagen und lag am Boden. Den Schuss von Sigrist vermochte er dennoch mit der ausgestreckten Fanghand abzuwehren. Die Langnauer konnten sich bei ihrem Torhüter bedanken, dass sie zur Pause nur 0:1 in Rückstand lagen.

Drei Zürcher Tore innert 122 Sekunden

Die Zürcher Nachlässigkeiten im ersten Drittel rächten sich in der ersten Hälfte des Mitteldrittels. Die Tigers kamen besser ins Spiel und die Lions liessen ihren Zug aufs Tor etwas vermissen. Nach einem Weitschuss von Anthony Huguenin in der 27. Minute versuchten Ben Maxwell und Pascal Berger vom Abpraller zu profitieren. Die Scheibe glitt zu Marcus Nilsson, der zum Ausgleich erben konnte. Nilsson hätte die Tigers drei Minuten später gar in Führung bringen können. Von Flavio Schmutz angespielt, scheiterte der Schwede mit seinem Direktschuss von Ludovic Waeber. Es dauerte bis zur 35. Minute ehe die Zürcher das Heft wieder in die Hand nahmen. Damian Stettler wehrte sich gleich zweimal mit guten Reflexen gegen Marco Pedretti. Doch dann musste sich der Langnauer Goalie gleich richtig geschlagen geben. In der 37. Minute spielte sich Tim Berni durch die Langnauer Reihen und versenkte den Puck herrlich in der oberen rechten Torecke zum 2:1. 92 Sekunden später übernahm Justin Sigrist die Scheibe nach einem Weitschuss von Maxim Noreau. Der junge Zürcher passte zum besser postierten Teemu Rautianen, der mit seinem dritten Saisontreffer auf 3:1 erhöhte. Larri Leeger sass zu diesem Zeitpunkt auf der Strafbank, nachdem er sich eine eher dumme Strafe für Behinderung zu Schulden kommen liess. Weitere nur 30 Sekunden später lag die Scheibe schon wieder hinter Stettler im Tor. Reto Schäppi passte auf Dario Trutmann, der Stettler mit einem Flachschuss zum 4:1 aussteigen liess. Die Tigers waren bedient. Doch noch folgte das Schlussdrittel. Gemäss den letzten drei Spielen gegen die Lions müsste es am Ende 4:4 stehen und in die Verlängerung gehen.

Tatsächlich liess das erste Berner Tor im Schlussdrittel nicht lange auf sich warten. Pascal Berger nahm ein Zuspiel von Ben Maxwell, der zuvor das ganze Zürcher Drittel umkurvt hatte, direkt ab und traf an Waeber vorbei zum 4:2. Gespielt waren gerade mal 63 Sekunden in diesem Drittel. Die Langnauer spielten munter weiter und setzten die Zürcher unter Druck. In der 47. Minute wurde es Rikard Grönborg zuviel. Er nahm sein Time-out. Eine Bullystrafe nahm den Tigers den Wind aus den Segeln. Die Lions konnten sich aus der Umklammerung lösen und ihrerseits wieder vermehrt vor Damian Stettler auftauchen. Es dauerte bis zur 55. Minute ehe die Emmentaler wieder gefährlich wurden. Ludovic Waeber machte einen Backhandschuss von Marcus Nilsson zunichte. Der Stürmer sucht weiterhin seine Torgefährlichkeit, die ihn in der letzten Saison in Schweden ausgezeichnet hatte. Julian Schmutz checkte in der 59. Minute Marco Pedretti klar gegen den Kopf. Pedretti blieb liegen und zog sich vermutlich eine Hirnerschütterung zu. Erstaunlicherweise kam Julian Schmutz ohne Strafe davon. Grönborg reklamierte entsprechend heftig und kassierte prompt eine Bankstrafe. Die Tigers versuchten, ohne Torhüter und damit in doppelter Überzahl, den Anschlusstreffer zu erzielen. Sven Andrighetto erorberte die Scheibe und traf ins leere Tor zum 5:2 Endstand.

Schüsse aufs Tor: 46:33 (18:8;18:15;10:10)

Bully: 20:18 (8:7;12:11;11:11)

Aufstellung:

ZSC Lions: Waeber (Ersatz: Meier); Marti, Noreau; Geering, Phil Baltisberger; Berni, Trutmann; Morant; Hollenstein, Andrighetto, Rautiainen; Bodenmann, Sigrist, Lasch; Prassl, Diem, Riedi; Wick, Schäppi, Pedretti; Hayes.

SCL Tigers: Stettler (Ersatz: Zaetta); Lardi, Leeger; Huguenin, Erni; Grossniklaus, Schilt; Bircher; Andersons, In-Albon, Rüegsegger; Nilsson, Flavio Schmutz, Julian Schmutz; Sturny, Maxwell, Berger; Weibel, Petrini, Dostoinov.

Bemerkungen:

ZSC Lions ohne Blindenbacher, Chris Baltisberger, Roe, Krüger, Flüeler, Suter und Pettersson (verletzt).

SCL Tigers ohne Melnalksnis, Earl, Salzgeber, Kuonen, Neukom, Blaser, Punnenovs, Diem und Glauser (verletzt).

9. Pfostenschuss Denis Hollenstein

46:25 Time-out ZSC Lions

58:15 – 58:42 SCL Tigers ohne Torhüter

Tabelle

1. Zug 36 21-6-6-3 130:88 81
2. ZSC Lions 38 19-4-6-9 129:99 71
3. Fribourg 39 21-2-4-12 126:117 71
4. Lugano 37 15-7-2-13 101:94 61
5. Davos 39 16-4-3-16 138:135 59
6. Lausanne 31 15-5-3-8 102:70 58
7. Servette 32 15-5-2-10 111:81 57
8. Biel 36 14-5-4-13 106:101 56
9. Rapperswil 40 11-3-3-23 109:140 42
10. Ambrì 35 7-3-7-18 70:105 34
11. Bern 31 8-2-3-18 76:99 31
12. SCL Tigers 38 6-2-5-25 76:145 27

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