NLA - Samstag, 9. Januar 2021

7 : 2 (4:0, 0:1, 3:1) 

Stadion

SGKB Arena, Rapperswil-Jona

Schiedsrichter

Michael Tscherrig, Miroslav Stolc; Stany Gnemmi, Georges Huguet

Tore

Andrew Rowe1:000:20
L. Profico, M. Nyffeler
Kevin Clark [PP]2:001:47
J. Wick, S. Moses
Gian-Marco Wetter3:012:59
R. Cervenka
Andrew Rowe4:019:39
keine Assists
22:264:1Julius Nättinen
D. Zwerger, M. Müller
Gian-Marco Wetter5:140:50
D. Vukovic, N. Eggenberger
Marco Lehmann6:148:55
N. Dünner, N. Eggenberger
55:166:2Tobias Fohrler [PP]
J. Nättinen, M. Fora
Roman Cervenka7:257:02
D. Vukovic, G. Wetter

Strafen

00:45Michael Fora
2 min - Behinderung
Effektive Dauer: 62 Sekunden
Igor Jelovac25:08
2 min - Stockschlag
29:22Jiri Novotny
2 min - Behinderung
35:48Marco Müller
2 min - Stockhalten
38:20Marco Müller
2 min - Stockschlag
Rajan Sataric41:58
2 min - Puck aus dem Spielfeld schiessen
Nando Eggenberger48:55
2 min - Übertriebene Härte
48:55Elia Mazzolini
2 min - Übertriebene Härte
Jeremy Wick54:45
2 min - Stockschlag
Effektive Dauer: 31 Sekunden
Kevin Clark57:02
2 min - Übertriebene Härte
57:02Michael Fora
2 min - Crosscheck
57:50Dominic Zwerger
2 min - Haken
Kevin Clark59:51
2 min - Übertriebene Härte
Effektive Dauer: 9 Sekunden
Martin Ness60:00
20 min - Spieldaürdisziplinarstrafe automatisch bei oder
Martin Ness60:00
5 min - Faustkampf
Effektive Dauer: 0 Sekunden
60:00Tobias Fohrler
20 min - Spieldaürdisziplinarstrafe automatisch bei oder
60:00Tobias Fohrler
5 min - Faustkampf
Effektive Dauer: 0 Sekunden

Aufstellung / Statistik

Torhüter Torhüter
#60 M. Nyffeler 92,6% 60:00    #40 D. Ciaccio 75,0% 12:59   
#51 N. Bader                #60 V. Östlund 85,7% 47:01   
Verteidiger Verteidiger
#13 M. Dufner +1             # 7 I. Dotti -2       4S   
#17 I. Jelovac +2       3S 2' #27 Z. Dotti ±0            
#11 F. Maier +2             #90 J. Fischer -1            
#41 L. Profico +1    1A 2S    # 5 T. Fohrler -1 1T    2S 25'
#22 R. Sataric +1       1S 2' #29 M. Fora -3    1A 1S 4'
#55 D. Vukovic +3    2A 2S    #17 C. Hächler -2            
#82 M. Ngoy -1       2S   
Stürmer Stürmer
#10 R. Cervenka +2 1T 1A 3S    #14 G. Dal Pian -3            
#32 K. Clark +3 1T    5S 4' #10 B. Flynn -3       3S   
#23 N. Dünner ±0    1A 1S    #26 T. Goi -1            
#25 N. Eggenberger +4    2A 5S 2' #21 D. Grassi ±0       2S   
#85 S. Forrer ±0             #91 S. Horansky -1            
#24 M. Lehmann +3 1T    2S    #22 D. Kostner -1       3S   
#77 L. Lhotak ±0             #24 E. Mazzolini -1          2'
#91 M. Loosli ±0             #13 M. Müller -1    1A    4'
#12 S. Moses -1    1A 5S    #12 J. Novotny -2          2'
#16 M. Ness ±0       1S 25' #33 J. Nättinen ±0 1T 1A 4S   
#20 F. Randegger ±0             # 9 D. Rohrbach -1            
#19 A. Rowe +2 2T    5S    #18 N. Trisconi -1       2S   
#72 G. Wetter +3 2T 1A 3S    #16 D. Zwerger ±0    1A 4S 2'
#18 J. Wick -1    1A 2S 2'

Lakers zeigen die geforderte Reaktion

Von Pascal Zingg

Nach zwei Niederlagen und 1:14 Toren, konnten die SCRJ Lakers im Spiel gegen den HC Ambrì-Piotta eine klare Reaktion zeigen. Nach einem 4:0 im ersten Drittel konnten sich die Rapperswiler zum Schluss über ein klares 7:2 freuen.

«Das erste Drittel war wunderbares Eishockey, das waren Bonbons für die Augen», lobte Jeff Tomlinson sein Team. Gerade in diesen ersten 20 Minuten zeigten die Rapperswiler, dass sie viel besser Eishockey spielen können, als sie dies zu Letzt gegen Genf und Zürich gezeigt hatten. Dabei spielte man nicht nur schön, nein man war auch effektiv. Andrew Rowe traf bereits nach 20 Sekunden zum 1:0. Der Amerikaner nutzt Jannik Fischer als Screen, weshalb Ciaccio keine Abwehrchance hatte. 87 Sekunden später konnten die Rapperswiler im Slot der Leventiner schalten und walten, wie sie wollten. So hatte Kevin Clark keine Mühe seine Farben mit 2:0 in Führung zu bringen. In der 13. Minute vergassen die Leventiner Marco Wetter, dieser wurde mustergültig von Cervenka bedient, worauf der junge Stürmer auf 3:0 erhöhte. Während der Arbeitstag für Ciaccio damit bereits zu Ende war, hatten die Rapperswiler noch nicht genug. Andrew Rowe gelang nur 41 Sekunden vor der ersten Pause gar das 4:0. Der Stürmer profitierte dabei von einem Ablenker von ex-Rapperswiler Cédric Hächler.

Es liegt wohl in der Natur des Menschen, dass man nach einem solch perfekten Drittel etwas zurücksteckt. Oder wie es Jeff Tomlinson zu pflegen sagt: «Wir glaubten wir sind heute sexy und schon begannen die Fehler.» Wenig überraschend konnten die Rapperswiler im zweiten Drittel deshalb nicht mehr ans Erste anknüpfen. Julius Nättinen verstand diese Zeichen und verkürzte in der 23. Minute auf 4:1. Dass der HCAP in der Folge zwei Mal am Pfosten scheiterte, schrieb Trainer Tomlinson dem Karma zu. «Es gibt Abende, da hast du ein solches Glück einfach nicht verdient. Heute war dies allerdings anders», erkannte der Trainer. So fiel die Entscheidung in diesem Spiel zu Beginn des letzten Drittels mit einem Ablenker von Gian-Marco Wetter. Mit den ersten beiden Toren für die Lakers verdoppelte der Rheintaler am heutigen Abend sein Konto an National League Toren. Zuvor hatte er in der Saison 18/19 zwei Mal für den HC Davos ebenfalls in Rappi getroffen. «Offenbar gelingen mir die Tore nur in diesem Stadion», schmuzelte Wetter. Obwohl ihm Trainer Tomlinson nach diesem Tor noch einiges an Eiszeit gab, wollte Wetter der Hattrick am heutigen Abend nicht gelingen. Die Tore schossen stattdessen Lehmann, Cervenka auf Seiten der Lakers und Tobias Fohrler für den HCAP.

Speziell zu erwähnen ist hierbei das 6:1 von Marco Lehmann. Bei diesem Tor eroberte Nando Eggenberger die Scheibe mit einem harten Check. Weil die Ambrì-Spieler nach dieser Aktion lieber auf Eggenberger losgingen, hatte Lehmann keine Mühe den bedauernswerten Victor Östlund ein weiteres Mal zu bezwingen. Die Szene stand damit sinnbildlich für das ganze Spiel. Während Ambrì falsche Entscheidungen traf und Zweikämpfe verlor, zeigten sich die Rapperswiler extrem clever, weshalb sie zum Schluss zu einem verdienten 7:2-Sieg kamen. Dass dieser Sieg keineswegs selbstverständlich war, zeigen die letzten Resultate, als man gegen Genf (0:6) und die ZSC Lions (1:8) zwei Kanterniederlagen einfuhr. «Nach diesen Spielen musste ich einige ernsthafte Gespräche führen. Ich arbeite jedoch mit super Typen, die sehr vernünftig sind. Auch sie fanden diese Niederlagen schlimm, weshalb sie heute eine klare Reaktion gezeigt haben», zeigte Trainer Tomlinson zufrieden.

Tabelle

1. Zug 23 13-4-4-2 80:54 51
2. ZSC Lions 23 13-2-2-6 79:59 45
3. Fribourg 23 13-1-2-7 68:65 43
4. Lausanne 21 12-3-0-6 69:47 42
5. Servette 20 10-2-2-6 68:47 36
6. Lugano 21 8-4-1-8 62:59 33
7. Davos 23 8-2-2-11 77:81 30
8. Rapperswil 25 7-3-2-13 70:83 29
9. Biel 22 7-2-2-11 62:67 27
10. Ambrì 25 6-2-5-12 56:77 27
11. SCL Tigers 23 5-1-3-14 46:83 20
12. Bern 19 5-1-2-11 40:55 19

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Rapperswil - Ambrì

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