Lakers gewinnen Lehner Cup

Von Pascal Zingg

Der Sieger des achten Lehner Cups heisst SCRJ Lakers. Die Rosenstädter schlugen in ihren zweiten Spiel den EHC Kloten mit 4:2. Mit sechs Punkten aus zwei Spielen setzten sie sich damit knapp vor dem HC Ambrì-Piotta durch.

Dass die Rapperswiler eine Liga höher spielen als der EHC Kloten zeigten die Rosenstädter vor allem in den ersten 40 Minuten, als sie klar besser waren als der Gegner aus Kloten. Trotz dieser Überlegenheit gelang es den Rapperswilern jedoch nicht den EHC entscheidend zurückzubinden. Grund dafür war eine mangelnde Chancenauswertung und ein schwaches Powerplay. Zwar konnte Steve Moses eine solche Überzahl zum 1:0 nutzen, doch vergab man danach zahlreiche Powerplay-Gelegenheiten. Selbst in als man während 85 und 120 Sekunden mit zwei Mann mehr agieren konnte, sollte es dem SCRJ nicht gelingen das Score zu erhöhen.

Fast schon ein Sinnbild der schlechten Chancenauswertung war Lukas Lhotak. Der Neuzugang scheiterte in der 13. Minute mit einem Penalty. Im zweiten Drittel schafft er es aus bester Position das leere Tor nicht zu treffen. Trotz dieser Mängel ist es Lhotak zu Gute zu halten, dass er trotzdem weiterkämpfte. So war es der gleiche Lohtak, der nach dem Ausgleich von Eric Faille seine Farben in der 36. erneut in Führung brachte. Als wäre der Knoten nun geplatzt, doppelte Lhotak in der 42. Minute nach. Wer nun glaubte dieses 3:1 sei die Entscheidung, der hatte die Rechnung jedoch ohne den EHC gemacht, so kam Kloten in der 52. Minute noch einmal heran. Es brauchte noch den dritten Treffer von Lhotak, um diesem Spiel endgültig den Deckel aufzusetzen.

Mit einem 4:2-Sieg verdienten sich die Rapperswiler damit den Turniersieg an diesem Lehner Cup. Neben einer gehörigen Portion an Selbstvertrauen zeigte das Turnier aber auch, dass es noch einiges zu verbessern gibt im Spiel der Lakers. Einerseits muss man mehr aus seinen Chancen machen. Anderseits funktioniert das Powerplay noch nicht wunschgemäss. Schaut man sich das Spiel von gestern an, gibt es auch in der Defensive noch einiges einzustellen. Rund einen Monat vor Saisonstart wartet somit noch viel Arbeit auf Jeff Tomlinson.

 

Telegramm:

SCRJ Lakers – EHC Kloten 4:2 (1:0, 1:1, 2:1)

Eishalle Sursee: 230 Zuschauer. – Schiedsrichter: Stricker, Dipietro; Altmann, Progin. – Tore: 7:24 Moses (Eggenberger, Wick; Ausschluss: Kindschi) 1:0; 29:51 Faille (Simek, Gähler) 1:1; 35:22 Lhotak (Egli) 2:1; 41:39 Lhotak (Randegger) 3:1; 51:38 Markun (Kellenberger) 3:2; 59:03 Lhotak (Wick; ins leere Tor) 4:2. – Strafen: 3 x 2 Minuten + 10 Minuten (Jelovac) gegen die SCRJ Lakers; 9 x 2 Minuten + 10 Minuten (Faille) gegen Kloten.

SCRJ Lakers: M. Nyffeler (Bader); Sataric, Egli; Profico, Jelovac; Randegger, Vukocic; Dufner; M. Lehmann, Rowe, Clark; Moses, Wetter, Eggenberger; Lhotak, Dünner, Wick; Rehak, Ness, Forrer; Loosli.

EHC Kloten: L. Janett (D. Nyffeler); Gähler, Kindschi; Ganz, G. Janett; Spiller, Marchon, Halberstadt; Staiger, Forget, Simek; Oberist, Kellenberger, Markun; Füglister, N. Lehmann.

Bemerkungen: SCRJ Lakers ohne Cervenka, Maier, Payr, Schweri; EHC Kloten ohne Altorfer, Back, Truttmann, Wetli; 9. Latte Wick; 12. Pfosten Simek; 13. Lhotak verschiesst Penalty; 26. Pfosten Egli; 57:59 Timeout Kloten; Kloten ab 57:59 bis 59:03 ohne Torhüter.

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