ZSC Lions mit längerem Atem

Von Pascal Zingg

Bei der Standortbestimmung in der Rapperswiler SGKB-Arena konnten sich die ZSC Lions mit 4:2 durchsetzen. Die Löwen führten vor allem ab der 20. Minute die feinere Klinge, weshalb sie sich diesen Sieg auch verdienten.

Vorsaisonspiele sind da um zu testen. In Zeiten von Corona sogar noch ein bisschen mehr als in einem normalen Testspiel. So hatten die Rapperswiler heute Gelegenheit erstmals ihr Corona Sicherheitskonzept zu testen. Ebenfalls trugen die beiden Teams im ersten Drittel Gesichtsmasken. Diese waren auf der Bank über Mund und Nase gestülpt. Auf dem Eis zogen die Spieler die Maske unter Mund und Nase. Die Aktion sollte Erkenntnisse liefern, ob man mit Gesichtsmaske überhaupt spielen kann.

Besser mit der Maske zurechtkamen dabei die Rapperswiler, die im ersten Drittel das bessere Team waren. Zwei Tore durch Randegger und Lhotak waren der verdiente Lohn für den guten Start. Gerade jenes von Lhotak war schön herausgespielt. Noch etwas filigraner sah dies allerdings beim temporären 1:1 von Frederik Pettersson aus. Der Schwede nahm einen genialen Pass von Garrett Roe direkt ab. Eine ähnlich schöne Kombination zeigten die beiden zu Beginn des zweiten Drittels, als Pettersson mit seinem zweiten Tor auf 2:2 stellte. Waren die Lakers im ersten Drittel noch Spielbestimmend, mussten sie nun froh sein, dass Melvin Nyffeler seine Farben Mal um Mal im Spiel hielt. Gemessen an den Chancen schien es jedoch eine Frage der Zeit, bis die Lions in Führung gehen sollten. Diese war in der 45. Minute Tatsache. Diesmal kombinierten Pedretti und Wick zu schnell für die Lakers-Hintermannschaft. Rund 25 Sekunden vor Schluss war es schliesslich Justin Sigrist, der mit einem Empty Netter auf 4:2 stellte.

Trotz des knappen Resultates hatte sich damit die klar bessere Mannschaft durchgesetzt. Die Zürcher führten vor allem technisch die viel feinere Klinge. Dies bescherte ihnen ab der 20. Minute viel mehr Spielanteile.


Telegramm:

SCRJ Lakers – ZSC Lions 2:4 (2:1, 0:1, 0:2)

SGKB Arena: 453 Zuschauer. – Schiedsrichter: Wiegand, Stolc; Fuchs, Schlegl. – Tore: 2:58 Randegger (Loosli) 1:0; 5:41 Pettersson (Roe, Krüger) 1:1; 7:28 Lhotak (Wetter, Jelovac) 2:1; 20:38 Pettersson (Roe; Ausschluss: Profico) 2:2; 44:46 R. Wick (Pedretti; Ausschlüsse: Jelovac, Krüger) 2:3; 59:35 Sigrist (ins leere Tor) 2:4. – Strafen: 5 x 2 Minuten gegen die SCRJ Lakers; 6 x 2 Minuten gegen die ZSC Lions.

SCRJ Lakers: Nyffeler (Bader); Sataric, Egli; Jelovac, Profivco; Maier, Vukovic; Randegger; Lehmann, Rowe, Clark; Lhotak, Dünner, J. Wick; Schweri, Wetter, Eggenberger; Loosli, Ness, Forrer.

ZSC Lions: Flüeler (Waeber); Marti, Noreau; Geering, Truttmann; P. Baltisberger, Morant; Meier; Krüger, Roe, Pettersson; Prassl, Andrighetto, Bodenmann; R. Wick, Diem, C. Baltisberger; Pedretti, Schäppi, Sigrist; Suter.

Bemerkungen: SCRJ Lakers ohne Payr, Cervenka, Dufner (alle verletzt), Moses (Quarantäne nach US-Einreise), Rehak (überzählig); ZSC Lions ohne Hollenstein (abwesend), Blindenbacher, Capaul, Brüschweiler (alle verletzt); Simic (krank); Pfostenschüsse P. Baltisberger(17.), Krüger (2 x 20.); Noreau (39.); 57:40 Timeout SCRJ Lakers; SCRJ Lakers ab 57:40 bis 59:35 ohne Torhüter.

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