NLA - 49. Spieltag - Freitag, 28. Februar 2020

4 : 1 (2:0, 0:1, 2:0) 

Stadion

(Unbekannter Ort)

Schiedsrichter

Thomas Urban, Ken Mollard; Marc-Henri Progin, Flavio Ambrosetti

Tore

Jonathan Mercier1:001:27
M. Miranda, D. Winnik
Noah Rod [SH]2:014:18
J. Mercier, T. Richard
23:252:1Vadim Pereskokov
D. Jeffrey
Roger Karrer [PP]3:150:00
H. Tömmernes, T. Kast
Petr Cajka4:157:10
J. Mercier, M. Miranda

Strafen

06:01Petteri Lindbohm
2 min - Beinstellen
Daniel Winnik12:21
2 min - Haken
18:07 (Team)
2 min - Unkorr. Spielerwechsel/ Unkorrektes Anspiel
29:04Alexandre Grenier
2 min - Übertriebene Härte
33:12Christoph Bertschy
2 min - Haken
Mike Völlmin39:11
2 min - Puck aus dem Spielfeld schiessen
Gauthier Descloux46:31
2 min - Spielverzögerung persönliche Strafe
Floran Douay49:19
2 min - Übertriebene Härte
49:19Tim Traber
2 min - Crosscheck
Effektive Dauer: 41 Sekunden
49:19Tim Traber
2 min - Übertriebene Härte

Aufstellung / Statistik

Torhüter Torhüter
#34 G. Descloux 97,2% 60:00 2' #29 L. Boltshauser               
#29 R. Mayer                #51 T. Stephan 89,3% 59:47   
Verteidiger Verteidiger
#17 A. Jacquemet -1       2S    #38 L. Frick ±0       3S   
#25 R. Karrer ±0 1T    2S    #79 J. Genazzi -1       4S   
#90 S. Le Coultre ±0       3S    #77 R. Grossmann -2       2S   
#22 J. Mercier +3 1T 2A 3S    #61 F. Heldner ±0       3S   
#81 S. Smons ±0             # 4 P. Lindbohm ±0       4S 2'
# 7 H. Tömmernes ±0    1A 4S    #88 M. Nodari ±0       3S   
#52 M. Völlmin +2          2' #65 V. Oejdemark ±0            
Stürmer Stürmer
#92 E. Berthon ±0       1S    #46 B. Antonietti ±0            
#73 P. Cajka +1 1T    3S    #22 C. Bertschy -1       2S 2'
#67 J. Caron -1       1S    #40 E. Froidevaux ±0            
#72 F. Douay ±0       1S 2' #82 A. Grenier ±0       2S 2'
#91 J. Fritsche jun. ±0             #11 Y. Herren -2       3S   
#19 T. Kast ±0    1A       #15 D. Jeffrey -1    1A 1S   
#85 M. Miranda +2    2A       #19 J. Jooris -2       3S   
#78 S. Patry +1       3S    #81 R. Kenins ±0       3S   
#71 T. Richard ±0    1A 1S    #80 R. Leone ±0            
#96 N. Rod ±0 1T    1S    #95 T. Moy ±0            
#18 J. Wick ±0       2S    #72 V. Pereskokov ±0 1T    1S   
#26 D. Winnik +2    1A 2S 2' #12 T. Traber ±0       1S 4'
#91 J. Vermin -2       1S   

Abgeklärtes Genf gibt sich gegen den LHC keine Blösse

Von David Leicht

Mit 4:1 Toren gewinnen die Grenat das letzte Derby der Saison und wahren sich damit die Chance auf Tabellenrang 3 – während sich der LHC dank Berns Punktverlust definitiv für die Playoffs qualifizierte. Das grosse Thema in Genf war aber heute Abend die Affiche vor leeren Rängen.

Ein Geisterspiel ist, wenn anstatt 7'135 Zuschauer in der ausverkauften Les Vernets etwa drei Dutzend Medienschaffende und Offizielle der beiden Teams das letzte Leman-Derby dieser Regular Season begleiten, vor dem Spiel keine Licht- oder Lasershow gezeigt wird (die Genfer Hymne "Cé qu'è lainô" aber trotzdem erklingt), jedes Wort auf dem Eis hörbar ist, jede Scheibenannahme wie ein Peitschenknall durch das alte Stadion hallt – und wenn Jonathan Mercier, der nach knapp 90 Sekunden die Scheibe hinter Tobias Stephan im Tor versenkte, ob des unveränderten Geräuschpegels erst mal drei Sekunden lang gar nicht realisiert, dass er soeben zur Genfer Führung getroffen hat.

 

Trotz sichtlich bemühten Waadtländern, bei denen Neo-Coach McTavish nach der mittwöchigen Entlassung von Ville Peltonen erst mal munter die Linien umstellte, waren es auch in der Folge die Genfer, welche in der Atmosphäre eines Juniorenspiels mehr Emotionen und Zug entwickelten – und in der 15. Minute in Unterzahl durch Captain Rod auf 2:0 erhöhten. Kurz davor hatte Lausanne durch Ronalds Kenins noch eine durchaus valable Ausgleichschance, der Lette konnte aber unmittelbar vor Gauthier Descloux mit der Scheibe nichts Entscheidendes kreieren.

 

Dass bei Genf mit Deniss Smirnovs, Tommy Wingels und Eric Fehr in der Offensive gleich die Ursprünge von 92 Skorerpunkten fehlten, merkte man über weite Strecken des Spiels nicht. Obwohl sich die beiden Teams in Punkto Torschüssen die Waage hielten, waren es doch die Einheimischen, welche mehr vom Spiel hatten. Auch nachdem Vadim Pereskokov in der 24. Minute mit seinem ersten National League-Treffer die Lions wieder ins Spiel zurückbrachte, kontrollierte Genf das Spiel und es war vor allem Tobias Stephan und dem für einmal nicht allzu starken Genfer Powerplay zu verdanken, dass die Grenat zum zweiten Tee mit nur einer Länge führten.

 

Im letzten Drittel wendete sich das Blatt ein wenig. Lausanne kam zu deutlich mehr Chancen, begünstigt unter anderem durch eine Strafe gegen Genf-Hüter Descloux, der nach einem Schuss an seine Maske in der 47. Minute wild in Richtung Schiedsrichter Thomas Urban gestikulierte, das Spiel zu unterbrechen – als dieser das nicht tat, zog Descloux die Maske einfach aus und wurde folglich für Spielverzögerung bestraft. Dieser Akt von wenig Fingerspitzengefühl seitens der Offiziellen blieb für Genf ohne Konsequenzen, Jeffrey und Genazzi scheiterten am heute sehr stilsicheren Descloux.

 

Kurze Zeit später gelang den Calvinstädtern dann die Siegessicherung: Nach einem kleinen Gerangel fasste Lausannes Tim Traber eine kleine Strafe mehr als sein Genfer Kontrahent Floran Douay und im darauffolgenden Powerplay markiere Roger Karrer, es war sein sechster Saisontreffer, nach genau 50 Spielminuten das vorentscheidende 3:1 für Genf. Den Schlusspunkt setzte drei Minuten vor Schluss der junge Petr Cajka mit dem Treffer ins leere Tor zum 4:1.

 

Für beide Teams geht es in der letzten Runde morgen noch darum, möglicherweise nochmals Ränge gutzumachen: Genf (auswärts in Freiburg) könnte noch auf Platz 2 vorstossen und damit einem Viertelfinal-Duell gegen Biel ausweichen, Lausanne (zuhause gegen Bern) könnte noch Gottéron überholen und somit, je nach Genfs Abschneiden, gar ein Leman-Derby Tatsache werden lassen.

Tabelle

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