NLA - 38. Spieltag - Freitag, 17. Januar 2020

4 : 3 (0:1, 1:1, 2:1) n.V.

Zuschauer

16301 Zuschauer

(Unbekannter Ort)

Schiedsrichter

Michael Tscherrig, Joris Müller; Roman Kaderli, Stany Gnemmi

Tore

15:520:1Josh Jooris
R. Kenins, C. Bertschy
23:080:2Yannick Herren
keine Assists
Simon Moser1:235:38
Y. Burren, M. Arcobello
Jan Mursak2:240:32
A. Ebbett, E. Blum
Thomas Rüfenacht3:251:55
T. Scherwey, M. Arcobello
57:113:3Cory Emmerton
L. Frick
Calle Andersson4:360:34
M. Arcobello, S. Moser

Strafen

(Team)06:22
2 min - Zuviele Spieler auf dem Eis
24:39Matteo Nodari
2 min - Halten
26:37Petteri Lindbohm
2 min - Puck aus dem Spielfeld schiessen
37:09Fabian Heldner
2 min - Halten
Calle Andersson40:54
2 min - Haken
43:48Matteo Nodari
2 min - Beinstellen
Vincent Praplan53:13
2 min - Halten

Aufstellung / Statistik

Torhüter Torhüter
#33 P. Caminada                #29 L. Boltshauser               
#35 T. Karhunen 91,4% 60:34    #51 T. Stephan 88,6% 60:34   
Verteidiger Verteidiger
#55 C. Andersson +1 1T    3S 2' #38 L. Frick +1    1A 1S   
#58 E. Blum ±0    1A 1S    #79 J. Genazzi -1       3S   
#77 Y. Burren +1    1A 4S    #77 R. Grossmann -1       2S   
# 2 B. Gerber +1       1S    #61 F. Heldner +1       2S 2'
#96 M. Henauer -1             #52 P. Holm ±0       2S   
# 3 J. Krueger ±0             # 4 P. Lindbohm -1       3S 2'
#65 R. Untersander -1       1S    #88 M. Nodari ±0       1S 4'
Stürmer Stürmer
#36 M. Arcobello +2    3A 3S    #89 C. Almond +1       3S   
#11 A. Berger -1             #22 C. Bertschy -1    1A 2S   
#48 M. Bieber ±0             #25 C. Emmerton ±0 1T    1S   
#25 A. Ebbett +1    1A 5S    #40 E. Froidevaux -1            
#44 A. Heim -1             #11 Y. Herren +1 1T    2S   
#27 M. Kämpf -1             #15 D. Jeffrey -1       2S   
#21 S. Moser +1 1T 1A 3S    #19 J. Jooris ±0 1T    4S   
# 9 J. Mursak ±0 1T    2S    #81 R. Kenins ±0    1A 2S   
#88 I. Pestoni -1       1S    #80 R. Leone -1       1S   
#23 V. Praplan +1       2S 2' #95 T. Moy +1       1S   
#81 T. Rüfenacht ±0 1T    4S    #12 T. Traber ±0            
#10 T. Scherwey ±0    1A 2S    #91 J. Vermin -1       3S   
#41 G. Sciaroni +1       3S   

SC Bern siegt in der Overtime gegen den Lausanne HC

Von Roman Badertscher

Vor dem Spiel war der Lausanne HC mit 53 Punkten auf dem fünften Platz, der SCB belegte Rang 9 mit 48 Zählern. Die beiden Teams trennten zu Beginn des Spiels damit nur 5 Punkte. Kann der SCB den Vorsprung verkürzen?

Josh Jooris trifft für die Gäste

Der SCB startete stark bis zur 7. Minute, als Tristan Scherwey ein erstes Mal auf der Strafbank Platz nehmen musste. Die Unterzahl überstanden die Berner ohne Probleme, doch das Spiel wurde ausgeglichener. Trotz Bemühungen der Berner waren die Gäste vor allem in Kontersituationen sehr gefährlich.

Einen Scheibenverlust des LHC konnte Mark Arcobello in der 13. Minute nicht ausnutzen. Von diesem Zeitpunkt an wurde Lausanne offensiv präsenter und ging durch Josh Jooris via Ablenker in Führung, während der SCB im ersten Abschnitt torlos blieb.

Lausanne doppelt nach, Simon Moser trifft zum 1:2

Im zweiten Abschnitt lief es nicht sonderlich gut für den SCB. Ronalds Kenins, dem viel freies Eis für den Schuss zugelassen wurde, scheiterte an Tomi Karhunen. Im Gegenzug schoss Tristan Scherwey über das Tor und auch Gregory Sciaroni scheiterte an Tobias Stephan.

Beim nächsten Angriff der Gäste konnte sich der SCB nicht befreien. Der Puck landete bei Yannick Herren, der mit einem satten Schuss Karhunen ein zweites Mal bezwang. Es folgte das erste Powerplay für die Hausherren, doch dieses war haarsträubend. Lauter Fehlpässe im Spielaufbau und Puckverluste in der Offensive war das Ergebnis. Dem SCB wurde gleich nach Ablauf erneut die Chance geboten, mit einem Mann mehr zu agieren. Doch nur die letzten Sekunden der zweiten Überzahl waren die besten am Ganzen.

In der 34. Spielminute scheiterte Inti Pestoni aus bester Position an Stephan. Lausanne lauerte auf Konter und konnte den SCB beinahe in einer 3 gegen 1 Situation erneut bezwingen. Vier Minuten vor der Pause verwertete Simon Moser einen Abpraller bei Stephan erfolgreich zum 1:2.

SCB dreht das Spiel, lässt aber trotzdem einen Punkt liegen

Der SC Bern kam wie verwandelt aus den Katakomben. Nach dem Bullygewinn ging es plötzlich ganz schnell. Andrew Ebbett bediente den sich frei spielenden Jan Mursak, der herrlich zum Ausgleich einschoss und die Fans jubeln liess.

Calle Andersson war der Nächste, der sich eine Undiszipliniertheit leistete. Im Powerplay der Lausanner stand Tomi Karhunen im Mittelpunkt, der einmal mehr viele gute Chancen abwehrte. Nach dem Boxplay bemühte sich der SCB mit einem kontrollierten Spielaufbau auch vorne für das dritte Tor zu sorgen.

Dieses folgte dann auch, als Arcobello mit einem weiten Querpass übers ganze Feld Scherwey bediente, dieser bis vors Tor durchzog und der Puck vor dem Pfosten liegen blieb. Thomas Ruefenacht, der neben dem Gehäuse in einem Zweikampf verwickelt war, schob die Scheibe über die Linie zur erstmaligen Führung für den SCB.

Arcobello hatte in der 57. Minute das 4:2 auf dem Stock, doch Stephan wehrte blitzschnell mit dem Schoner ab. Bei der nächsten Situation in der Defensivzone brachte Ramon Untersander den Puck nicht raus. Lukas Frick legte vor auf Cory Emmerton, der ungehindert zum 3:3 abschloss und die Overtime erzwang.

Overtime-Sieg des SCB

Die Verlängerung dauerte nur gerade 34 Sekunden bis zur Entscheidung. Simon Moser grub einen Puck hinter dem gegnerischen Tor aus, Arcobello hatte schliesslich das genaue Auge auf Calle Andersson, der zum 4:3 einnetzte.

Stimmen zum Spiel

Thomas Ruefenacht (SC Bern): „Ich glaube, wir haben im Grossen und Ganzen ein gutes Spiel gezeigt. Wir müssen aber mehr vor dem Tor für Gefahr sorgen und auch Abpraller verwerten können. Im Powerplay müssen wir am geordneten Aufbau und an der Passgenauigkeit feilen. Leider konnten wir nicht wie erhofft drei Punkte holen, sind aber über die zwei Punkte auch glücklich“.

SC Bern – Lausanne HC 4:3 n.V. (0:1, 1:1, 2:1, 1:0)

PostFinance-Arena. – 16‘301 Zuschauer. – SR: Tscherrig/Müller, Kaderli/Gnemmi.

Tore: 15:52 Jooris (Kenins, Bertschy) 0:1. 23:08 Herren 0:2. 35:38 Moser (Burren, Arcobello) 1:2. 40:32 Mursak (Ebbett, Blum) 2:2. 51:55 Ruefenacht (Scherwey, Arcobello) 3:2. 57:11 Emmerton (Frick) 3:3. 60:34 Andersson (Arcobello, Moser) 4:3.

Strafen: 3-mal 2 Minuten gegen den SC Bern, 4-mal 2 Minuten gegen den Lausanne HC.

PostFinance-Topskorer: Arcobello (SC Bern), Jeffrey (Lausanne HC).

SC Bern: Karhunen (Ersatz: Caminada); Beat Gerber, Andersson; Blum (A), Krueger; Burren, Untersander; Henauer; Moser (C), Arcobello, Pestoni; Scherwey, Ebbett (A), Ruefenacht; Praplan, Mursak, Sciaroni; Kämpf, Heim, Berger; Bieber.

Head Coach: Kari Jalonen

Lausanne HC: Stephan (Ersatz: Boltshauser); Genazzi (A), Grossmann; Frick, Lindbohm; Holm, Heldner; Nodari; Kenins, Jooris, Bertschy; Jeffrey (A), Emmerton, Vermin; Herren, Almond, Moy; Leone, Froidevaux, Traber.

Head Coach: Ville Peltonen

Bemerkungen: SC Bern ohne Grassi (verletzt), Colin Gerber, MacDonald (beide überzählig), Jeremi Gerber (Visp). Lausanne HC ohne Antonietti (verletzt), Roberts (Swiss League), Oejdemark (gesperrt). – Beat Gerber wird für 933. SCB-Spiel geehrt (bisheriger Rekord von David Jobin waren 932).

Schüsse aufs Tor: 27:26 (7:6, 13:10, 6:10, 1:0)

Schönstes Tor: 4:3 von Calle Andersson (SC Bern)

Best Player: Josh Jooris (Lausanne HC), Simon Moser (SC Bern)

Tabelle

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