NLA - 18. Spieltag - Dienstag, 29. Oktober 2019

2 : 5 (1:0, 0:4, 1:1) 

Zuschauer

3670 Zuschauer (60% Auslastung)

SGKB Arena, Rapperswil-Jona

Schiedsrichter

Anssi Salonen, Marc Wiegand; Dario Fuchs, Flavio Ambrosetti

Tore

Casey Wellman1:004:10
D. Egli, M. Dufner
24:171:1Jonas Junland
C. Emmerton, C. Bertschy
25:381:2Joël Genazzi [PP]
Y. Herren, R. Kenins
28:401:3Etienne Froidevaux
T. Traber
33:021:4Dustin Jeffrey
F. Heldner
Nico Dünner [PP]2:443:05
K. Clark, C. Wellman
59:082:5Cory Emmerton
C. Bertschy, D. Jeffrey

Strafen

Cédric Hächler11:25
2 min - Beinstellen
(Team)24:17
2 min - Bankstrafe
Effektive Dauer: 81 Sekunden
38:07Petteri Lindbohm
2 min - Behinderung
42:47 (Team)
2 min - Zuviele Spieler auf dem Eis
Effektive Dauer: 18 Sekunden
49:56Lukas Frick
2 min - Halten

Aufstellung / Statistik

Torhüter Torhüter
#60 M. Nyffeler                #29 L. Boltshauser               
#51 N. Bader 86,2% 56:09    #51 T. Stephan 94,4% 60:00   
Verteidiger Verteidiger
#13 M. Dufner -1    1A 2S    #38 L. Frick +1       2S 2'
#46 D. Egli ±0    1A 1S    #79 J. Genazzi -1 1T    2S   
#45 J. Gähler ±0       1S    #61 F. Heldner +1    1A      
#22 C. Hächler -1       3S 2' #45 J. Junland +2 1T    5S   
#11 F. Maier -1             # 4 P. Lindbohm +2       2S 2'
#67 F. Schmuckli ±0             #88 M. Nodari +1       2S   
#55 D. Vukovic -2       1S    #65 V. Oejdemark ±0            
Stürmer Stürmer
#14 C. Casutt -2       3S    #89 C. Almond ±0       1S   
#32 K. Clark ±0    1A 2S    #46 B. Antonietti ±0       1S   
#23 N. Dünner ±0 1T    2S    #22 C. Bertschy +2    2A 1S   
#85 S. Forrer -1       1S    #25 C. Emmerton +1 1T 1A 3S   
#12 C. Hüsler -1       1S    #40 E. Froidevaux +1 1T    2S   
#79 D. Kristo -1       1S    #11 Y. Herren ±0    1A 1S   
#28 J. Mosimann -1       4S    #15 D. Jeffrey +2 1T 1A 1S   
#16 M. Ness -2             #81 R. Kenins ±0    1A 1S   
#20 F. Randegger ±0       2S    #80 R. Leone +2       1S   
#19 A. Rowe ±0       2S    #95 T. Moy ±0       5S   
#44 R. Schlagenhauf -1             #12 T. Traber +1    1A      
#52 J. Simek -1       3S    #91 J. Vermin ±0            
# 9 C. Wellman -1 1T 1A 7S   

Kameramann führt Wende herbei

Von Pascal Zingg

Die SCRJ Lakers verlieren gegen den Lausanne HC mit 2:5. Die Rapperswiler verkauften sich zwar teuer, eine knifflige Coaches Challenge und zehn schwache Minuten führten jedoch trotzdem zu einer Niederlage.

Die Coaches Challenge ist etwas Gutes. Endlich kriegen die Teams eine Chance sich zu beschweren, wenn dem Tor eine irreguläre Szene vorausging. Dies zeigt zumindest die NHL. Dort hat man aber auch die nötige Technik um kritische Entscheide richtig zu belegen. Im Hockeyentwicklungsland Schweiz scheint man dies jedoch nicht nötig zu haben. So muss man sich hierzulande auf die Bilder des Fernsehens verlassen. Dies ist vor allem dann problematisch, wenn sich der Kameramann auf den scheibenführenden Mann konzentriert und dabei den Spieler, der in offsideverdächtiger Position steht, nicht mehr ganz im Bild hat. So gesehen beim 1:1 durch Jonas Junland. Hierbei stand Christoph Bertschy wohl im Abseits. Weil man im Video allerdings den Fuss von Bertschy nicht sah, konnte man dies nur erahnen. Die Unparteiischen mussten das Tor deshalb anerkennen. Schlimmer noch im anschliessenden Powerplay gelang Joël Genazzi gar das 2:1. Diese Szenen führten zu einem derartigen Bruch bei den Lakers, dass man während zehn Minuten keinen Fuss mehr vor den anderen brachte. Die Folge waren zwei weitere Treffer zum 4:1. Ein Vorsprung, den die Lausanner trotz erneuter Gegenwehr der Lakers ohne grössere Probleme über die Zeit brachten.    

 

Trotz der unglücklichen Entscheidung bei der Coaches Challenge wäre es jedoch falsch die Niederlage der fehlenden Technik in die Schuhe zu schieben. «Klar die Challenge war im Nachhinein eine entscheide Szene. Wir müssen uns jedoch an der eigenen Nase nehmen. Wir hatten zehn schwache Minuten in denen wir zu viele Konter zugelassen haben», erklärte Nico Dünner nach dem Spiel. Neben den schwachen zehn Minuten trauerten die Rapperswiler aber auch den verpassten Chancen nach. So waren die Einheimischen im ersten und im letzten Drittel das bessere Team. Wellman, Kristo, Clark und Co. scheiterten jedoch Mal um Mal am eigenen Unvermögen. Dass Hüsler und Simek im ersten Drittel auch noch die Torumrandung trafen, war irgendwie symptomatisch für diesen verkorksten Lakers-Abend.

 

Positiv an den verpassten Chancen war einzig, dass man dieses Mal gut aus der Garderobe kam und die Lausanner von der ersten Minute an unter Druck setzen konnte. Eine solche Spielweise darf man von den Lakers auch im nächsten Spiel gegen den HC Davos erwarten. «Die Davoser sind technisch und läuferisch gut. Da ist es wichtig, dass wir uns von Anfang an bereit sind und ihnen unser eigenes Spiel aufzwingen können», erklärte Nico Dünner. Dem Stürmer war dabei wohl bewusst, dass die Rapperswiler am Freitag auf einen der grossen in dieser Liga treffen. Schliesslich steht der HCD nach Punkten pro Spiel bereits auf dem zweiten Platz der Tabelle.

Tabelle

1. ZSC Lions 18 10-2-3-3 64:45 37
2. Biel 18 7-4-3-4 49:45 32
3. Lausanne 16 9-0-0-7 47:44 27
4. Servette 18 7-2-2-7 50:51 27
5. Zug 15 6-2-3-4 52:43 25
6. Lugano 16 5-3-4-4 44:44 25
7. Davos 11 6-1-1-3 37:29 21
8. SCL Tigers 16 4-2-5-5 39:48 21
9. Bern 17 4-3-3-7 51:55 21
10. Rapperswil 17 4-4-1-8 41:50 21
11. Fribourg 15 5-1-0-9 29:38 17
12. Ambrì 17 4-2-1-10 38:49 17

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