NLA - 12. Spieltag - Freitag, 11. Oktober 2019

5 : 4 (0:3, 2:1, 2:0) n.V.

Zuschauer

4089 Zuschauer (67% Auslastung)

SGKB Arena, Rapperswil-Jona

Schiedsrichter

Anssi Salonen, Thomas Urban; Roman Kaderli, Stany Gnemmi

Tore

01:400:1Tristan Scherwey
V. Praplan, A. Heim
03:460:2Simon Moser
T. Rüfenacht
13:380:3Simon Moser
R. Untersander, M. Arcobello
Jan Mosimann1:325:34
C. Hächler
28:591:4Ramon Untersander
T. Rüfenacht, C. Andersson
Andrew Rowe [SH]2:434:10
C. Wellman, M. Dufner
Sandro Forrer3:444:51
A. Rowe
Jorden Gähler4:452:00
keine Assists
Corsin Casutt5:463:15
D. Kristo, D. Egli

Strafen

Mauro Dufner04:04
10 min - Automatische Disziplinarstrafe ()
Daniel Vukovic04:04
2 min - Übertriebene Härte
Mauro Dufner04:04
2 min - Bandencheck
04:04Justin Krueger
2 min - Übertriebene Härte
04:04Justin Krueger
2 min - Übertriebene Härte
Corsin Casutt16:33
2 min - Stockschlag
17:54Mark Arcobello
2 min - Beinstellen
Frantisek Rehak32:39
2 min - Behinderung
39:27Simon Moser
2 min - Hoher Stock

Aufstellung / Statistik

Torhüter Torhüter
#60 M. Nyffeler 89,2% 63:15    # 1 N. Schlegel 83,3% 63:15   
#51 N. Bader                #33 P. Caminada               
Verteidiger Verteidiger
#53 E. Antonietti ±0             #55 C. Andersson -2    1A 1S   
#13 M. Dufner +1    1A 1S 12' #58 E. Blum +1       2S   
#46 D. Egli -1    1A 3S    #77 Y. Burren +1       1S   
#45 J. Gähler ±0 1T    3S    #14 C. Gerber -2       1S   
#22 C. Hächler ±0    1A       #50 M. Koivisto ±0       4S   
#11 F. Maier ±0       3S    # 3 J. Krueger +1       1S 4'
#55 D. Vukovic +2          2' #65 R. Untersander +1 1T 1A 6S   
Stürmer Stürmer
#14 C. Casutt +2 1T    2S 2' #36 M. Arcobello +1    1A 2S 2'
#32 K. Clark -1       2S    #11 A. Berger ±0            
#23 N. Dünner +1       2S    #25 A. Ebbett ±0       5S   
#85 S. Forrer ±0 1T    2S    #71 J. Gerber ±0            
#79 D. Kristo ±0    1A 1S    #29 D. Grassi -1       2S   
#28 J. Mosimann ±0 1T    1S    #44 A. Heim -1    1A      
#16 M. Ness ±0       1S    #21 S. Moser +2 2T    5S 2'
#20 F. Randegger -1       1S    # 9 J. Mursak -2       1S   
#54 F. Rehak ±0       1S 2' #88 I. Pestoni -1            
#19 A. Rowe ±0 1T 1A 3S    #23 V. Praplan +1    1A      
#44 R. Schlagenhauf -1       1S    #81 T. Rüfenacht +2    2A 3S   
#68 A. Spiller ±0             #10 T. Scherwey -2 1T    2S   
# 9 C. Wellman ±0    1A 3S    #41 G. Sciaroni -2       1S   

Sie können es auch ohne Cervenka

Von Pascal Zingg

Die SCRJ Lakers gewinnen, 5:4 in der Verlängerung und das ohne ein Tor von Roman Cervenka! Ja es geht offensichtlich auch ohne den Tschechen. Erstmals seit der Verletzung des Ausnahmekönners zeigten die Rapperswiler wieder ihr erfrischendes Hockey, mit dem sie beim Saisonstart begeistert hatten. Dies war offenbar derart überraschend, dass der SC Bern einen sichergeglaubten Sieg aus den Händen geben musste.

«Das erste Drittel war komisch, wir hatten sehr viel Scheibenbesitz, trotzdem haben wir drei Tore kassiert», wunderte sich Jorden Gähler nach dem Spiel. Der Verteidiger spricht an, dass die Lakers in den ersten 20 Minuten zwar erfrischend nach vorne spielten, hinten jedoch Mühe hatten die Linie um Moser und Rüfenacht in den Griff zu kriegen. Vor allem Simon Moser war vor dem Tor omnipräsent und beschwor immer wieder Gefahr herauf. Auf der anderen Seite hatten aber auch die Lakers ihre Chancen. Vor den beiden frühen Berner Toren waren es Sandro Forrer und Casey Wellman, die alleine vor Niklas Schlegl auftauchten. Gerade die Tore von Scherwey (2.) und Moser (4.) schienen den Rapperswiler Mut jedoch zu brechen. Nach diesen Treffern hatten die Einheimischen zwar immer noch sehr viel Puckbesitz, die richten guten Chancen fehlten jedoch.

Ähnliches gab es derweil auch im zweiten Drittel zu beobachten. In diesem konnte Jan Mosimann zwar auf 1:3 verkürzen, doch stellte Untersander kurz später wieder auf 1:4. Immerhin erlebte man die Rosenstädter nach diesem Gegentor viel hartnäckiger. Endlich wurde aggressives Forechecking betrieben. Ein Umstand, der seine Wirkung nicht verfehlte. So konnten Wellman und Rowe in der 35. Minute alleine auf Schlegel ziehen, was Letzterer zum 2:4 nutzen konnte. War das Rapperswiler Feuer im zweiten Drittel noch zaghaft zu spüren, loderte es spätestens im letzten Drittel lichterloh. Plötzlich war es wieder da, das erfrischende Lakers Hockey vom Saisonstart. Plötzlich gelang es den SCRJ Lakers die Berner zu dominieren. «Dies wäre eigentlich unser Spiel. Ziel ist es, sich in der Zone des Gegners festzusetzen und ihn so unter Druck zu setzen, dass er sich nicht befreien kann», erklärte Jorden Gähler. Der Druck auf den SCB wurde nun derart gross, dass auch die Hauptstädter begannen Fehler zu machen. So stand Sandro Forrer in der 45. Minute völlig alleine vor dem Tor. Der Stürmer hatte dabei so viel Zeit, dass er sich die Ecke regelrecht aussuchen konnte, in die er den Puck versorgen wollte.

Etwas anders machte es derweil Jorden Gähler. Der Verteidiger konnte einen Fehlpass in der neutralen Zone abfangen. «Eigentlich wollte ich entlang der blauen Linie fahren. Dann sah ich jedoch, dass da keiner war, also zog ich aufs Tor, machte die Augen zu und hielt drauf.» Es ist nicht überliefert, ob diese Ausführung im Detail stimmt. Sicher ist jedoch, dass der Schuss von Gähler sass. Sicher ist auch, dass Kari Jalonen gar nicht gefiel, dass seine Spieler gerade einen 4:1-Vorsprung verspielten. Der Berner Coach nahm deshalb ein Timeout. Dieses verfehlte seine Wirkung nicht. So hatte auch der SC Bern wieder seine Spielanteile. In der Verlängerung waren die Hauptstädter sogar das bessere Team. Irgendwie war das Tor aus Sicht der Berner jedoch vernagelt. Während Mosers Lattenschuss (61.) noch als Pech zu werten ist, ist der Pfostentreffer von Ebbett (63.) eher der Kategorie Unvermögen zuzuschreiben. Besser machte es auf der anderen Seite Corsin Casutt. Der Bündner verwertete einen Pass von Dany Kristo zum 5:4.

Unter dem Jubel der mageren 4000 Zuschauer kamen die Rapperswiler damit doch noch zu einem Sieg. Ähnlich wie bei den Siegen gegen Zürich oder Zug, war es jedoch nicht irgendein Sieg. Die Rapperswiler hatten zumindest in der zweiten Hälfte erfrischendes Hockey gezeigt. Dazu kam ein uneingeschränkter Kampfeswille, der den Rapperswilern die Kraft gab eine sicher geglaubte Niederlage doch noch abzuwenden. Neben zwei wertvollen Punkten gab es für die Rosenstädter auch die Bestätigung, dass man auch Roman Cervenka mit den Topmannschaften dieser Liga mitspielen und gewinnen kann. Nicht zuletzt gab der Sieg aber auch eine grosse Portion Selbstvertrauen. Ein Selbstvertrauen, das man im morgigen Spiel gegen den HC Ambrì-Piotta bestimmt gut gebrauchen kann.

Tabelle

1. Biel 12 5-3-2-2 29:24 23
2. ZSC Lions 11 6-1-2-2 41:29 22
3. Servette 12 5-2-1-4 36:32 20
4. Zug 10 4-2-2-2 40:31 18
5. Lugano 10 4-1-3-2 29:27 17
6. Lausanne 9 5-0-0-4 28:30 15
7. Bern 11 3-1-3-4 32:36 14
8. SCL Tigers 11 3-1-3-4 27:34 14
9. Rapperswil 11 2-4-0-5 27:31 14
10. Davos 6 3-1-0-2 21:16 11
11. Ambrì 11 3-0-1-7 21:30 10
12. Fribourg 8 1-1-0-6 13:24 5

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