NLA - 2. HF - Dienstag, 26. März 2019

3 : 1 (0:0, 2:1, 1:0) 

Zuschauer

7148 Zuschauer (ausverkauft)

Bossard Arena, Zug

Schiedsrichter

Micha Hebeisen, Anssi Salonen; Simon Wüst, Marc-Henri Progin

Tore

Carl Klingberg [PP]1:021:33
L. Martschini, S. Alatalo
Jesse Zgraggen2:031:38
S. Leuenberger
34:262:1Christoph Bertschy
J. Vermin, D. Trutmann
Dominic Lammer3:142:28
R. Diaz, S. Alatalo

Strafen

Jesse Zgraggen12:05
2 min - Behinderung
20:00Jonas Junland
2 min - Crosscheck
Effektive Dauer: 93 Sekunden
52:22Loïc In-Albon
2 min - Beinstellen

Aufstellung / Statistik

Torhüter Torhüter
#29 S. Aeschlimann                #29 L. Boltshauser               
#51 T. Stephan 95,5% 60:00    #31 S. Zurkirchen 88,5% 57:58   
Verteidiger Verteidiger
#22 S. Alatalo +1    2A 1S    #38 L. Frick -1       1S   
#16 R. Diaz +1    1A 1S    #79 J. Genazzi -1       5S   
#74 J. Morant ±0       1S    #77 R. Grossmann +1            
#18 D. Schlumpf +1       1S    #45 J. Junland ±0       1S 2'
#14 L. Stadler ±0             # 4 P. Lindbohm -1            
#17 T. Thiry -1             #88 M. Nodari ±0       1S   
#58 J. Zgraggen ±0 1T    2S 2' #86 D. Trutmann ±0    1A 2S   
Stürmer Stürmer
#28 Y. Albrecht ±0             #46 B. Antonietti ±0            
#19 B. Flynn ±0             #22 C. Bertschy -1 1T    1S   
#48 C. Klingberg -1 1T    6S    #25 C. Emmerton ±0            
#10 D. Lammer +1 1T    2S    #40 E. Froidevaux ±0       1S   
#61 S. Leuenberger +2    1A       #11 Y. Herren ±0       2S   
#46 L. Martschini ±0    1A 3S    #17 L. In-Albon ±0          2'
# 7 D. McIntyre +2       1S    #81 R. Kenins -1       1S   
# 9 G. Roe -1       1S    #80 R. Leone ±0       2S   
#57 F. Schnyder ±0             #95 T. Moy ±0       2S   
#88 S. Senteler ±0       2S    #27 M. Partanen ±0            
#59 D. Simion ±0       1S    #12 T. Traber ±0            
#26 R. Suri ±0       4S    #91 J. Vermin -1    1A      
#12 Y. Zehnder ±0             #94 S. Zangger ±0       3S   

Zug startet mit Sieg in die Halbfinalserie

Von Fabian Lehner

Es trafen zwei Taktikfüchse in diesem Spiel aufeinander. Beide Teams gingen ein hohes Tempo, ohne die taktischen Aufgaben zu vergessen. Es dauerte bis in Mitteldrittel, bis sich die nominelle Überlegenheit auf dem Papier auszuzahlen begann. Am Ende war es ein verdienter Sieg des Heimteams gegen einen erwartet schwierigen Gegner.

Das Spiel begann intensiv und mit viel Tempo. Beide Teams kamen mit viel Elan aus der Kabine. Dennoch gab es sehr wenig gefährliches zu vermelden. Beide Teams standen defensiv sehr solid und liessen wenig zu. Besonders auffällig war, wie Zug den Gegner weniger hoch abnahm, als noch gegen Lugano. Gleichzeitig waren die Lausanner sehr strukturiert beim backchecking. Zuerst standen die Flügel breit an der offensiven blauen Linie, um das Spiel in die Mitte zu leiten. Dort machten dann 5 Lausanner in einer Würfel-5 die Mitte zu und machten es den Zugern so schwer. Da beide Teams ihren Gameplan hervorragend umsetzten und wenig Fehler machten, war es keine Überraschung, dass trotz eines hochstehenden Spiels, keine Tore fielen im 1. Drittel.

Im zweiten Drittel wurde der Torreigen wenig überraschend im Powerplay eröffnet. Zwar starten die Zuger mit fahrigen Pässe in der eigenen Zone, doch als man sich endlich festsetzte, schepperte es hinter Sandro Zurkirchen. Santeri Alatlo brachte die Scheibe zu Lino Martschini und dieser fand Klingberg am Pfosten. Dieser drehte sich vors Tor und lupfte die Scheibe mit einem Kabinetstücken in die hohe Ecke. Weltklasseaktion des Schweden. Die Pässe blieben aber weiterhin hinten raus fahrig. Das hatte auch mit dem mehr forcierten Forechecking der Lausanner zu tun. Aber dennoch dürfte das den Zugern nicht passieren. Gleichzeitig ging es aber auch einfacher ins Drittel der Wadtländer rein, wenn man mal die eigene Zone verlassen konnte. Immer öfter konnte man sich festsetzten. Dafür wurde man auch mit dem 2:0 belohnt. Jesse Zgraggen zog von der blauen Linie ab und Traf in die Maschen. Die Scheibe sah noch leicht abgelenkt aus. Die Lausanner erhöhten den druck etwas und gingen etwas mehr Risiko ein. Eine dieser Aktionen nutzen sie zum 2:1. Gleich 4 Lausanner zogen vors Tor. Am Ende war es Christoph Bertschy, welcher den heute sackstarken Tobias Stephan überwand.

Die Zuger starteten dieses mal wesentlich besser ins Drittel. Nach einem Klasse Pass von Diaz zu Alatalo kam die Scheibe zu Lammer. Sein Schuss wurde von der Lausanne defensive geblockt, aber so unglücklich, dass sie im hohen Bogen über Zurkirchen ins Tor fiel. Nix zu machen für den Schlussmann. Nun blieben die Zuger am Drücker. Lausanne war in der Offensive praktisch inexistent. Clever wie die Zuger ihren Vorteil ausnützten, anstatt sich auf den Vorsprung verwalten zu konzentrieren. Erst in den letzten 5 Minuten konnten die Wadtländer wieder für Gefahr vor Stephan sorgen. Am Ende schaukelten die Zuger das ganze gekonnt über die Zeit und holten sich den ersten von 4 Siegen für die Finalqualifikation.

Playoff

Halbfinal

1Bern02
4Biel14
2Zug13
3Lausanne01

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