NLB - 38. Spieltag - Samstag, 12. Januar 2019

0 : 1 (0:0, 0:1, 0:0) 

Stadion

Kunsteisbahn Schoren, Langenthal

Schiedsrichter

Pascal Hungerbühler, Cedric Borga; Matthias Kehrli, François Micheli

Tore

26:110:1Marc Marchon
A. Wetli

Strafen

Stefan Tschannen07:29
2 min - Hoher Stock
22:06Marco Lehmann
2 min - Behinderung
Tom Gerber32:33
2 min - Haken

Aufstellung / Statistik

Torhüter Torhüter
# 1 C. Trüssel                #31 A. Seifert               
#73 M. Mathis 91,7% 58:18    #30 J. van Pottelberghe 100,0% 60:00   
Verteidiger Verteidiger
#96 M. Henauer ±0             #34 R. Back +1       1S   
# 2 M. Maret ±0       1S    #86 A. Bircher +1            
# 3 A. Marti -1       1S    #11 F. Ganz ±0       1S   
# 5 Y. Müller ±0       4S    #96 E. Harlacher ±0            
#11 H. Pienitz -1       2S    #81 P. Seydoux ±0            
#77 P. Rytz ±0       1S    #95 N. Steiner ±0            
#64 J. Scheidegger ±0             #62 S. Weber ±0            
Stürmer Stürmer
#22 T. Andersons ±0             #88 J. Combs ±0       1S   
#12 G. Dal Pian ±0       1S    #61 J. Füglister ±0       3S   
#62 T. Gerber -1       1S 2' #19 S. Kellenberger ±0            
#95 D. Gyger ±0             #98 R. Knellwolf ±0            
#81 B. Kelly ±0       2S    #97 E. Krakauskas ±0            
#27 D. Kummer -1       2S    #23 M. Lehmann ±0       1S 2'
#61 V. Küng ±0             #67 R. Lemm ±0            
#20 R. Leblanc -1       3S    # 8 M. Marchon +1 1T    2S   
#17 R. Nyffeler ±0       1S    #14 J. Mettler ±0       1S   
#67 S. Sterchi ±0       1S    #25 T. Monnet ±0            
#71 S. Tschannen ±0       4S 2' #16 F. Sutter +1       1S   
#82 L. Wyss ±0             #18 A. Wetli +1    1A 1S   

Nun hat Kloten alle geschlagen

Von Daniel Gerber

Der SC Langenthal war das letzte Team in der Swiss League, gegen welches sich der EHC Kloten noch nicht hatte durchsetzen können. Mit einem 1:0-Erfolg konnten die Zürcher nun diese letzte Lücke schliessen.

Jetzt können für den EHC Kloten die Playoffs beginnen. Denn mit dem Triumph über den SC Langenthal haben die Zürcher nun auch das letzte Team geschlagen, gegen welches der Absteiger bislang noch punktelos geblieben war (4:5 und 1:4-Pleiten).

Mit 17 Siegen innerhalb von 21 Spieltagen ist das Team von Trainer André Rötheli zum Überflieger geworden und aus dem einst riesigen Rückstand auf die Tabellenspitze sind es jetzt – nach Verlustpunkten – überschaubare zwei Zähler geworden.

Respekt mit Start

Das Startdrittel war geprägt von abtasten und respektvollem Sicherheits-Hin-und-Her. Kein Wunder: Der SC Langenthal wollte unbedingt Punkte, dem Berner Team gelangen seit dem 24. November nur noch vier Siege – und diese wurden gegen Mannschaften der Ränge acht bis elf geholt. Gleichzeitig wollte Kloten nun erstmals Zähler gegen den SCL holen. Die 2760 Besucher sahen entsprechend zwei Mannschaften, die äusserst geizig mit Torchancen umgegangen sind; im Startdrittel erkannten die Statistiker bloss 5:3-Chancen aus Sicht des SCL und am Schluss hatten beide Mannschaften zusammengerechnet lediglich 36 Schüsse gezeigt (rund gleichviele wie der HC Ajoie und der HC La Chaux-de-Fonds je alleine (total 69) und sogar deutlich weniger als Visp alleine (54!)) – und wer dummerweise bei 26:11 Minuten niessen musste, hatte das einzige Tor des Abends womöglich verpasst.

Küng trifft Pfosten doppelt

Nicht dass Langenthal nicht ebenfalls bemüht gewesen wäre. Am nächsten dran war SCL-Stürmer Vincenzo Küng. Als einem Klotner im Power-Play der Stock brach, konnte SCL-Stürmer Dario Kummer die Scheibe übernehmen und gemeinsam mit Küng losziehen. Kummer spielte nahe am vorzüglichen Kloten-Keeper Joren van Pottelberghe einen Querpass, wodurch das Tor für einen kurzen Moment offenstand, doch Küng zielte etwas zu genau und traf den Pfosten. Und im Schlussdrittel setzte Küng ein weiteres Geschoss an den Pfosten.

Neben Torszenen mangelte es auch an Strafen, nur total drei wurden ausgesprochen. Entsprechend schnell war das Spiel zu Ende: Nach rund 1:58 Stunden erklang bereits die Schlusssirene.

Sieg gestohlen

Als Sieger vom Eis gegangen hat der EHC Kloten seinen 1:0-Sieg gegen den SCL ganz offiziell gestohlen – den von einem gestohlenen Sieg spricht man dann, wenn der Verlierer mindestens zehn Schüsse mehr auf das gegnerische Tor gefeuert hat. Und mit einem Schussverhältnis von 24:12 Schüssen aus SCL-Sicht ist ein solcher «Stolen Win» gegeben. Vor allem gegen den Schluss während 1:42 Minuten mit einem Feldspieler mehr anstelle des ebenfalls tadellosen SCL-Torhüters Marco Mathis machte der SCL gehörig Dampf. Doch letztlich fehlte nicht nur in dieser Szenerie die Kreativität und Durchschlagskraft in der Offensive des Heimteams.

Tabelle

1. Olten 34 19-4-3-8 144:102 68
2. Chx-de-Fds 34 19-3-3-9 109:92 66
3. Visp 33 17-6-1-9 110:82 64
4. Kloten 33 21-0-0-12 118:90 63
5. Ajoie 33 21-0-0-12 107:70 63
6. Langenthal 33 15-4-4-10 99:86 57
7. Thurgau 33 17-0-2-14 96:77 53
8. EVZ Academy 33 12-2-2-17 79:105 42
9. GCK Lions 34 12-1-2-19 96:116 40
10. Winterthur 33 6-0-2-25 69:117 20
11. HCB Ticino 33 4-0-1-28 49:139 13

Aktuelle Spiele

Samstag, 12. Januar 2019

EVZ Academy - GCK Lions

Visp - HCB Ticino

Langenthal - Kloten

Winterthur - Olten

Chx-de-Fds - Ajoie

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