NLA - 4. Spieltag - Freitag, 28. September 2018

2 : 1 (1:0, 0:1, 1:0) 

Stadion

Vernets, Genf

Schiedsrichter

Joris Müller, Anssi Salonen; Stany Gnemmi, Dominik Altmann

Tore

Jeremy Wick [PP]1:006:10
K. Romy, H. Tömmernes
36:031:1Chris Baltisberger [PP]
T. Berni, D. Shore
Tanner Richard2:140:14
D. Rubin, J. Fransson

Strafen

04:52Mattia Hinterkircher
2 min - Haken
Effektive Dauer: 78 Sekunden
Goran Bezina12:53
2 min - Behinderung
Neil Kyparissis25:55
2 min - Zuviele Spieler auf dem Eis
John Fritsche jun.35:41
2 min - Beinstellen
Effektive Dauer: 22 Sekunden

Aufstellung / Statistik

Torhüter Torhüter
#34 G. Descloux                #30 L. Flüeler 93,8% 58:39   
#29 R. Mayer 96,7% 60:00    # 1 N. Schlegel               
Verteidiger Verteidiger
#57 G. Bezina ±0       1S 2' #24 P. Baltisberger ±0       2S   
#20 J. Fransson +1    1A 3S    #96 T. Berni -1    1A 1S   
#17 A. Jacquemet ±0       1S    # 5 S. Blindenbacher ±0            
#22 J. Mercier ±0       1S    #25 R. Karrer ±0            
#65 W. Petschenig ±0       1S    # 8 K. Klein ±0       1S   
# 7 H. Tömmernes ±0    1A 4S    #54 C. Marti ±0       4S   
#55 D. Vukovic +1       3S    #56 M. Noreau -1       2S   
#22 D. Sutter ±0       2S   
Stürmer Stürmer
#89 C. Almond ±0       1S    #10 J. Bachofner ±0       1S   
#92 E. Berthon ±0             #14 C. Baltisberger ±0 1T    2S   
#94 T. Bozon                #26 S. Bodenmann -1       3S   
#72 F. Douay ±0       2S    #11 R. Cervenka -1       2S   
#91 J. Fritsche jun. ±0       1S 2' #90 M. Hinterkircher ±0       2S 2'
#79 T. Heinimann ±0             #91 D. Hollenstein -1            
#19 T. Kast ±0       1S    #98 M. Miranda ±0            
# 8 N. Kyparissis ±0          2' #18 R. Prassl ±0       1S   
#71 T. Richard +1 1T    4S    #19 R. Schäppi ±0       1S   
#96 N. Rod ±0       2S    #17 D. Shore ±0    1A 2S   
#88 K. Romy ±0    1A 1S    #44 P. Suter ±0       3S   
#40 D. Rubin +1    1A       #27 R. Wick ±0       1S   
#18 J. Wick ±0 1T    4S   

Zweiter Genfer Saisonsieg, ZSC unter dem Strich

Von David Leicht

In einer körperbetonten und eng umkämpften Partie, bei der die beiden Torhüter die besten Akteure auf dem Eis waren, gewinnt der GSHC mit 2:1 Toren gegen die ZSC Lions.

Nach der dienstäglichen Niederlage im Derby in Lausanne wartete heute Abend mit dem Spiel gegen die ZSC Lions bereits das zweite "Löwen-Rencontre" dieser Woche auf die Calvinstädter. Mit nur drei (GSHC), respektive vier (ZSC Lions) Punkten aus den ersten drei Spielen gingen beide Mannschaften mit einem mäßigen Saisonstart im Gepäck in dieses Spiel. 60 Spielminuten später war klar: Nach der Heimniederlage am Dienstag verloren die Zürcher heute bereits das zweite Spiel de suite, rutschen unter den Strich und stehen bei Ihrem nächsten Einsatz am Dienstag in Zug, einer weiteren schwierigen Partie, schon etwas unter Druck.

Den Genfern dürfte dies indes egal sein. Sie erarbeiteten sich den verdienten Sieg von Beginn weg. Wie von Chris McSorley vor der Saison versprochen betrieben die Genfer von der ersten Spielminute an ein enormes Forechecking und beendeten jeden Check, was die Zürcher offensichtlich über weite Strecken der Partie daran hinderte, Ihr Spielsystem aufzuziehen. Trotzdem hatten die Gäste die erste Chance: Mattia Hinterkircher kam aus halblinker Position frei zum Schuss, Robert Mayer im Genfer Tor parierte seinen tiefen Schuss aber souverän. Nur Sekunden nach dieser Aktion fasste der junge Zürcher dann eine relativ überflüssige Strafe wegen eines Hakens in der Offensivzone - und das resultierende Powerplay nutzten die Genfer prompt zum Führungstreffer: Jeremy Wick verwertete einen Abpraller nach einem Weitschuss von Henrik Tömmernes (7. Minute). Die Lions hatten in der Folge durch Bachofner, der während eines Breakaways eine Minute nach dem Genfer Tor nur am Pfosten scheiterte und durch Simon Bodenmann mittels Direktschuss gute Ausgleichschancen, abgesehen von diesen diktierten die Einheimischen das Spielgeschehen im ersten Drittel aber deutlich.

Im zweiten Drittel verlief sich die Partie etwas – den Akteuren versprangen viele Scheiben und Checks, Zweikämpfe auf engstem Raum und Fehlpässe waren häufiger zu sehen als flüssige Aktionen. Auch klare Torchancen blieben im Mittelabschnitt rar. Die ZSC Lions ihrerseits gewannen im allgemeinen Chaos auf dem Eis an Spielanteilen und kamen knapp fünf Minuten vor der zweiten Sirene zu einem Powerplay - und analog dem Genfer Führungstreffer schlugen auch die Zürcher in Überzahl zu, auch mittels eines Abprallers: Chris Baltisberger verwertete diesen eiskalt zum Ausgleich.

Das Schlussdrittel begann dann sogleich mit einem Paukenschlag. Nach wenigen Sekunden versprang dem bis dahin tadellosen Lukas Flüeler im Gästetor eine Scheibe unglücklich und gelangte via Daniel Rubin zu Tanner Richard, der nach nur 14 gespielten Sekunden zum 2:1 für Genf verwertete. Auch hier kamen die Lions in Folge wieder zu guten Ausgleichschancen, Dave Sutter mit einem satten Weitschuss und Mattia Hinterkircher scheiterten aber beide am heute Abend überragenden Robert Mayer im Tor der Grenat. Je länger das Spiel dauerte, desto mehr musste es aus neutraler Sicht verwundern, wie kompakt und diszipliniert die ohne die beiden ausländischen Stürmer Tommy Wingels und Lance Bouma spielenden Genfer die Zürcher in Schach hielten. Abgesehen von drei mehr oder weniger gefährlichen Abschlüssen durch Drew Shore, Pius Sutter und Topscorer Maxime Noreau konnten sich die Zürcher nämlich trotz viel Scheibenbesitz in den Schlussminuten keine veritable Ausgleichschance mehr erspielen – so blieb es beim knappen und verdienten Genfer Sieg.

Lange darüber freuen dürfen sich die Grenat nicht - bereits früh am morgigen Samstag fährt das Team an die Auswärtspartie in Ambrì, während die Zürcher Ihre Kräftereserven dank eines spielfreien Wochenendes wieder etwas auftanken können. Für die ZSC Lions geht es am nächsten Dienstag in Zug wieder um drei sicherlich willkommene Punkte.

Tabelle

1. Bern 4 3-1-0-0 14:2 11
2. Biel 4 3-0-0-1 14:5 9
3. Zug 4 3-0-0-1 15:11 9
4. Lausanne 4 2-0-0-2 13:11 6
5. SCL Tigers 4 2-0-0-2 9:8 6
6. Ambrì 4 2-0-0-2 9:9 6
7. Lugano 4 2-0-0-2 12:14 6
8. Davos 4 2-0-0-2 7:9 6
8. Servette 4 2-0-0-2 7:9 6
10. ZSC Lions 4 1-0-1-2 5:9 4
11. Fribourg 4 1-0-0-3 8:16 3
12. Rapperswil 4 0-0-0-4 4:14 0

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