NLA - 1. Spieltag - Freitag, 21. September 2018

1 : 2 (0:0, 0:0, 1:1) n.V.

Stadion

Hallenstadion, Zürich

Schiedsrichter

Daniel Stricker, Micha Hebeisen; David Obwegeser, Simon Wüst

Tore

46:490:1Daniele Grassi
A. Berger, A. Almquist
Drew Shore [PP]1:153:57
M. Noreau, R. Wick
61:011:2Ramon Untersander [PP]
G. Haas, A. Ebbett

Strafen

04:49Beat Gerber
2 min - Behinderung
Simon Bodenmann05:31
2 min - Hoher Stock
Simon Bodenmann05:31
2 min - Hoher Stock
Reto Schäppi16:33
2 min - Beinstellen
31:55Thomas Rüfenacht
2 min - Stockhalten
53:48Gaëtan Haas
2 min - Stockschlag
Effektive Dauer: 9 Sekunden
Denis Hollenstein59:02
2 min - Beinstellen
Effektive Dauer: 119 Sekunden

Aufstellung / Statistik

Torhüter Torhüter
#30 L. Flüeler 94,3% 61:01    #30 L. Genoni 96,4% 61:01   
# 1 N. Schlegel                #33 P. Caminada               
Verteidiger Verteidiger
#24 P. Baltisberger -1       1S    # 5 A. Almquist +1    1A 2S   
#96 T. Berni -1       1S    #55 C. Andersson ±0            
# 4 P. Geering ±0       3S    #58 E. Blum ±0            
#25 R. Karrer ±0       1S    #77 Y. Burren ±0            
# 8 K. Klein ±0       1S    # 2 B. Gerber ±0          2'
#54 C. Marti ±0       1S    #57 J. Kamerzin ±0            
#56 M. Noreau ±0    1A 3S    # 3 J. Krueger ±0       1S   
#22 D. Sutter ±0       3S    #65 R. Untersander +1 1T    4S   
Stürmer Stürmer
#10 J. Bachofner -1       2S    #36 M. Arcobello ±0       4S   
#14 C. Baltisberger ±0             #11 A. Berger +1    1A 2S   
#26 S. Bodenmann ±0       2S 4' #48 M. Bieber ±0            
#61 F. Herzog ±0       1S    #25 A. Ebbett ±0    1A 4S   
#90 M. Hinterkircher ±0       1S    #29 D. Grassi +1 1T    1S   
#91 D. Hollenstein ±0       2S 2' #92 G. Haas ±0    1A 5S 2'
#98 M. Miranda -1             #44 A. Heim +1            
#18 R. Prassl ±0       1S    #27 M. Kämpf ±0       1S   
#19 R. Schäppi ±0       1S 2' #21 S. Moser ±0       3S   
#17 D. Shore -1 1T    3S    # 9 J. Mursak ±0       2S   
#95 J. Sigrist ±0             #81 T. Rüfenacht ±0       4S 2'
#27 R. Wick ±0    1A 1S    #10 T. Scherwey ±0       2S   

Der SC Bern entführt zwei Punkte aus dem Hallenstadion

Von Andreas Bernhard

Die Afiche und der Abschied von Mathias Seger sorgte für ein ausverkauftes Hallenstadion. Im nicht berrauschenden Spiel fiel das erste Tor erst in der 47. Minute durch Daniele Grassi. Nachdem Drew Shore noch ausgleichen konnte, verloren die Zürcher nach 61 gespielten Sekunden in der Verlängerung

Die ZSC Lions verabschiedeten heute Abend ihren langjährigen Captain und Kultverteidiger Mathias Seger. Sie taten das mit Stil. Eine Viertelstunde vor Spielbeginn begann die Abschiedsshow mit Bildern aus seiner grossartigen Karriere. Ehemalige Mitspieler und Weggefährten standen auf dem roten Teppich Spalier als Präsident Walter Frey im Mittelkreis zur Laudatio ausholte. Andreas Zehnder, Ari Sulander, Mark Streit, Martin Plüss, Patrik Bärtschi und viele mehr erwiesen Segi die Ehre. Die Nummer 15 wurde unter das Hallendach gezogen. Mathias Seger bedankte sich bei den Lions, dass er so lange für den gleichen Club spielen durfte. Der grösste Dank von Mathias Seger ging, typisch Segi, an die ZSC Fans.

Nach so vielen Emotionen liessen es die beiden Teams eher ruhig angehen. Das erste Drittel bot nur wenige Höhepunkte und nur eine richtige Torchance. Gaëtan Haas vergab sie in der siebten Minute. Er wurde von Jan Mursak mit einem Querpass bedient. Lukas Flüeler verschob sich schnell genug und konnte den Ablenker von Haas klären. Zehn Minuten später traf Andrew Ebbett im Powerplay, nach einem Weitschuss von Mark Arcobello die Scheibe nicht. Er hatte das leere Tor vor sich. Die ZSC Lions hatten auch ihre Möglichkeiten. Raphael Prassl schoss in Unterzahl in der neunten Minute knapp über das Tor und in der elften Minute prüfte Roger Karrer Leonardo Genoni mit einem Weitschuss. Das torlose Unentschieden nach 20 Minuten entsprach dem Gezeigten. Für beide Teams war noch viel Steigerungspotenzial vorhanden.

Der zweite Abschnitt war dann auch wesentlich besser. Auch wenn sich weiterhin viele Fehler einschlichen. Im ersten Meisterschaftsspiel ist das nicht so verwunderlich. Die ZSC Lions kamen etwas besser aus der Kabine. Fabrice Herzog brachte in der 22. Minute einen Abpraller nicht an Genoni vorbei. Reto Schäppi scheiterte eine Minute später ebenfalls. Der SC Bern ab der 26. Minute wieder gefährlicher auf. Andrew Ebbett schoss knapp am Tor vorbei. Mark Arcobello zwang Flüeler in der 31. Minute zu einer guten Beinabwehr. Die Lions hatten aber die etwas besseren Chancen. Jérôme Bachofner prüfte Genoni in der 37. Minute und verlangte vom Berner Schlussmann alles ab. Fabrice Herzog machte es Genoni in der 39. Minute einfacher. Er hatte viel Zeit und Platz und schoss klar am Kasten vorbei.

Tim Berni sorgte in der 47. Minute für das erste Ausrufezeichen des Schlussdrittels. Mit zwei Weitschüssen kam dem Torerfolg nahe. Praktisch im Gegenzug erzielte der SCB die Führung. Alain Berger traf mit einem Schuss Teamkollege Daniele Grassi, der vor dem Tor Flüeler die Sicht nahm und dann mit schneller Reaktion das 0:1 erzielte. Im Videostudium konnten die Schiedsrichter die Torhüterbehinderung nicht bestätigen, die die Zürcher Spieler reklamierten. Daniel Stricker und Micha Hebeisen plädierten, dass Grassi von einem Zürcher Verteidiger in Flüeler hineingeschoben worden sei. Eine vehemente Reaktion der Lions blieb vorerst aus. Als Gaëtan Haas in der 54. Minute für Stockschlag auf die Strafbank geschickt wurde, stieg die Zürcher Hoffnung auf den Ausgleich. Tatsächlich dauerte es bloss 8 Sekunden bis das 1:1 feststand. Roman Wick gewann das Bully, Maxim Noreau passte zu Drew Shore und dieser liess Leonardo Genoni mit seinem direkten Weitschuss keine Chance. Die Lions wollten mehr, wollten Mathias Seger zum Abschied einen Sieg schenken. Dabei vernachlässigten sie die Abwehr. Gaëtan Haas umkurvte in der 56. Minute die gesamte Berner Verteidigung und blieb erst an Flüeler hängen. Der SCB war zum Abschluss der 60 Minuten dem Sieg näher als der ZSC. Zumal in der letzten Minute Denis Hollenstein für ein Beinstellen auf die Strafbank geschickt wurde. Die Lions retteten sich in die Verlängerung. In dieser traf Ramon Untersander nach 61 Sekunden und 2 Sekunden vor Ablauf der Strafe gegen Hollenstein zum 1:2 Siegestreffer. An der anschliessenden Segi Abschlussparty sprach bald niemand mehr von diesem Spiel.

Schüsse aufs Tor: 34:46 (7:14;13:12;14:18;0:2)

Bully: 29:31 (11:12;9:8;9:10;0:1)

Turnover eigene Zone: 8:9 (3:1;3:6;2:2;0:0)

Aufstellung:

ZSC Lions: Flüeler (Ersatz: Schlegel); Phil Baltisberger, Klein; Marti, Noreau; Geering, Sutter; Berni, Karrer; Wick, Shore, Bodenmann; Herzog, Sigrist, Hollenstein; Hinterkircher, Schäppi, Chris Baltisberger; Bachofner, Prassl, Miranda.

SC Bern: Genoni (Ersatz: Caminada); Almquist, Untersander; Blum, Krueger; Gerber, Andersson; Burren, Kamerzin; Moser, Arcobello, Mursak; Kämpf, Ebbett, Ruefenacht; Scherwey, Haas, Bieber; Grassi, Heim, Berger.

Bemerkungen:

ZSC Lions ohne Suter (NHL Trainingscamp New York Islanders), Nilsson, Cervenka (verletzt), Blindenbacher (überzählig) und Pettersson (gesperrt)

SC Bern ohne Marti, Colin Gerber, Fogstad, Jeremi Gerber, Wüthrich (Swiss League) und Sciaroni (gesperrt)

Tabelle

1. Lausanne 1 1-0-0-0 5:1 3
2. SCL Tigers 1 1-0-0-0 5:2 3
3. Biel 1 1-0-0-0 3:0 3
4. Lugano 1 1-0-0-0 3:1 3
5. Zug 1 1-0-0-0 2:1 3
6. Bern 1 0-1-0-0 2:1 2
7. ZSC Lions 1 0-0-1-0 1:2 1
8. Ambrì 1 0-0-0-1 1:2 0
9. Davos 1 0-0-0-1 1:3 0
10. Rapperswil 1 0-0-0-1 2:5 0
11. Servette 1 0-0-0-1 0:3 0
12. Fribourg 1 0-0-0-1 1:5 0

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Freitag, 21. September 2018

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