Lakers suchen ihre Effizienz

Von Pascal Zingg

Die SCRJ Lakers verlieren auch das dritte Testspiel der Woche gegen einen DEL-Gegner. Wie schon am Donnerstag gehen die Rapperswiler zwar mit 1:0 in Führung, zum Schluss ist es aber der Gegner aus Schwenningen, der beim 4:2 jubeln kann.

Trotz der erneuten Niederlage waren die Rapperswiler heute ein ebenbürtiger Gegner. Was ihnen fehlte war jedoch die Effizienz vor dem gegnerischen Tor. «Diese Effizienz hat uns in der Vergangenheit ausgezeichnet. Wir müssen unbedingt einen Weg finden, wie wir sie wiederfinden», analysierte Jeff Tomlinson. Ein Grund für die fehlende Kaltblütigkeit sah der Trainer bei der Eisqualität. «Wenn es draussen derart warm ist, ist auch das Eis in der Halle nicht gut. Die Scheibe verspringt deshalb immer wieder», meint der Trainer. Neben der fehlenden Qualität des «Gletschers» dürften es aber auch fehlende Automatismen sein, die dazu führen, dass die Lakers aktuell nur den Torhüter und nicht das Tor treffen.

Neben den Mankos in der Offensive gibt es bei den Rapperswiler aber auch in der Verteidigung noch einiges zu tun. «Die neuen Spieler sind bemüht das System zu lernen. Das geht jedoch nicht in drei bis vier Spielen, deshalb gibt es hier noch viel zu tun», so der Trainer. Tomlinson betont dabei, dass es auch in der Defensive wichtig sei, dass die Automatismen funktionieren. «Wenn die Spieler sich verinnerlicht haben, wie wir in einer gewissen defensiven Situation spielen wollen, dann haben sie den Kopf frei um das Spiel in der Offensive zu gestalten», weiss Tomlinson.

Wie der Trainer richtig feststellt, geht ihm rund einen Monat vor Saisonbeginn die Arbeit also noch nicht aus. Neben den taktischen Belangen muss er sich auch noch ums Personelle bemühen. Überraschender Weise verbreiterte der Deutsch-Kanadier das Team in Schwenningen nochmals. So lief mit Nico Gurtner ein Verteidiger auf, den Tomlinson eigentlich schon gestrichen hatte. «Gurtner spielt sehr solide, ich wollte ihn deshalb nochmals sehen», begründet der Trainer. Hintergrund dieser Massnahme dürfte aber auch die Tatsache sein, dass die Rapperswiler mit Frédéric Iglesias einen angeschlagenen Verteidiger haben. Selbiges gilt übrigens auch für Stürmer Steve Mason, der in der bisherigen Vorsaison noch nie zum Einsatz kam. Trotz dieser Ausfälle ist Tomlinson weiter bemüht das Kader zu verkleinern. So will er noch vor dem nächsten Testspiel einen weiteren Kaderschnitt vornehmen. Somit dürften die Lakers bei den letzten vier Testspielen mit ihrem definitiven Kader für die Saison 2018/19 auflaufen.

Telegramm:

Schwenninger Wild Wings – SCRJ Lakers 4:2 (0:1, 2:0, 2:1)

Helios-Arena, Villingen-Schwenigen: Zuschauer: 1791. – Schiedsrichter: Klein, Piechaczek. – Tore: 6:27 Wellmann 0:1; 24:30 Höfflin (Kurth, Poukkula); 1:1; 32:02 Kajomaa (McRae) 2:1; Bohac (Poukkula; Ausschluss: Rizzello) 3:1; 57:37 Gilroy 3:2; 59:05 Bukarts (ins leere Tor) 4:2. – Strafen: 4 x 2 Minuten gegen Schwenningen; 5 x 2 Minuten gegen die SCRJ Lakers.

Schwenningen: Wölfl (Stahlmeier); Brückner, Sacher, Timonen, Kaijomaa, Boaz, Bassen, Bohac; McRae, Bukarts, Giliati, Kurth, Korhonen, Hult, Herpich, Danner, Wörle, Rech, Höfflin, Poukkula, El-Sayed, Kornelli.

Bader (Nyffeler); Gilroy, Beger; Helbling, Profico; Maier, Gähler; Gurtner, Schmuckli; Schlagenhauf, Wellman, Brem; Schweri, Knelsen, Spiller; Lindemann, Primeau, Rizzello; Hüsler, Ness, Fuhrer.

Bemerkungen: Schwenningen ohne Bartalis, Bittner, Sonnenburg; SCRJ Lakers ohne: Aulin, Casutt, Büsser, Hächler, Iglesias, Mason, Mosimann; 56:43 Timeout SCRJ Lakers; SCRJ Lakers von 56:43 bis 57:37, von 57:58 bis 58:05 und ab 58:45 ohne Torhüter.

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