NLB - Final - Sonntag, 2. April 2017

3 : 1 (1:0, 1:1, 1:0) 

Zuschauer

4830 Zuschauer (79% Auslastung)

SGKB Arena, Rapperswil-Jona

Schiedsrichter

Joris Müller, Tobias Wehrli; Matthias Kehrli, Patrick Stuber

Tore

Tim Grossniklaus1:017:50
A. Rizzello, S. Mason
22:471:1Brent Kelly
C. Cadonau
Niki Altorfer [PP]2:127:59
D. Knelsen, R. Schmutz
Dion Knelsen3:152:08
R. McGregor

Strafen

Niki Altorfer07:29
2 min - Bandencheck
08:56Jeffrey Füglister
2 min - Bandencheck
Tim Grossniklaus09:34
2 min - Stockschlag
19:22Claudio Cadonau
2 min - Stockschlag
Dion Knelsen25:45
2 min - Puck aus dem Spielfeld schiessen
26:08Marc Kämpf
2 min - Stockschlag
Effektive Dauer: 111 Sekunden
55:01Stefan Tschannen
2 min - Beinstellen

Aufstellung / Statistik

Torhüter Torhüter
#60 M. Nyffeler 97.1% 60:00    #73 M. Mathis 88% 57:54   
#25 M. Tobler                #70 Y. Wildhaber               
Verteidiger Verteidiger
# 7 P. Blatter ±0             #34 C. Cadonau +1    1A 3S 2'
# 8 T. Büsser ±0             # 8 N. Dünner -1            
# 6 C. Geyer +1       2S    #94 M. Küng ±0            
#10 T. Grossniklaus +1 1T    1S 2' # 3 A. Marti ±0       5S   
#11 F. Maier ±0       1S    #11 H. Pienitz -2            
#33 A. Molina ±0       1S    #77 P. Rytz +1       2S   
#41 L. Profico ±0             #52 M. Völlmin ±0       2S   
#22 R. Sataric ±0       1S    #95 P. Åhlström -2       1S   
#27 T. Studer ±0       1S   
Stürmer Stürmer
#26 N. Altorfer ±0 1T    3S 2' #91 J. Füglister ±0       2S 2'
#15 J. Aulin ±0       1S    #93 T. Gerber ±0       1S   
#14 C. Casutt ±0       2S    #97 S. Hess -1       1S   
#61 M. Hügli +1             #81 B. Kelly ±0 1T    4S   
#12 C. Hüsler ±0             #96 F. Kläy ±0            
#19 D. Knelsen ±0 1T 1A 3S 2' #27 D. Kummer ±0       5S   
#13 S. Mason +1    1A       #18 M. Kämpf +1       1S 2'
#16 R. McGregor ±0    1A 5S    #61 V. Küng ±0            
#17 A. Rizzello +1    1A       #50 A. Montandon +1       2S   
#29 R. Schmutz ±0    1A 1S    # 7 P. Pivron ±0       3S   
#62 J. Vogel ±0       3S    #21 J. Primeau ±0       2S   
#71 S. Tschannen -2       1S 2'

SCRJ Lakers erzwingen eine Belle

Von Pascal Zingg

Sie leben noch, die SCRJ Lakers. Im sechsten Spiel finden die Rosenstädter zu alter Stärke zurück. Sie sind Effizient, halten hinten dicht und haben in gewissen Szenen auch das nötige Glück. Dank einem 3:1-Sieg gelingt es den Rapperswiler damit ein entscheidendes siebtes Spiel zu erzwingen.

Jeff Tomlinson musste im heutigen Spiel neue Impulse setzen. Der Kanadier tat dies mit dem einzigen möglichen Mittel: Er wirbelte die Linien durcheinander. So spielten Dion Knelsen heute erstmals seit langem wieder mit Jared Aulin in einer Linie. Ergänzt wurde die Linie durch Corsin Casutt. Die „aussortierten“ Hügli und Rizzello spielten derweil mit Steve Mason in einer Linie. Trotz dieses neuen Impulses waren es vor allem die Langenthaler, die das Spiel im ersten Drittel dominierten. Trotz dieser Überlegenheit war es Tim Grossniklaus, der Lakers in der 18. Minuten in Führung bringen konnte.

Nach dem ersten Drittel konnte man derweil vermuten, dass die Lakers zu ihrer alten Stärke zurückgefunden hatten. Ein Indiz dagegen lieferten die Langenthaler allerdings in der 23. Minute. Nachdem Marco Mathis gegen den alleine anstürmenden Niki Altorfer gerettet hatte, nutzte Langenthal Sekunden später die nächste Chance zum 1:1. Brent Kelly hatte einen Bandenabpraller ins leere Tor versenkt. Dass diese Szene jedoch nicht die Wende war, zeigte zwei Minuten später der Pfostenschuss von Claudio Cadonau. Stattdessen gelang Niki Altorfer in der 28. Minute das 2:1. Der Stürmer hatte nach einem abgelenkten Schuss von Reto Schmutz den Abpraller verwerten können.

Dass dieses 2:1 die Lakers immer noch nicht von ihrer Lethargie der letzten Spiele geheilt hatte, zeigte sich derweil im letzten Drittel, als die Einheimischen sehr passiv waren und den Langenthalern damit einige Chancen eröffneten. Die beste dieser Chancen hatte Dario Kummer, der in der 41. Minute den Pfosten traf. Bezeichnenderweise war es mit Claudio Cadonau der beste Langenthaler, der in der 53. Minute Dion Knelsen mit einem Fehlpass lancierte. Der Kanadier zog los und erlöst sowohl sich als auch die Mehrheit der 4830 Fans mit dem entscheidenden 3:1. „Das war eine riesige Last, die von meinen Schultern gefallen ist“, gab der Topscorer nach seinem ersten Treffer im Finale unumwunden zu. Um zu merken, dass dieses Tor den Lakers weitere Sicherheit gab musste man derweil kein Prophet sein. Die Rapperswiler brachten den Vorsprung in der Folge locker über die Runden.

Obwohl in Langenthal bereits alles für eine Meisterfeier angerichtet war, konnten die Lakers die Schmach der Finalniederlage im eigenen Stadion noch einmal abwenden. Für die Oberaargauer war derweil schnell klar, wieso sie heute verloren hatten. „Wir haben unsere Chancen nicht genutzt und dazu noch zu viele Eigenfehler gemacht“, meinte Langenthals Coach Jason O’Leary. „Wir wussten, dass es auch heute ein enges Spiel wird. Irgendwie wollte die Scheibe bei uns heute nicht ins Tor. Mit nur einem Tor wird es dann schwierig zu gewinnen“, meinte derweil Claudio Cadonau. Für den Zürcher im Team der Langenthaler war die Niederlage jedoch kein Beinbruch. „Wir haben keine Zeit die Köpfe hängen zu lassen. Nun müssen wir uns aufs siebte Spiel konzentrieren, dass wir zu Hause bestreiten können“, meinte der Verteidiger.

Natürlich betonten sowohl Jason O’Leary als auch Claudio Cadonau, dass dieser Heimvorteil in der Belle ein gewichtiger sei. „Mit Nichten“, meinte derweil Niki Altorfer, „der Heimvorteil wird vor allem in den Playoffs überschätzt.“ Wer nun recht hat, werden wir mit Bestimmtheit am Dienstag sehen. Was die Lakers aber heute bereits gezeigt haben ist der Weg, wie man die Langenthaler schlagen kann. „Heute ist es uns gelungen mit Tempo über die Seite anzugreifen und die Schüsse anschliessend aufs Tor zu bringen. Dies hat uns in den letzten Spielen ebenso gefehlt, wie das nötige Glück“, analysierte Altorfer. Trotz des Sieges gab es auf Seiten der Lakers doch noch einen kleinen Wehrmutstropfen, so fiel der Kanadier Jared Aulin im zweiten Drittel nach einem Check aus. Wie schlimm die Verletzung von Aulin ist, war kurz nach dem Spiel noch nicht bekannt. Auch ohne den Kanadier darf man im am Dienstag jedoch ein spannendes siebtes Spiel erwarten. Es ist anzunehmen, dass auch dieses Spiel durch die kleinen Details und ein bisschen Glück entschieden wird.

Playoff

FINAL

1Langenthal3224321
4Rapperswil3532203

Aktuelle Spiele

Sonntag, 2. April 2017

Rapperswil - Langenthal

Kalender

<< April 2017 >>
MoDiMiDoFrSaSo
     12
3456789
10111213141516
17181920212223
242526272930