NLA - 2. HF - Dienstag, 21. März 2017
Zuschauer
7015 Zuschauer (ausverkauft)
Bossard Arena, Zug
Schiedsrichter
Marcus Vinnerborg, Marc Wiegand; Balazs Kovacs, David Obwegeser
Tore
Raphael Diaz [PP] | 1:0 | 04:57 | ||
D. McIntyre, J. Holden | ||||
Raphael Diaz [PP] | 2:0 | 13:54 | ||
J. Holden, D. McIntyre | ||||
24:33 | 2:1 | Dino Wieser | ||
E. Corvi | ||||
33:37 | 2:2 | Mike Vaskivuo | ||
P. Lindgren, M. Wieser | ||||
Jarkko Immonen [PP] | 3:2 | 76:03 | ||
S. Senteler, D. Lammer | ||||
mit zusätzlichem Feldspieler | ||||
ins leere Tor | ||||
Strafen
04:18 | Dino Wieser | |
2 min - Behinderung | ||
Effektive Dauer: 39 Sekunden | ||
05:12 | Robert Kousal | |
2 min - Bandencheck | ||
Robin Grossmann | 09:06 | |
2 min - Haken | ||
13:49 | Sven Jung | |
2 min - Halten | ||
Effektive Dauer: 5 Sekunden | ||
13:54 | Dino Wieser | |
2 min - Stockschlag | ||
Sven Senteler | 15:13 | |
2 min - Haken | ||
16:23 | Marc Wieser | |
2 min - Stockschlag | ||
26:44 | Enzo Corvi | |
2 min - Behinderung | ||
Dominik Schlumpf | 31:32 | |
2 min - Halten | ||
Dominic Lammer | 35:23 | |
2 min - Stockschlag | ||
35:52 | Mike Vaskivuo | |
2 min - Halten | ||
Robin Grossmann | 37:13 | |
2 min - Stockschlag | ||
47:47 | Gregory Sciaroni | |
2 min - Halten | ||
51:56 | Robert Kousal | |
2 min - Hoher Stock | ||
74:45 | Enzo Corvi | |
2 min - Hoher Stock | ||
Effektive Dauer: 78 Sekunden | ||
Aufstellung / Statistik
Torhüter | Torhüter | |||
90,0% 76:03 | ||||
94,1% 76:03 | ||||
Verteidiger | Verteidiger | |||
-2 1S | +1 4S | |||
±0 2T 3S | +1 3S | |||
-1 1S | ±0 2S | |||
±0 | +1 2' | |||
±0 4' | ±0 1S | |||
±0 | ±0 3S | |||
±0 2S | ±0 | |||
-2 1S 2' | ||||
Stürmer | Stürmer | |||
±0 | ±0 | |||
-1 1T 2S | ±0 5S | |||
-1 | +2 1A 1S 4' | |||
-1 1A 3S 2' | ±0 2S | |||
±0 3S | ±0 1S | |||
-1 2A 5S | ±0 3S 4' | |||
±0 | +1 1A 1S | |||
±0 1S | +1 2' | |||
±0 1A 1S 2' | ±0 | |||
±0 3S | +1 1T 3S 2' | |||
-1 3S | ±0 2S | |||
+1 1T 1S 4' | ||||
+1 1A 2S 2' | ||||
Weitere | ||||
±0 2A 1S |
Zug gewinnt umkämpftes Spiel vor toller Kulisse in der Verlängerung
Die Zuger hatten den besseren Start in das 500. NLA Spiel von Reto Suri. Mit 2 Powerplay Toren im 1. Drittel hatten sie das Glück zunächst auf ihrer Seite. Die Überlegenheit der Davoser bei 5vs5 setzte sich aber im 2. Drittel durch und das Spiel ging mit 2:2 ins letzte Drittel. Zug hatte nun seine beste Phase, aber auch die Davoser steckten nicht auf. Somit ging die Partie in die Verlängerung. Dort setzte sich am Ende der EVZ durch und geht mit 1:0 in Führung.
Das Spiel begann schnell und es wurde die im Vorfeld von vielen erwartet Intensive Partie. Eine erste Undisziplinierheit nutzen die Zuger gleich zum ersten Powerplay Treffer aus. Raphael Diaz zog von der blauen Linie ab und Carl Klingberg lenkte unhaltbar ab. Danach kam der HCD immer besser ins Spiel und war bemüht den Rückstand wett zu machen. Doch Stephan hielt dicht, und die Zuger konnten immer wieder Konter fahren. Die beste Chance hat Lino Martschini, welcher aber an Gilles Senn scheiterte. Doch dann liess sich der HCD wieder zu Strafen hinreissen. Und propmt wurde dies wieder bestraft. Wieder zig Diaz von der blauen Linie ab, und Klingberg lenkte ab. Bei 5vs5 waren die Davoser eher stärker. Doch die Bünder können sich über den Rückstand nicht beschweren. Wer gegen das beste Powerplay der Playoffs so viele Strafen nimmt, muss sich nicht wundern mit einem 2 Tore Rückstand in die Pause gehen zu müssen.
Das 2. Drittel begann etwas gemächlicher aber auch jetzt hatte Stephan etwas mehr zu tun. Nach 25 Minuten konnte der HCD verkürzen. Dino Wiser traf nach einem Bullygoal in die hohe Ecke. Der Treffer sah eher haltbar aus. Die Davoser nahmen das Spieldiktat immer mehr in die Hand. Doch auch hier bremsten sie sich wieder mit Strafen aus. Doch auch die Zuger durften es sich nun öfter auf der Strafbank gemütlich machen. In der 34. Minute nutzen die Davoser dies auch zu einem Treffer aus. Zwar war die Straffe gegen Dominik Schlumpf gerade abgelaufen, doch Pertu Lindgren zieht Richtung Tor und findet im Slot den völlig freien Mike Vaskivuo. Dieser hat keine Mühe zum 2:2 ab zu lenken. Der Ausgleich war zu diesem Zeitpunkt völlig verdient, da die Davoser bei 5vs5 das bessere Team waren. Danach hielten beide Torhüter dicht, und mit 2:2 ging es in die Pause.
Das letzet Drittel begann ähnlich wie das Erste. Die Zuger waren nun bemüht, das Spiel wieder an sich zu reissen. Dies gelang ihnen auch sehr gut. Die Davoser kamen erst nach einem gekillten Boxplay ins Spiel. Phasenweise war es aber eine gemütliche Partie. Beide Seiten wollten mehr den Gegentreffer verhindern, als die Entscheidung zu suchen. Somit ging das schlechteste Drittel der Partie mit 0:0 zu ende und die Halle bekam eine Verlängerung geschenkt.
In der Verlängerung war es lange ein auf und ab. Wobei der EVZ sich die besseren Chancen herausspielte. Doch lange wuchsen Stephan und Senn über sich hinaus. Erst in der 77. Minute fiel die Entscheidung. Enzo Corvi nahm die eine Strafe zu viel und Jarko Immonen traf aus dem Slot heraus zum 3:2. Es ist sinnbildlich für die Partie, das die Zuger die Entscheidung mit einem Powerplaytor erzwangen.