NLA - 3. VF - Dienstag, 7. März 2017

2 : 5 (0:3, 0:1, 2:1) 

Zuschauer

6606 Zuschauer (92% Auslastung)

Vernets, Genf

Schiedsrichter

Andreas Fischer, Daniel Stricker; Cedric Borga, Peter Küng

Tore

01:590:1Sandro Zangger [PP]
J. Immonen, S. Alatalo
18:170:2Santeri Alatalo [PP]
S. Zangger, J. Immonen
19:410:3Dominic Lammer
F. Schnyder, D. McIntyre
21:490:4David McIntyre [PP]
R. Diaz
40:180:5David McIntyre [PP]
J. Holden, L. Martschini
Nick Spaling [PP]1:545:27
C. Almond, J. Fransson
Nick Spaling [PP]2:545:52
C. Almond, J. Fransson

Strafen

Cody Almond00:18
2 min - Haken
Effektive Dauer: 101 Sekunden
Floran Douay05:05
2 min - Stockschlag
11:07Johann Morant
2 min - Übertriebene Härte
12:24Nolan Diem
2 min - Puck aus dem Spielfeld schiessen
Tim Traber14:39
2 min - Behinderung Torhüter
Juraj Simek17:35
2 min - Übertriebene Härte
Effektive Dauer: 42 Sekunden
Tim Traber21:45
2 min - Hoher Stock
Effektive Dauer: 4 Sekunden
unbekannter Spieler21:57
2 min - Unsportliches Verhalten von Team-Offiziellen
Daniel Rubin22:41
2 min - Halten
26:49Johann Morant
2 min - Unsportliches Verhalten
26:49Timo Helbling
2 min - Unsportliches Verhalten
27:18Robin Grossmann
2 min - Behinderung
Nathan Gerbe33:14
2 min - Übertriebene Härte
Effektive Dauer: 0 Sekunden
33:14Dominik Schlumpf
2 min - Übertriebene Härte
Effektive Dauer: 0 Sekunden
33:14Josh Holden
2 min - Haken
Tim Traber37:05
2 min - Behinderung
Goran Bezina38:48
2 min - Unerlaubter Körperangriff
Goran Bezina38:48
2 min - Unsportliches Verhalten
Cody Almond42:37
2 min - Beinstellen
44:59Robin Grossmann
20 min - Disziplinar
44:59Robin Grossmann
5 min - Kniestich
47:08Raphael Diaz
2 min - Zuschieben des Stockes
54:28Carl Klingberg
2 min - Haken
Daniel Vukovic58:28
20 min - Disziplinar
Daniel Vukovic58:28
5 min - Stockschlag
Daniel Rubin59:32
10 min - Unsportliches Verhalten
Will Petschenig59:32
10 min - Disziplinar
Will Petschenig59:32
2 min - Check von hinten
Effektive Dauer: 28 Sekunden

Aufstellung / Statistik

Torhüter Torhüter
# 1 C. Bays 93.8% 38:10    #44 F. Haller               
#29 R. Mayer 83.3% 21:50    #51 T. Stephan 95.2% 60:00   
Verteidiger Verteidiger
#57 G. Bezina -1       1S 4' #22 S. Alatalo ±0 1T 1A 5S   
#20 J. Fransson ±0    2A 9S    #16 R. Diaz ±0    1A 2S 2'
#17 A. Jacquemet ±0       2S    #72 S. Erni ±0       2S   
#58 R. Loeffel ±0       7S    #90 T. Fohrler ±0            
#22 J. Mercier -1       3S    #77 R. Grossmann +1       2S 27'
#65 W. Petschenig ±0       1S 12' #56 T. Helbling +1       1S 2'
#55 D. Vukovic ±0       1S 25' #74 J. Morant ±0       1S 4'
#18 D. Schlumpf ±0          2'
Stürmer Stürmer
#89 C. Almond ±0    2A 4S 4' # 3 N. Diem ±0       2S 2'
#72 F. Douay ±0       1S 2' #27 J. Holden ±0    1A 2S 2'
# 7 N. Gerbe ±0       1S 2' #62 J. Immonen ±0    2A 2S   
#79 T. Heinimann ±0             #48 C. Klingberg ±0       1S 2'
# 9 D. Riat ±0       4S    #10 D. Lammer +1 1T    3S   
#96 N. Rod -1             #46 L. Martschini ±0    1A 3S   
#88 K. Romy ±0       1S    # 7 D. McIntyre +1 2T 1A 4S   
#40 D. Rubin ±0       1S 12' #17 E. Peter ±0       1S   
#14 J. Simek ±0       1S 2' #57 F. Schnyder +1    1A 1S   
#16 J. Slater -1       1S    #88 S. Senteler ±0       2S   
#13 N. Spaling ±0 2T    2S    #26 R. Suri ±0       2S   
#21 T. Traber ±0       1S 6' #94 S. Zangger ±0 1T 1A 4S   
#18 J. Wick -1       1S   

Zug mit Break gegen desolates Genf

Von David Leicht

Gegen ein über weite Strecken des Matches lustloses und undiszipliniertes Genf-Servette zeigt sich Zug kaltblütig und smart und gewinnt verdient mit 5:2. Ändert der GSHC seine Spielweise nicht markant, könnte dies eine kurze Serie werden.

Es war ein Aussetzer zur Unzeit, denn nach einem hoffnungsvollen Auftakt und einer knappen Niederlage im ersten Spiel dieser Playoff-Serie ging Genf durchaus bestärkt in das heutige Spiel. Letzten Samstag hatte Zug den Unterschied im Powerplay gelegt, sowohl der Ausgleich 7 Sekunden vor Schluss, wie auch der Siegtreffer in der Verlängerung fielen, während Strafen gegen die Westschweizer liefen.

Auch heute Abend gewannen die Innerschweizer dank ihrem effizienten Überzahlspiel, und dies zeichnete sich schon sehr früh ab. Denn im ersten Shift der Partie fasste der Genfer Cody Almond eine (sehr kleinlich gepfiffene) Strafe, worauf die Zuger durch Sandro Zangger nach nur zwei Spielminuten in Führung gingen. Diese Scharte hätten die Genfer noch im ersten Drittel auswetzen können, aber die Grenat liessen mitunter beinahe eine Minute doppelter Überzahl, sowie Topchancen durch Daniel Rubin, Johan Fransson und Cody Almond alleine vor Tobias Stephan, ungenutzt verstreichen.

Dies sollte sich zu Ende des Startdrittels rächen, denn wiederum schlug Zug in der 19. Minute in Überzahl durch Santeri Alatalo zu, wiederum lief eine sehr kleinlich gepfiffene Strafe gegen den Genfer Juraj Simek nach einem kleinen Gerangel, EVZ-Flügel Sven Senteler wurde für das gleiche "Vergehen" eine Minute später nicht bestraft. Für das nun perplexe Genf kam es im ersten Drittel aber noch schlimmer: Dominic Lammer erzielte 19 Sekunden vor dem ersten Tee nach einem Rebound das 3:0 für Zug.

Wenn man aus neutraler Sicht noch einige Strafen aus dem Startdrittel hinterfragen durfte, fasste Genf-Servette im zweiten Drittel dann weitaus deutlichere, gar dumme Strafen. Tim Traber war der erste Exponent, er fasste in der 22. Minute wegen eines hohen Stocks gleich bei einem Bully eine Strafe, Zug nutzte dies durch David McIntyre zum vorentscheidenden 4:0 aus. Was folgte war ein veritabler Zerfall der Westschweizer: Lustlos, disziplinlos und mit wenig bis gar keiner Durchschlagkraft blamierten sich die Grenat vor eigenem Publikum. Das Spiel zerfuhr sich, kleine Gehässigkeiten und viele Strafen auf beiden Seiten folgten. Der EVZ erhöhte Sekunden nach Beginn des Schlussdrittels durch Doppeltorschütze David McIntyre auf 5:0, zu diesem Zeitpunkt hatte Chris McSorley schon längst Robert Mayer durch Christophe Bays im Tor ausgewechselt.

Die kleinen Gehässigkeiten gipfelten dann im letzten Drittel noch in einem negativen Höhepunkt: Zug-Back Robin Grossmann leistete sich einen gleichwohl üblen, wie auch überflüssigen Knie-Check gegen Romain Loeffel und wurde unter die Dusche geschickt. Diese 5-minütige Überzahl reichte für die Grenat aus, um endlich den ersten Treffer zu erzielen: Nick Spaling staubte in der 46. Minute ab und nur 25 Sekunden später doppelte der Kanadier in Genfer Diensten nach, wieder per Abstauber, und plötzlich kehrte die Stimmung und ein Fünkchen Hoffnung in die Les Vernets-Halle zurück. Genf drückte weiter und traf zu Mitte des Schlussdrittels durch Juraj Simek noch die Latte.

Dies war aber das höchste der Gefühle für das Heimteam, zu sicher hielt Tobias Stephan und zu defensiv solid und klug agierten die Innerschweizer. Als die Niederlage aus Genfer Sicht unabwendbar wurde, leistete sich Back Daniel Vukovic, ansonsten ein sehr besonnener und fairer Spieler, einen Aussetzer: Er traktierte Sven Senteler in der 58. Minute gleich zwei Mal mit seinem Stock mit voller Wucht und wurde für diese dumme, gesundheitsschädigende Aktion völlig zurecht unter die Dusche geschickt.

Es war der traurige Höhepunkt einer desolaten Leistung des Heimteams, wobei sich Chris McSorley nach dieser Pleite noch mehr der Frage stellen muss, warum er den offensiv brandgefährlichen Ausländer Francis Paré (11 Punkte in 8 Meisterschaftsspielen) nicht einsetzt. Will Genf-Servette die Segel nicht schon sehr bald streichen, muss die Mannschaft in zwei Tagen in Zug ein komplett anderes Gesicht zeigen. Denn die Innerschweizer agieren intelligenter und kaltblütiger als die Genfer, lassen sich nicht provozieren und führen deshalb in dieser Serie logisch und verdient mit zwei Längen. Coach Harold Kreis, zuletzt kritisiert, scheint dabei seinem Genfer Pendant taktisch um Längen voraus zu sein.

Playoff

Viertelfinal

1Bern223
8Biel010
2ZSC Lions143
7Lugano134
3Zug235
6Servette022
4Lausanne031
5Davos252

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