NLA - Final - Samstag, 13. April 2013

2 : 3 (0:2, 1:1, 1:0) 

Zuschauer

6700 Zuschauer (99% Auslastung)

BCF-Arena, Fribourg

Schiedsrichter

Danny Kurmann, Didier Massy; Roman Kaderli, Simon Wüst

Tore

02:330:1Pascal Berger
C. Bertschy, B. Gerber
16:120:2Michaël Loichat
keine Assists
30:300:3Michaël Loichat
D. Rubin, T. Roche
Julien Sprunger [PP]1:333:47
R. Loeffel
Benjamin Plüss2:358:30
M. Sushinsky, J. Kwiatkowski

Strafen

09:56Beat Gerber
2 min - Behinderung
Sandy Jeannin19:57
2 min - Übertriebene Härte
30:56 (Team)
2 min - Zuviele Spieler auf dem Eis
31:16Beat Gerber
2 min - Haken
32:49Travis Roche
2 min - Spielverzögerung persönliche Strafe
Effektive Dauer: 51 Sekunden

Aufstellung / Statistik

Torhüter Torhüter
# 1 B. Conz 85,7% 59:04    #39 M. Bührer 90,5% 60:00   
#29 S. Rytz                #35 O. Gigon               
Verteidiger Verteidiger
# 2 M. Abplanalp ±0       2S    #25 F. Collenberg ±0            
#61 A. Birbaum ±0       1S    #29 P. Furrer ±0            
# 8 J. Kwiatkowski ±0    1A 3S    # 2 B. Gerber +3    1A 1S 4'
#55 R. Loeffel -1    1A       #49 A. Hänni ±0            
#82 M. Ngoy -1       1S    #72 D. Jobin -1       3S   
#77 S. Schilt -1             #77 T. Roche +2    1A 1S 2'
# 7 O. Schäublin -1            
Stürmer Stürmer
#93 C. Botter ±0       1S    #21 J. Bednar ±0       3S   
#89 A. Bykov +1       1S    #11 A. Berger ±0       2S   
#22 S. Gamache -2       4S    #89 P. Berger +1 1T    1S   
#57 A. Hasani ±0             #94 C. Bertschy +1    1A 1S   
#58 S. Jeannin -1       1S 2' #51 R. Gardner +2            
#27 M. Knoepfli -1             #23 M. Loichat +1 2T    3S   
#20 G. Mauldin -1       2S    #24 C. Neuenschwander ±0            
#13 B. Plüss +1 1T    2S    #28 M. Plüss ±0       2S   
#86 J. Sprunger ±0 1T    3S    #14 F. Randegger ±0       1S   
#33 M. Sushinsky -1    1A       #93 B. Ritchie -1            
#17 T. Vauclair ±0             #40 D. Rubin +2    1A 1S   
#32 I. Rüthemann ±0       1S   
#82 J. Schmutz ±0            
Weitere Weitere
#23 J. Cadieux ±0             #84 J. Campbell ±0       1S   
#96 C. Dubé -2            

Bern holt den Heimvorteil zurück

Von Leroy Ryser

Der SC Bern reagiert auf die zwei Niederlagen und gewinnt erneut auswärts in Fribourg, dieses Mal mit 3:2. Die Berner schienen dabei an die ersten beiden Partien anzuknüpfen, in denen sie wie auch im fünften Spiel offensiv wie defensiv besser agierten, ihrem Gegner zugleich kaum Chancen zugestanden und offensiv die Möglichkeiten kaltblütig ausnutzten.

Für das Spiel sechs gab es bei Fribourg keine Änderung, während es bei Bern erneut zahlreiche gab. Am interessantesten war aber, dass die Berner erstmals in dieser Serie mit drei ausländischen Stürmern antraten, weil Geoff Kinrade krank war. Gross verändert, so schien es zumindest nach wenigen Sekunden, hatte sich das Spiel aber nicht. Denn nach nur 72 Sekunden verursachte Ivo Rüthemann das erste Berner Icing. Dennoh sollte es auf Seiten der Berner deutlich besser gelingen als noch zuletzt: Nach 2:33 spielte Pascal Berger die Scheibe erstmals über die gegnerische Torlinie. Ganz knapp unter der Latte traf der Berner, nachdem Christoph Bertschy ihm die Scheibe mit einem Querpass vorlegte. Und auf einmal war es ziemlich ruhig in der BCF-Arena. Der Schock schien aber nicht nur auf den Reihen tief zu setzen, in der Folge hatte der SCB das Spiel ähnlich wie noch im ersten Aufeinandertreffen die Partie im Griff. Während die Berner trotz ihrem scheinbar strikten Defensivkonzept mehr in der Offensive anzutreffen waren, kam der Sturm der Fribourger kaum zur Geltung und hatte zugleich nur wenig gute Abschlüsse zu verzeichnen. Auf der Gegenseite spielte sich in der17. Minute dann erneut etwas Spezielles vor dem Conz-Tor ab. Hinter dem Tor zeigte einer der beiden Referees ein hoher Stock an, während die Berner jubelten. Die Scheibe war drin, doch wie und zählt das Tor? Nach einem etwas längeren Videostudium war nachher klar: Gardner hatte die Scheibe nicht berührt und begann daher keinen „hohen Stock“, während Marc Abplanalp die Scheibe mit der eigenen Hand ins Tor bugsierte. Das Tor zählte, auf einmal führte Bern und in der Halle war erneut eine ungewohnte Stille ausgebrochen, die bis zum Ende der ersten Pause andauern sollte.

Kurz danach, im zweiten Drittel, begann die Fribourger doch ein bisschen herzerwärmender zu spielen. Sie taten mehr für die Offensive während die Berner vermehrt Mühe bekundeten. Fribourg hatte hingegen Mühe mit der Auswertung dieser Möglichkeiten, das Tor liess auf sich warten. Antti Törmänen war dennoch zunehmend unzufrieden und entschied sich seine Spieler mit einem Time-Out wachzurütteln. Dies erwies sich als genau richtig: Wenig später lancierte Roche einen Konter über links, bei welchem Daniel Rubin seinen Kollegen Michael Loichat in der Mitte vor dem Tor mustergültig bediente. Loichat musste nur noch einscheiben und das 3:0 war Tatsache – sicherlich auch dank Törmänens frühzeitiger Handlung. Wenig später sollten es sich die Berner aber erneut selber schwer machen. Wegen drei zweiminütigen Strafen sassen sie auf einmal zu dritt in der Penalytbox und es drohten rund 120 Sekunden doppelte Unterzahl. Fribourg hatte aber erneut Mühe und erst als die Berner noch freundlicher agierten und durch einen Wechselfehler das Feld für Julien Sprunger öffneten, sollte dieser den Anschluss bewerkstelligen. In einfacher Unterzahl hatte er nach einem öffnenden Pass von Romain Loeffel aus der Defensive heraus das Tor alleine vor sich und liess bei seinem hohen Schuss Marco Bührer keine Chance. Mit dem 3:1 ging es letztlich auch in die Pause, obwohl die Fribourger sogar noch mehr als nur ein 1:1 hätten aus diesem Drittel herausholen können.

Im letzten Abschnitt gab es auf Seiten der Berner erneut eine deutliche Leistungssteigerung. Abermals hatten sie die Partie im Griff und liessen kaum Chancen zu. Nicht nur das: Sie wiesen sogar ein Chancenplus in den ersten 15 Minuten auf. Zwar reüssierten die Berner dabei nicht – Jeff Campbell hatte die wohl beste Chance – hielten die Fribourger dadurch aber auch vom eigenen Tor weg. Das Polster von zwei wollte und wollte einfach nicht kleiner werden, Fribourg gelang zu lange nicht einmal das Anschlusstor. Bern hatte somit alles im Griff – bis ganz kurz vor Schluss. 90 Sekunden vor Schluss zitterten die Berner dennoch ein wenig als Benni Plüss auf einmal zum 3:2 traf und damit die Hoffnungen auf eine Verlängerung nährte. Das war dann aber schon zu spät: Die Berner liessen die Zeit souverän herunterlaufen und brachten die 3:2-Führung ins Trockene.

Damit können die Berner nun zu Hause am nächsten Dienstag den Meistertitel gewinnen. Sie haben ähnlich wie im ersten Spiel in Fribourg offensiv wie defensiv besser gespielt, nutzten die Möglichkeiten konsequenter und gaben ihrem Gegner zugleich nur wenig Möglichkeiten.

HC Fribourg-Gotteron – SC Bern 3:2 (0:2, 1:1, 1:0)

BCF-Arena. – 6700 (ausverkauft) Zuschauer. – SR: Kurmann/Massy, Wüst/Kaderli. – Tore: 3. Berger (Bertschy, Gerber) 0:1. 17. Loichat 0:2. 31. Loichat (Rubin, Roche) 0:3. 34. Sprunger (Loeffel, Bykov/Ausschluss Roche) 1:3. 59. Plüss (Bykov, Kwiatkowski) 2:3. – Strafen: 1mal 2 gegen Fribourg, 4mal 2 gegen Bern.

Fribourg: Conz; Birbaum, Ngoy; Abplanalp, Kwiatkowski; Schilt, Loeffel; Schäublin; Hasani, Dubé, Gamache; Sprunger, Bykov, Plüss; Mauldin, Jeannin, Knoepfli; Sushinsky, Botter, Vauclair; Cadieux.

Bern: Bührer; Gerber, Roche; Jobin, Randegger; Furrer, Collenberg; Hänni; Pascal Berger, Roche, Campbell; Bednar, Plüss, Rüthemann; Loichat, Gardner, Rubin; Alain Berger, Bertschy, Neuenschwander; Schmutz.

Bemerkungen: Fribourg ohne Gerber, Heins (beide verletzt), , Merola, Lauper, Brügger, Kast und Mottet (alle überzählig). Bern ohne Heldstab, Sykora, Kreis (alle überzählig), Schwerwey (gesperrt), Vermin (verletzt) und Kinrade (krank). 30. Time-Out Bern. 59:04-60:00 Fribourg ohne Torwart Conz zu Gunsten eines sechsten Feldspielers.

Playoff

FINAL

1Fribourg213132
2Bern344013

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Samstag, 13. April 2013

Fribourg - Bern

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