NLA - PO 2 - Samstag, 9. März 2013

5 : 3 (1:0, 2:1, 2:2) 

Zuschauer

5655 Zuschauer (93% Auslastung)

Diners Club Arena, Rapperswil-Jona

Schiedsrichter

Andreas Koch, Danny Kurmann; Gilles Mauron, Michael Tscherrig

Tore

Juraj Kolnik [PP]1:015:30
A. Wichser, L. Burkhalter
Stefan Hürlimann2:022:13
N. Thibaudeau
25:212:1Raeto Raffainer
E. Bianchi, D. Forget
Nils Berger3:134:24
keine Assists
40:193:2Alain Miéville [PP]
keine Assists
Duri Camichel†4:241:36
M. Jörg
Stefan Hürlimann5:252:25
B. Neukom
57:375:3Daniele Grassi
R. Park, E. Bianchi

Strafen

14:56Julien Bonnet
2 min - Behinderung
Effektive Dauer: 34 Sekunden
16:25Reto Kobach
2 min - Beinstellen
Michel Riesen38:01
2 min - Haken
Peter Sejna39:41
2 min - Haken
Effektive Dauer: 38 Sekunden
Derrick Walser39:57
2 min - Übertriebene Härte
39:57Inti Pestoni
2 min - Übertriebene Härte
Stefan Hürlimann50:19
2 min - Hoher Stock
54:49John Gobbi
2 min - Crosscheck
Derrick Walser59:29
2 min - Crosscheck
Effektive Dauer: 31 Sekunden
Teemu Kesä59:49
2 min - Übertriebene Härte
Effektive Dauer: 11 Sekunden
59:49Marco Pedretti
2 min - Crosscheck
Effektive Dauer: 11 Sekunden
59:49Marco Pedretti
2 min - Übertriebene Härte
Effektive Dauer: 0 Sekunden
Duri Camichel†60:00
20 min - Spieldaürdisziplinarstrafe
Duri Camichel†60:00
5 min - Übertriebene Härte
Effektive Dauer: 0 Sekunden
60:00Roman Schlagenhauf
2 min - Übertriebene Härte
Effektive Dauer: 0 Sekunden

Aufstellung / Statistik

Torhüter Torhüter
#33 D. Aebischer 91,2% 60:00    # 3 L. Croce               
# 1 J. Müller                # 1 N. Schaefer 82,8% 59:07   
Verteidiger Verteidiger
# 5 S. Berger ±0       1S    #81 J. Bonnet +1       2S 2'
#77 L. Camperchioli +2             #16 I. Dotti -2            
#24 M. Geiger -1       1S    #43 J. Gobbi ±0       4S 2'
# 6 C. Geyer ±0             #22 R. Kobach ±0          2'
#30 S. Gmür +1       2S    #80 Z. Kutlak ±0       2S   
#55 T. Kesä ±0       2S 2' #26 M. Noreau -3       3S   
#43 D. Walser +2       1S 4' #28 P. Sidler -1       2S   
Stürmer Stürmer
#81 N. Berger +2 1T    1S    #20 E. Bianchi ±0    2A 2S   
#80 L. Burkhalter -1    1A 2S    #71 G. Donati -1            
#23 D. Camichel† +1 1T    3S 25' #46 P. Duca -1       1S   
# 9 S. Hürlimann +2 2T    2S 2' # 6 D. Forget ±0    1A 2S   
#61 M. Jörg +1    1A 1S    #12 D. Grassi +1 1T    1S   
#91 J. Kolnik -2 1T    4S    #10 V. Lakhmatov ±0       1S   
#44 R. Kuonen ±0             #23 A. Miéville +1 1T    2S   
#64 B. Neukom +1    1A 1S    #27 R. Park +1    1A 1S   
#79 M. Riesen ±0       1S 2' #87 M. Pedretti -2       2S 4'
#17 A. Rizzello ±0       3S    #18 I. Pestoni ±0       5S 2'
#13 P. Sejna ±0       2S 2' #13 R. Raffainer -1 1T    2S   
#89 N. Thibaudeau +2    1A 2S    #21 M. Reichert ±0       1S   
#97 A. Wichser ±0    1A       #44 R. Schlagenhauf -3       1S 2'

Rappi ist wieder da

Von Pascal Zingg

Die Rapperswil-Jona Lakers melden sich mit einem 5:3-Sieg in die Playout-Serie gegen den HC Ambrì-Piotta zurück. Wie schon in den Spielen zuvor waren die Lakers heute das aktivere Team, trotzdem war heute einiges anders als in den ersten drei Spielen.

Die Meldung des Tages kam heute bereits vor dem Spiel. Anders Eldebrink verstärkt Harry Rogenmoser an der Bande. Wurde Rogenmoser damit entmachtet, oder ist Eldebrink nur ein Berater? Der sympathische Schwede schafft Klarheit und meint: „Harry ist der Chef.“ Rogenmoser war dann auch derjenige, der hinter Bande auf und ab tigerte und seine Jungs antrieb. Eldebrink zeigte seine nordische Gelassenheit, schrieb viel auf und sprach viel mit Assistent Roli Schmid. Auf den ersten Blick war also alles so, wie es Eldebrink geschildert hatte. Doch kam der Schwede erst heute vor dem Warmup in Rappi an, er konnte also gar noch nicht gross eingreifen. Es ist daher zu erwarten, dass Eldebrink in den nächsten Spielen mehr Einfluss nehmen kann und sich zum Cheftrainer entwickelt. Ebenso wie Eldebrinks Rolle ist auch die Länge seines Engagements nicht klar. Selbst redet er davon, dass er einen Vertrag bis Ende Saison hat. Er macht aber keinen Hehl daraus, dass er in der Schweiz bleiben möchte und deshalb einige Angebote aus dem Ausland abgelehnt hat. Die Lakers würden sich deshalb gut daran tun den Schweden zu halten. Schliesslich hat man erstmals seit Bill Gilligan wieder einen dicken Fisch an Land gezogen, der auch noch über das nötige Netzwerk verfügt. Ein Netzwerk das bei den Lakers gänzlich inexistent scheint.

Trotzdem das Eldebrink erst um 9:30 Uhr heute Morgen ankam, eines hat er schon mal geschafft. Alleine mit seinem Erscheinen in der Garderobe hat er den Spielern neuen Mut gemacht. Die Lakers spielten heute den besten Match der Serie, was ihnen auch den verdienten Sieg einbrachte. Doch beginnen wir von vorne. Während bei Ambrì Topscorer Williams schon am Donnerstag ausfiel, fehlte heute auch Rappis Topscorer Robbie Earl wegen Adduktorenproblemen. An seiner Stelle spielte heute Antonio Rizzello. Durch die frei werdende Ausländerlizenz kam heute auch Teemu Kesä zu seinem Debut. Bei Ambri kamen unterdessen Donati, Forget und Grassi neu ins Team. Diese Wechsel änderten jedoch wenig an den Stärkenverhältnissen auf dem Eis. Beide Teams waren sich zu Beginn ebenbürtig. So wogte das Spiel vor der guten Kulisse von 5655 Zuschauern zu Beginn hin und her. Erst eine Strafe gegen Julien Bonnet brachte etwas Schwung in diese Partie. Diese Strafe wusste Juraj Kolnik in der 16. Minute zum 1:0 zu nutzen. Nur 55 Sekunden später kam gleich die zweite Hiobsbotschaft für die Leventiner. Cyrill Geyer berührte Reto Kobach nur leicht, worauf dieser stolperte und mit der Schulter in die Bande flog. Die Situation sah nicht schön aus, so dass Kobach wohl nicht mehr in diese Serie zurückkehren wird.

Das zweite Drittel begann gleich wieder mit einem Lakers Paukenschlag. Hürlimann konnte einen schlechten Abpraller von Nolan Schaefer zum 2:0 nutzen. Wie immer nach einem Zwei-Tore-Vorsprung wurden die Lakers nun passiv. Man merkte bis auf die Pressetribüne, wie sie Angst hatten diesen Vorsprung zu verlieren. „Das ist normal, wenn du kein Selbstvertrauen hast, passieren solche Sachen“, analysierte Eldebrink dieses Verhalten nach dem Spiel. Wie befürchtet schlug es nur drei Minuten nach dem 2:0 ein. Raeto Raffainer profitierte von einer unübersichtlichen Situation vor Goalie Aebischer. Nun roch Ambrì den Braten und drückte auf den Ausgleich. Daniele Grassi konnte die beste Ausgleichschance (33.) jedoch nicht nutzen. So dass plötzlich die Lakers wieder jubelten. Nils Berger zeigte in der 35. Minute eine schöne Einzelleistung, spielte den unfreiwilligen Doppelpass mit Maxim Norreau und bezwang Nolan Schaefer zum 3:1.

Nach den bisherigen Spielen mochte man der Lakers-Idylle nach dem zweiten Drittel nicht glauben. Zu oft hatte man schon solche Vorsprünge verspielt. Topscorer Mieville zeigte derweil nach 19 Sekunden im dritten Drittel, dass diese Zweifel berechtigt waren. Auf Pass von John Gobbi nutzte der interimistische Ambrì-Topscorer ein Powerplay zum 3:2. Immerhin zeichnete die Lakers heute eines aus: Wenn immer Ambrì ran kam, zeigten die Lakers eine Reaktion. So wussten 83 Sekunden später Mauro Jörg und Duri Camichel ein Geschenk der Ambrì-Verteidigung zum 4:2 zu nutzen. Wieder lag es nun am HC Ambrì-Piotta zwei Tore aufzuholen, wieder gab man jedoch nicht auf. Trotzdem stand auch das dritte Drittel unter keinem guten Stern für die Leventiner. So humpelte in der 42. Minute auch noch Zdenek Kutlak vom Feld. Der Tscheche wurde danach nicht mehr gesehen. In der 53. Minute schien dann die endgültige Entscheidung zu fallen. Stefan Hürlimann kam von der Strafbank und lief sogleich alleine auf Schaefer. Der Einsiedler ist zur Zeit der gefährlichste Laker und hatte keine Mühe das 5:2 zu schiessen. Ambrì wäre jedoch nicht Ambrì, hätten sie nun schon aufgegeben. So markierte Reichert in der 54. Minute das vermeintliche 5:3, das jedoch ein klars Handtor war und deshalb nicht gegeben wurde. 143 Sekunden vor Schluss war es dann doch noch Daniele Grassi, der das 5:3 erzielte. Noch einmal begannen die Lakers zu zittern. Irgendwie schafften es heute Aebischer und Co. allerdings den Vorsprung über die Zeit zu retten.

Kann die Serie noch kippen?

Nach dem ersten Sieg in der Serie fragt sich natürlich, ob diese Serie noch kippen kann. Hat man die bisherigen Spiele gesehen, so scheint dies nicht unmöglich. Obwohl Ambrì die Serie mit 3:1 anführt, waren bisher alle Spiele ausgeglichen. Zudem scheinen die Lakers durch die Ankunft von Eldebrink neue Energien frei zu machen. Ausserdem hat Eldebrink bisher noch nicht wirklich eingreifen können. Es ist davon auszugehen, dass Eldebrink dem Team noch wesentlich mehr bringen kann, als die heutige Motivationsspritze. Entscheidend wird deshalb das nächste Spiel in Ambrì sein. Sollten die Lakers dieses Spiel gewinnen, so wird der HC Ambrì-Piotta Zweifels ohne nervös werden. Ein Umstand, der dieser Serie eine neue Wendung geben könnte.

Playout

Playout-Halbfinal

8Kloten33344
12SCL Tigers14211
10Ambrì34233
11Rapperswil12125

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