NLA - 29. Spieltag - Dienstag, 4. Dezember 2012

7 : 6 (1:3, 5:1, 0:2) n.V.

Zuschauer

4704 Zuschauer (77% Auslastung)

Diners Club Arena, Rapperswil-Jona

Schiedsrichter

Karol Popovic; Roger Arm, Peter Küng

Tore

Franco Collenberg1:008:48
keine Assists
12:251:1Reto von Arx [PP]
J. Thornton, P. Sykora
17:261:2Tim Ramholt
G. Sciaroni, S. Guerra
17:481:3Dario Bürgler
R. Grossmann
Michael Del Zotto [PP]2:320:31
J. Spezza, R. Earl
Antonio Rizzello3:321:01
S. Hürlimann, M. Geiger
Loïc Burkhalter4:329:44
M. Jörg
Loïc Burkhalter [PP]5:334:18
J. Spezza, D. Walser
Nils Berger6:335:01
L. Burkhalter, F. Collenberg
38:266:4Joe Thornton
G. Hofmann
40:386:5Petr Sykora [PP2]
J. Thornton
46:096:6Dino Wieser
D. Bürgler, S. Alatalo
Sven Berger7:662:01
L. Burkhalter, N. Berger

Strafen

Duri Camichel†01:38
2 min - Stockschlag
Nils Berger10:57
2 min - Beinstellen
Effektive Dauer: 88 Sekunden
14:12Petr Sykora
2 min - Behinderung
18:47René Back
2 min - Crosscheck
Effektive Dauer: 104 Sekunden
Duri Camichel†26:07
2 min - Beinstellen
33:48Noah Schneeberger
2 min - Spielverzögerung persönliche Strafe
Effektive Dauer: 30 Sekunden
36:03Santeri Alatalo
2 min - Stockschlag
Loïc Burkhalter38:48
2 min - Beinstellen
Effektive Dauer: 110 Sekunden
Stefan Hürlimann39:21
2 min - Spielverzögerung persönliche Strafe
Derrick Walser53:21
2 min - Halten
58:57Petr Sykora
2 min - Behinderung

Aufstellung / Statistik

Torhüter Torhüter
#33 D. Aebischer 89,3% 62:01    #92 J. Schwendener
# 1 J. Müller                #30 L. Genoni 81,1% 62:01   
Verteidiger Verteidiger
# 5 S. Berger -1 1T    2S    # 2 S. Alatalo +2    1A 2S 2'
#25 F. Collenberg +4 1T 1A 1S    #26 R. Back -1       2S 2'
# 4 M. Del Zotto ±0 1T    2S    #29 B. Forster ±0       7S   
#24 M. Geiger +2    1A 2S    #91 R. Grossmann -2    1A 5S   
#30 S. Gmür -1       1S    #27 S. Guerra ±0    1A      
#43 D. Walser -2    1A 1S 2' # 6 T. Ramholt +1 1T    1S   
#32 N. Schneeberger ±0       1S 2'
Stürmer Stürmer
#81 N. Berger +4 1T 1A 3S 2' #87 D. Bürgler ±0 1T 1A 6S   
#80 L. Burkhalter +4 2T 2A 7S 2' #70 E. Corvi ±0       1S   
#23 D. Camichel† -1          4' #15 G. Hofmann -1    1A 3S   
#10 R. Earl -1    1A 3S    #97 M. Joggi ±0       1S   
# 9 S. Hürlimann -1    1A 1S 2' #24 J. Marha -1       1S   
#61 M. Jörg +3    1A       #18 G. Sciaroni +1    1A 5S   
#64 B. Neukom -1       3S    #22 L. Sieber -1       1S   
#79 M. Riesen -1             #37 P. Sykora -2 1T 1A 7S 4'
#17 A. Rizzello -1 1T    3S    #19 J. Thornton -2 1T 2A 4S   
#19 J. Spezza -1    2A 2S    #56 D. Wieser +1 1T    3S   
#89 N. Thibaudeau -1       3S    #83 R. von Arx +1 1T    5S   
#92 G. Thöny ±0            
#97 A. Wichser -1       3S   
Weitere
#21 J. Steinmann ±0       1S   

Tag der offenen Tore

Von Pascal Zingg

Das Wort Verteidigung schien heute in der Diners Club Arena ein Fremdwort zu sein. Beide Teams setzten ihre Akzente in der Offensive, was zu einem offenen Schlagabtausch mit zwei unerwarteten Führungswechseln führte.

Wollten die Lakers den Anschluss am Strich nicht verpassen, mussten sie heute den HC Davos schlagen und drei Punkte einfahren. Die Chance, die Bündner zu packen war wohl selten so gut wie heute. Mit Petr Taticek, Rick Nash, Sven Ryser, Sandro Rizzi, Peter Guggisberg, Corsin Camichel und Patrick Schommer fehlten den Bündnern nicht weniger als sieben Stürmer. Zudem konnte man aus Davoser Sicht noch nicht auf Loui Eriksson zählen. Seine Lizenz, wie auch seine Ausrüstung ist noch nicht in Davos eingetroffen. Hatte der HC Davos Sorgen in der Offensive, waren sie bei den Lakers in der Defensive angesiedelt. Hier fehlten neben dem Dauerverletzten Andreas Camenzind auch Benjamin Winkler und Cyrill Geyer, dies bewog Harry Rogenmoser mit Derrick Walser und Michael del Zotto erstmals zwei ausländische Veerteidiger einzusetzen, was bedeutete, dass Peter Sejna als überzähliger Ausländer zuschauen musste.

Das Spiel ging gleich vollgas los. So hatten Nils Berger und Loïc Burkhalter bereits nach wenigen Sekunden das 1:0 auf dem Stock. Das erste Tor sollte neun Minuten später fallen. Collenberg spielte die Scheibe in die Mitte, wo Joe Thornton unglücklich ablenkte. Die Scheibe flog anschliessend in einem hohen Bogen ins Tor von Leonardo Genoni. Die Reaktion folgte auf dem Fuss. In der 13. Minute spielte Davos im Powerplay, dabei lief die Scheibe wie am Schnürchen. Thornton passte auf Reto von Arx, welcher den Puck im leeren Tor unterbrachte. Obwohl das Spiel danach ausgeglichen war, führte der HC Davos zur Pause 3:1. Was war passiert? Tim Ramholt hatte in der 18. Minute von der blauen Linie geschossen und Aebischer daneben gelangt. 22 Sekunden später war es Topscorer Dario Bürgler, der den HCD gar mit zwei Treffern in Führung brachte.

Spektakel im zweiten Drittel

„Das war ein komisches Spiel. Plötzlich lag Davos mit zwei Treffern vorne. Ich habe dem Team in der Pause aber gesagt, dass das Spiel auf die gleiche Weise wieder kehren kann“, meinte Harry Rogenmoser nach dem Spiel. Der Lakers Trainer sollte recht behalten. Nach nur 61 Sekunden im zweiten Drittel hatten die Lakers das Spiel wieder ausgeglichen. Erst war es del Zotto, der Genoni mit einem Baseballschlag zum 2:3 bezwang, dann liess Genoni einen harmlosen Schuss von Antonio Rizzello passieren. Das Tor beflügelte die Lakers nun sichtlich, plötzlich gelang ihnen alles. Symbolfigur der Auferstehung war Loïc Burkhalter, der in der 30. Minute einen Konter mit dem 4:3 abschloss. Die Szene des Spiels folgte in der 35. Minute. Im Powerplay spielte Derrick Walser den guten Pass durch die Box auf Jason Spezza. Dieser stand frei vor dem Tor, drehte sich vom Tor ab und spielte einen blinden Pass auf Burkhalter, der ohne Probleme auf 5:3 erhöhte. Nur 33 Sekunden später war es wieder Loïc Burkhalter der glänzte, diesmal spielte der Romand einen Pass auf Nils Berger, der zum 6:3 verwertete.

Wieder dreht das Spiel

Die Lakers wären nicht die Lakers, wenn sie nicht noch vor der Pause den Anschlusstreffer zugelassen hätten. Gregory Hoffmann setzte sich in der 39. Minute gegen Sven Berger durch und passte dann auf Joe Thornton, der zum 6:4 abschloss. Weil die Lakers sich vor der zweiten Pause noch zwei Strafen eingehandelt hatten, spielte der HCD zu Beginn des dritten Drittels mit zwei Mann mehr. Wieder organisierte Thornton das Powerplay. Diesmal passte er auf Sykora, der nach 38 Sekunden auf 6:5 verkürzte. Die Davoser drängte die Lakers nun Mal um Mal in deren Zone zurück und kamen in der 47. Minute zum verdienten Ausgleich. Dino Wieser hatte Aebischer in der nahen Ecke erwischte. Dieser spekulierte auf einen Pass in die Mitte und sah deshalb nicht gut aus. Nach dem Treffer kehrte erstmals in diesem Spiel Ruhe ein. Beide Teams schienen sich mit einem Punkt zu begnügen. Spektakel gab es erst wieder in der Verlängerung, als sich Loïc Burkhalter ein weiteres Mal durch die Davoser Verteidigung durchtankte. Zwar scheiterte er an Leonardo Genoni, doch war dieser danach nicht mehr in der Lage den Rebound von Sven Berger zu klären.

Wir sind selber Schuld

Ganz zum Schluss gelang es den Lakers damit doch noch die Davoser in die Knie zu zwingen. Auch HCD-Neuzuzug Loui Eriksson war überrascht, wie sich das Spiel entwickelte: „Ich kann mich nicht erinnern, wann ich letztmals ein 7:6 gesehen habe. Da waren einige schöne Treffer dabei, leider haben wir am Schluss verloren.“ Auf Rapperswiler Seite war Loïc Burkhalter der gefeierte Held. Der Romand schoss zwei Tore, gab zwei Assists und war bei zwei weiteren Toren auf dem Eis. Trotzdem war er nach dem Spiel nicht ganz zufrieden. „Klar, wenn du 6:3 führst, willst du das Spiel nach 60 Minuten gewinnen. Wir hätten diesen Vorsprung in die Pause retten müssen. Mit dem 6:4 gaben wir ihnen jedoch ein neues Leben. Anschliessend schenkten wir ihnen auch noch eine doppelte Überzahl“, meinte Burkhalter nach dem Spiel selbstkritisch. Die Unkonzentriertheit der Lakers schlug sich nicht nur im Resultat nieder. So konnte man den Abstand auf den HCD nur um einen Punkt auf vier Zähler reduzieren. Der HC Davos seinerseits konnte auch nicht zufrieden sein, musste man doch den EHC Biel wieder auf einen Punkt aufschliessen lassen.

Tabelle

1. Servette 29 16-2-2-9 90:73 54
2. Zug 28 15-2-3-8 102:84 52
3. Fribourg 28 12-6-3-7 88:70 51
4. ZSC Lions 30 13-5-2-10 92:82 51
5. Bern 28 15-1-2-10 94:67 49
6. Kloten 29 12-4-3-10 89:79 47
7. Lugano 28 11-2-6-9 95:81 43
8. Davos 28 10-4-4-10 98:90 42
9. Biel 29 11-3-2-13 91:100 41
10. Rapperswil 29 10-3-2-14 84:113 38
11. Ambrì 28 7-1-3-17 67:102 26
12. SCL Tigers 26 3-2-3-18 53:102 16

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Dienstag, 4. Dezember 2012

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