NLA - 18. Spieltag - Samstag, 27. Oktober 2012

4 : 3 (1:0, 2:2, 1:1) 

Zuschauer

4089 Zuschauer (67% Auslastung)

Diners Club Arena, Rapperswil-Jona

Schiedsrichter

Brent Reiber; Gilles Mauron, Michael Tscherrig

Tore

Duri Camichel† [PP]1:015:51
P. Sejna, R. Earl
Mauro Jörg2:029:55
J. Spezza, S. Gmür
Nicolas Thibaudeau3:034:16
A. Rizzello, F. Collenberg
35:363:1Jacob Micflikier [PP]
T. Seguin, D. Meier
38:573:2Marc-Antoine Pouliot
T. Wellinger, E. Beaudoin
Stefan Hürlimann4:242:57
A. Rizzello
57:284:3Eric Beaudoin
G. Ehrensperger, E. Peter

Strafen

15:05Gianni Ehrensperger
2 min - Stockhalten
Effektive Dauer: 46 Sekunden
Cyrill Geyer35:11
2 min - Spielverzögerung
Effektive Dauer: 25 Sekunden
Duri Camichel†43:45
2 min - Haken

Aufstellung / Statistik

Torhüter Torhüter
#33 D. Aebischer 93.5% 60:00    #39 M. Schmid               
# 1 J. Müller                #20 R. Berra 86.2% 58:43   
Verteidiger Verteidiger
# 8 T. Büsser +1             # 5 M. Grieder -1       1S   
#37 F. Collenberg +1    1A 2S    #27 A. Huguenin -1       1S   
#24 M. Geiger -1       1S    #96 C. Kparghai -1       1S   
# 6 C. Geyer ±0       1S 2' # 4 D. Meier ±0    1A 6S   
#30 S. Gmür ±0    1A       #17 D. Trutmann ±0       5S   
#32 R. Untersander ±0            
#95 T. Wellinger +1    1A 4S   
Stürmer Stürmer
#80 L. Burkhalter ±0       1S    #44 E. Beaudoin +1 1T 1A 3S   
#23 D. Camichel† ±0 1T    3S 2' #93 G. Ehrensperger +2    1A 1S 2'
#10 R. Earl ±0    1A 3S    #15 J. Füglister ±0            
#14 L. Grauwiler ±0             #92 G. Haas ±0            
# 9 S. Hürlimann +1 1T    4S    #19 S. Kellenberger -2       3S   
#61 M. Jörg ±0 1T    2S    #97 A. Lauper ±0       2S   
#91 J. Kolnik ±0             #11 J. Micflikier ±0 1T    5S   
#64 B. Neukom ±0       3S    #21 E. Peter +1    1A 3S   
#79 M. Riesen ±0       2S    #78 M. Pouliot ±0 1T    2S   
#17 A. Rizzello +1    2A 2S    # 9 T. Seguin ±0    1A 2S   
#13 P. Sejna ±0    1A 1S    #12 M. Tschantré -1       1S   
#19 J. Spezza ±0    1A 1S    #48 P. Wetzel -2       1S   
#89 N. Thibaudeau +1 1T    2S    #65 M. Wieser -2       5S   
Weitere
#52 B. Winkler +1       1S   

Lakers kämpfen Biel nieder

Von Pascal Zingg

Die Rapperswil-Jona Lakers holen gegen den EHC Biel drei wichtige Punkte. Die Lakers bestachen einmal mehr durch ihre Effizienz. Die Bieler zeigten währenddessen Moral. Sie steckten nie auf und konnten die Lakers bis zum Schluss fordern.

Bei den Lakers kamen heute mit Welti (Hirnerschütterung) und Nils Berger (Schulter) zwei neue Verletzte hinzu. Ebenfalls spürte Adrian Wichser (gab gestern sein Comeback) seine kaputte Schulter wieder, er wurde deshalb geschont. Immerhin kehrte bei den Lakers Jason Spezza ins Team zurück. Der Kanadier hatte gestern wegen einer Magendarmgrippe gefehlt. Solche Sorgen kennt der EHC Biel nicht. Neben dem Dauerverletzten Ahren Spylo fehlten nur Kevin Gloor und Mark Streit, die beide auf dem Weg der Besserung sind. Kevin Schläpfer konnte es sich sogar leisten bei den Verteidigern zu rotieren und Manuel Gossweiler gegen Manuel Grieder zu tauschen.

Auf dem Eis liessen sich die Lakers nicht anmerken, dass sie von einigen Verletzungssorgen geplagt werden. Beide Teams spielten zunächst aus einer soliden Defensive heraus. Einen Unterschied konnte im ersten Drittel nur die erste Strafe gegen den HC Biel herbeifügen. In dieser kam Robbie Earl dank eines Doppelpasses mit einem Bieler ins Drittel gelaufen. Der Rapperswiler Topscorer bediente Petr Sejna, der an Camichel weiterleitete, welcher zum 1:0 traf. Auch das zweite Drittel gestaltete sich bis zur Spielmitte ausgeglichen. Dann hatte Jason Spezza einer seiner Genieblitze. Mit einem sehenswerten Pass spielte er Mauro Jörg frei, der Berra ohne Probleme zum 2:0 verlud. „Für einmal hatte ich nicht viel studiert und prompt gelang es mir den Torhüter zu verladen“, gab dieser anschliessend zu Protokoll. Fünf Minuten später hatte die vierte Linie ihren Auftritt. Erst scheiterte Rizzello an Berra, dann verwandelte Thibaudeau den Abpraller zum 3:0.

Lakers kommen ins trudeln

Mit dem 3:0 schienen die Lakers das Spiel im Griff zu haben, doch kassierte Geyer eine Minute nach dem Tor eine Strafe. Das Powerplay der Bieler liess sich gut an. Seguin bediente Micflikier, welcher zum 3:1 einschoss. Nur drei Minuten später liefen die Rapperswiler in einen Konter und kassierten gar noch das 3:2. Dank der anschliessenden Pause konnten sich die Lakers etwas vom Schock der zwei Tore erholen. Gestärkt vom Pausentee war es erneut die „beste vierte Linie der Liga“, welche für ein Tor sorgte. Rizzello hatte Hürlimann bedient, der genau unter die Latte traf. Mit zwei Längen Vorsprung schienen die Lakers das Spiel erneut im Griff zu haben. Zwar feuerten die Bieler heute 52 Mal auf Aebischer, doch machte dieser auch heute einen sicheren Eindruck. Als Beaudoin 152 Sekunden vor Schluss doch noch zum 4:3 traf, wurde es in der Zone der Lakers allerdings doch nochmals hektisch. Mit viel Kampf, etwas Glück und einem souveränen David Aebischer gelang es jedoch das knappe Resultat über die Zeit zu retten.

Wichtige Punkte

Die Lakers hatten sich damit zu wichtigen drei Punkten gezittert. Nachdem man im Mitteldrittel noch 3:0 führte, schien die Zitterpartie reichlich unnötig. Dies analysierte auch Mauro Jörg: „Wir spielten zu Beginn eine gute Partie. Wir hatten die Mittelzone im Griff und gewährten den Bielern nur wenige Scheibenverluste. Dies änderte sich mit dem 3:1. Plötzlich hatten wir mehr Scheibenverluste und konnten die blaue Linie nicht mehr so gut halten, weshalb die Bieler immer wieder mit viel Schwung kamen.“ Trotz des Bieler Offensivlaufes konnten sich die Lakers aber einmal mehr auf ihren Schlussmann David Aebischer verlassen. Der Fribourger war auch heute eine Bank. Auf Seiten der Bieler wird man wohl vor allem den Kampf und die Moral herausstreichen. Genau mit diesem Kampfeswillen wird man auch am Dienstag in Zug antreten müssen, will man im nächsten wichtigen Spiel gegen einen Tabellennachbar punkten. Mit Patrick Kane sollten die Bieler dann gleich auf zwei NHL-Spieler setzen können. Auf Rapperswiler Seite steht derweil ein Auswärtsspiel gegen das neue Schlusslicht aus Langnau an. Ob wohl die Emmentaler den Lakers nicht liegen, sollte man bei den Tigern unbedingt punkten.

Tabelle

1. Servette 17 12-2-0-3 59:32 40
2. ZSC Lions 18 9-3-1-5 53:40 34
3. Fribourg 18 6-6-3-3 60:46 33
4. Lugano 17 7-1-6-3 59:52 29
5. Rapperswil 18 8-2-1-7 55:64 29
6. Biel 17 7-2-1-7 50:52 26
7. Bern 17 7-1-2-7 47:42 25
8. Zug 16 6-1-3-6 53:51 23
9. Davos 18 4-4-3-7 55:57 23
10. Kloten 17 4-3-2-8 42:52 20
11. Ambrì 17 3-1-2-11 36:58 13
12. SCL Tigers 14 2-1-3-8 31:54 11

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Samstag, 27. Oktober 2012

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