NLA - 41. Spieltag - Freitag, 20. Januar 2012
Zuschauer
4601 Zuschauer (75% Auslastung)
Diners Club Arena, Rapperswil-Jona
Schiedsrichter
Stephane Rochette; Julien Dumoulin, Daniel Zosso
Tore
| Sandro Gmür | 1:0 | 02:25 | ||
| B. Reid, S. Roest | ||||
| Adrian Wichser | 2:0 | 12:46 | ||
| L. Grauwiler | ||||
| Stacy Roest | 3:0 | 16:51 | ||
| B. Reid, J. Murray | ||||
| 30:55 | 3:1 | Brady Murray | ||
| L. Kienzle, D. Steiner | ||||
| 45:13 | 3:2 | Brett McLean | ||
| D. Steiner, B. Murray | ||||
| Reto Suri | 4:2 | 59:59 | ||
| keine Assists | ||||
| ins leere Tor | ||||
Strafen
| Reto Suri | 10:31 | |
| 2 min - Übertriebene Härte | ||
| Effektive Dauer: 0 Sekunden | ||
| Reto Suri | 10:31 | |
| 2 min - Übertriebene Härte | ||
| Effektive Dauer: 0 Sekunden | ||
| 10:31 | Matteo Nodari | |
| 2 min - Übertriebene Härte | ||
| Effektive Dauer: 0 Sekunden | ||
| 10:31 | Matteo Nodari | |
| 2 min - Übertriebene Härte | ||
| Effektive Dauer: 0 Sekunden | ||
| Reto Suri | 22:04 | |
| 2 min - Übertriebene Härte | ||
| Reto Suri | 22:04 | |
| 2 min - Übertriebene Härte | ||
| Effektive Dauer: 0 Sekunden | ||
| 22:04 | Lorenz Kienzle | |
| 2 min - Übertriebene Härte | ||
| Effektive Dauer: 0 Sekunden | ||
| 24:23 | Julien Vauclair | |
| 2 min - Beinstellen | ||
| Andreas Camenzind | 32:31 | |
| 2 min - Haken | ||
| Sandro Gmür | 46:18 | |
| 2 min - Behinderung | ||
Aufstellung / Statistik
| Torhüter | Torhüter | |||
| Verteidiger | Verteidiger | |||
| ±0 | +1 3S | |||
| -1 | -1 | |||
| +2 | +1 1A 1S 2' | |||
| +1 | -1 2S 4' | |||
| ±0 1T 2' | ±0 | |||
| +1 | -2 1S | |||
| ±0 | -2 3S 2' | |||
| +2 | ||||
| Stürmer | Stürmer | |||
| ±0 | ±0 | |||
| ±0 2' | -2 1S | |||
| ±0 1A | -1 1S | |||
| -1 | -1 | |||
| ±0 | -1 1S | |||
| +2 1A | ±0 | |||
| +2 2A | +1 1T 5S | |||
| -1 | +1 1T 1A 2S | |||
| +3 1T 1A | ±0 1S | |||
| ±0 1T 8' | -1 1S | |||
| -1 | -1 1S | |||
| +1 1T | +1 2A 2S | |||
| Weitere | ||||
| -2 | ||||
Lakers-Sieg dank Startfurioso
Die Rapperswil-Jona Lakers gewinnen gegen den HC Lugano mit 4:2. Die Rosenstädter profitierten zu Beginn des Spiels davon, dass der Gegner aus dem Tessin nicht bereit war. In der Folge kam man allerdings nochmals stark ins Zittern.
Die Lakers mussten auch heute auf einige verletzte Spieler verzichten. Die Ausfälle von Pavel Brendl und Derrick Walser führten dazu, dass die Lakers heute nur mit drei Verteidigern agieren konnten. Ebenfalls wegen den vielen Verletzten kamen mit Nicolas Marzan und Harrison Koch(erstes NLA-Spiel) zwei Elitejunioren zum Einsatz. Dazu spielte Andreas Camenzind sein zweites Spiel als Verteidiger. Im Tor bekam Jonas Müller wieder einmal den Vorzug vor Daniel Manzato. Beim Gegner aus Lugano erschien derweil der Kanadier Brett McLean das erste Mal auf dem Matchblatt.
Das Spiel hatte kaum begonnen, da liefen Stacy Roest und Jordy Murray bereits den ersten Zwei-gegen-eins-Konter. Dank der Eigensinnigkeit von Topscorer Roest, blieb es jedoch vorerst beim 0:0. Die Ungeschlagenheit von Torhüter Conz dauerte jedoch nur 145 Sekunden. Dann profitierte Sandro Gmür davon, dass Brandon Reid bei einem Buebetrickli die Scheibe von der Schaufel sprang. Gmür knallte voll auf den herrenlosen Puck und traf zum 1:0. Die Lakers waren auch nach dem Tor das klar bessere Team. Die Einheimischen störten früh und liessen den Tessinern kaum Raum Dies beweist auch das Schussverhälnis von 17:8 zu Gunsten der Lakers. Das klare Chancenplus schlug sich zum Schluss des Drittels auch im Resultat nieder. Adrian Wichser traf in der 13. Minute nach einem Bandenabpraller aus spitzem Winkel. Rund vier Minuten später brachte Stacy Roest einen Abpraller aufs Tor und begann zu jubeln. Schiedsrichter Stephane Rochette schaute genau hin und sah, dass die Scheibe im Netzhimmel klebte. Luganos Coach Larry Hurras wollte derweil ein Zeichen setzen und brachte Ersatztorhüter Alex Caffi.
Luganos Aufholjagd
Die Eiszeit von Caffi dauerte jedoch nicht lange. Nachdem er im ersten Drittel 201 Sekunde gespielt hatte, musste er im zweiten Drittel bereits wieder Benjamin Conz Platz machen. Der Torhüter der Luganesi war jedoch in den restlichen 40 Minuten weniger ein Thema, brachten die Lakers in den beiden Drittel nur noch 12 Schüsse aufs Tor von Conz. Auf Seiten der Luganesi realisierte man, dass es so nicht weiter gehen konnte. Was ihnen noch fehlte war ein Tor. Dies gelang Brady Murray in der 31. Minute. Der Amerikaner konnte einen Schuss von Lorenz Kienzle zum 3:1 ablenken. Ein Schönheitsfehler am Tor war, dass Kienzles Schuss ein klares Foul an Andreas Camenzind voraus ging. Noch besser sollte es für die Tessiner in der 35. Minute kommen, als Jonas Müller einen Schuss von Daniel Steiner in der Fanghand festhielt, ihn dann aber doch noch ins Tor fallen lies. Das Glück der Lakers war, dass Rochette das Spiel nach Müllers Parade bereits unterbrochen hatte.
Für das letzte Drittel hatten sich die Luganesi offenbar viel vorgenommen. In den ersten zehn Minuten waren sie die klar bessere Mannschaft und machten viel Druck auf Jonas Müller. Den Tessinern gelang dann auch das 3:2 durch ihren neuen Ausländer Brett McLean. Die Luganesi hatten nun ihre klar beste Phase und kamen in der 48. Minute zu einem Pfostenschuss durch Brady Murray. Komischerweise verflachte die Druckphase je länger das Drittel dauerte. Weil man selbst mit sechs Feldspielern nicht mehr wirklich gefährlich wurde, konnte Reto Suri mit der Schlusssirene das 4:2 ins leere Tor markieren.
Interessante Position
Andreas Camenzind sprach nach dem Spiel von einem guten Start: „Wir haben gut begonnen, konnten dies aber nicht übers ganze Spiel durchziehen. Dies lag wohl daran, dass Lugano im zweiten Drittel unbedingt eine Reaktion zeigen wollte und wir etwas nachgelassen haben.“ Als Herausvorderung betrachtet Camenzind seine aktuelle Rolle als Verteidiger. „Es ist eine interessante Position auf der ich viel lernen kann.“
Mit dem Sieg konnten die Lakers den Anschluss zum Rest der Tabelle wieder herstellen. So fehlen ihnen noch drei Punkte auf Langnau und sechs auf Ambri. Für Camenzind sind solche Vergleiche in der Tabelle jedoch sekundär. „Wir fokussieren uns von Spiel zu Spiel und schauen nicht auf die Tabelle. Wichtiger ist, dass wir jedem potentiellen Playoutgegner zeigen, dass wir bereit sind.“ Ein solcher potentieller Gegner wartet morgen auch mit dem HC Servette-Genf.
Tabelle
| 1. | Zug | 40 | 20-7-6-7 | 142:108 | 80 | |
| 2. | ![]() | Fribourg | 40 | 22-5-3-10 | 131:98 | 79 |
| 3. | ![]() | Davos | 40 | 21-6-2-11 | 122:97 | 77 |
| 4. | Bern | 41 | 21-3-6-11 | 128:107 | 75 | |
| 5. | Kloten | 41 | 22-1-6-12 | 129:94 | 74 | |
| 6. | Lugano | 41 | 16-4-5-16 | 126:129 | 61 | |
| 7. | ZSC Lions | 40 | 14-6-3-17 | 107:110 | 57 | |
| 8. | Biel | 39 | 15-4-2-18 | 90:94 | 55 | |
| 9. | Servette | 39 | 11-4-7-17 | 91:104 | 48 | |
| 10. | Ambrì | 41 | 9-5-6-21 | 88:124 | 43 | |
| 11. | SCL Tigers | 41 | 10-4-2-25 | 100:141 | 40 | |
| 12. | Rapperswil | 41 | 11-1-2-27 | 87:135 | 37 |



