NLA - 42. Spieltag - Samstag, 15. Januar 2011

6 : 2 (1:0, 1:1, 4:1) 

Zuschauer

4301 Zuschauer (57% Auslastung)

Eisstadion, Biel

Schiedsrichter

Stephane Rochette; Julien Dumoulin, Steve Wermeille

Tore

Ahren Spylo-Nittel [PP]1:010:28
R. Fata, S. Bordeleau
23:421:1Andy Furrer
B. Reid
Rico Fata2:137:06
S. Bordeleau, P. Seydoux
Deny Bärtschi3:148:38
K. Lötscher, B. Bell
Mathieu Tschantré4:150:21
G. Ehrensperger, E. Peter
Manuel Zigerli5:151:45
A. Miéville, B. Bell
Thomas Wellinger6:152:15
R. Fata, P. Seydoux
57:456:2Marco Maurer [PP]
M. Truttmann, C. Neff

Strafen

10:10Nicolas Thibaudeau
2 min - Haken
Effektive Dauer: 18 Sekunden
Gianni Ehrensperger11:09
2 min - Haken
Thomas Nüssli18:48
10 min - Unsportliches Verhalten
18:48Andy Furrer
2 min - Haken
19:42Thomas Pöck
2 min - Crosscheck
26:11Claudio Neff
2 min - Behinderung
40:13Sven Berger
2 min - Stockschlag
45:19 (Team)
2 min - Zuviele Spieler auf dem Eis
Emanuel Peter56:08
2 min - Haken
Effektive Dauer: 97 Sekunden
Sébastien Bordeleau57:45
20 min - Spieldaürdisziplinarstrafe
Sébastien Bordeleau57:45
5 min - Übertriebene Härte
Effektive Dauer: 135 Sekunden
Sébastien Bordeleau57:45
2 min - Übertriebene Härte
Effektive Dauer: 0 Sekunden
57:45Marco Maurer
20 min - Spieldaürdisziplinarstrafe
57:45Marco Maurer
5 min - Übertriebene Härte
Effektive Dauer: 135 Sekunden

Aufstellung / Statistik

Torhüter Torhüter
#20 R. Berra 90,0% 60:00    #84 D. Manzato 86,0% 52:16   
#33 M. Schoder 100,0% 07:44   
Verteidiger Verteidiger
# 9 B. Bell +3    2A 3S    #16 F. Blatter -1            
#26 D. Bärtschi +2 1T    3S    # 6 C. Geyer -1            
# 8 M. Gossweiler -1             #30 S. Gmür -1            
#96 C. Kparghai +1       2S    # 4 M. Maurer -1 1T    2S 25'
#81 P. Seydoux +3    2A       #22 T. Pöck -2          2'
#40 M. Steinegger +1       2S    #25 N. Sirén ±0       1S   
#84 A. Trunz +1            
#95 T. Wellinger -1 1T    5S   
Stürmer Stürmer
#17 S. Bordeleau ±0    2A 7S 27' #87 S. Friedli ±0            
#93 G. Ehrensperger +1    1A 1S 2' #12 A. Furrer -1 1T    4S 2'
#23 R. Fata +2 1T 2A 5S    #10 C. Neff +1    1A 1S 2'
#52 K. Gloor ±0             #41 N. Nordgren -3       1S   
#92 G. Haas ±0       1S    #79 M. Riesen -2       2S   
#61 K. Lötscher +2    1A 1S    #17 A. Rizzello -1            
#11 A. Miéville +2    1A 3S    #19 S. Roest -3       4S   
#88 T. Nüssli -1       1S 10' #21 R. Suri -1            
#21 E. Peter +2    1A 1S 2' #94 M. Truttmann ±0    1A 1S   
#18 A. Spylo-Nittel +2 1T    7S   
#12 M. Tschantré +1 1T    2S   
# 6 M. Zigerli +1 1T    4S   
Weitere Weitere
#35 M. Streit                #11 S. Berger +1          2'
#80 L. Burkhalter -1            

Biel bestätigt Playoff-Ambitionen

Von Pascal Zingg

Der EHC Biel gewinnt gegen die Rapperswil-Jona Lakers mit 6:2. Weil die ZSC Lions und Genf-Servette verloren, rückt der rettende Playoffstrich immer näher.

Für den EHC Biel war heute klar, wenn sie noch in die Playoffs wollen, dann müssen sie das Spiel gegen die Rapperswil-Jona Lakers gewinnen. Den Bielern gelang dann auch ein guter Start. In der zehnten Minute konnte Ahren Spylo ein Powerplay zum 1:0 nutzen. Der Bieler Topscorer schlenzte die Scheibe genau ins Lattenkreuz. Auf der anderen Seite wollten sich aber auch die Lakers nicht verstecken. Nach dem Sieg gegen Ambrì war dies die zweite Playout-Hauptprobe für sie. In einem ausgeglichenen ersten Drittel war es Marco Truttmann, der die erste Chance hatte. Der Ex-Bieler lief alleine auf Berra, scheiterte jedoch an diesem.

Biels verzweifelter Sturmlauf

War das erste Drittel noch ausgeglichen, so spielte in zweiten Drittel praktisch nur ein Team. Der EHC Biel schoss unglaubliche 28 Mal auf Lakers-Hüter Manzato. Etwas überraschen kamen aber nicht die Bieler zum 2:0, nein Andreas Furrer gelang in 24. Minute das 1:1. Es war dies die neu Auflage des Klassikers „Bully Goal“. Die Rapperswiler zeigten somit eine optimale Chancenauswertung. Dies war etwas von dem der EHC Biel vorerst nur träumen konnte. Für die Seeländer galt das Motto, dass irgendwann schon eine reinfallen musste. Davon war wohl auch Christian Weber überzeugt, er nahm in der 34. Minute ein Timeout. „Ich wollte etwas den Rhythmus brechen und den spielern mitgeben, dass sie kompakter spielen müssen“, kommentierte der Lakers-Coach seine Entscheidung nach dem Spiel. Weber zeigte damit einen Fortschritt gegenüber anderen Spielen, in dehnen er emotionslos an der Bande stand. Leider für ihn half das Timeout jedoch nichts, Rico Fata gelang in der 38. Minute doch noch das 2:0.

Schwache vier Minuten

Das letzte Drittel war schliesslich von schwachen vier Minuten der Lakers geprägt. Eingeläutet wurde diese Phase durch einen schlechten Pass von Thomas Pöck. Der Österreicher leitete mit seinem Rückpass an die blaue Linie einen Bieler Konter ein, der zum 3:1 durch Bärtschi führte. Die weiteren vier Minuten brachten drei Konter, die Tschantré, Ziegerli und Wellinger zu weiteren drei Toren nutzten. Das Spiel war somit entschieden. Den Rapperswiler blieb einzig noch die Möglichkeit mit dem 6:2 etwas Resultatkosmetik zu betreiben.

Jedes Spiel gewinnen

Mit diesem Sieg schaffte es der EHC Biel bis auf sechs Punkte an den ominösen Trennstrich heran zu kommen. Nach dieser frohen Kunde hatte Kevin Schläpfer dann auch ein Mittel parat, wie man die Playoffs noch erreichen kann. „Wir müssen einfach in jedem Spiel versuchen zu gewinnen um möglichst viele Punkte zu holen. Ich weiss gar nicht, wieso man immer ein so grosses Theater um den Strichkampf macht, eigentlich muss man das tun, was man sonst auch immer tut.“

Etwas weniger rosig sieht die Welt bei den Lakers aus. Nach dem hoffnungsvollen 5:1-Sieg gegen Ambrì gab es nun wieder eine hohe Niederlage. „Im Moment fehlt uns einfach die Konstanz. Dies ist schon die ganze Saison so. An was es liegt kann ich leider auch nicht sagen“, meinte Marco Truttmann nach dem Spiel. Trainer Christian Weber anlysierte das spiel auf eine ähnliche Weise: „Wir haben dieses Wochenende zwei Gesichter gesehen. Gestern sahen wir ein gutes Spiel, heute konnten wir immerhin bis zur 28. Minute gut mithalten. Nach dem uns Manzato im zweiten Drittel im Spiel behalten hat, habe ich gehofft, dass wir uns in der Pause etwas fangen können, dies traf leider nicht ein. Nach dem 3:1 haben wir jedoch zu stark aufgemacht, das hat Biel eiskalt ausgenützt.“

Tabelle

1. Kloten 41 28-5-2-6 145:88 96
2. Davos 41 26-4-4-7 140:88 90
3. Bern 41 17-11-3-10 131:101 76
4. Zug 40 21-4-4-11 138:117 75
5. SCL Tigers 41 17-5-6-13 133:118 67
6. Fribourg 41 13-8-4-16 137:122 59
7. ZSC Lions 41 13-5-6-17 106:125 55
8. Servette 40 14-3-6-17 96:107 54
9. Biel 42 12-3-6-21 109:143 48
10. Lugano 41 10-4-5-22 102:129 43
11. Rapperswil 42 8-4-7-23 119:161 39
12. Ambrì 41 9-2-5-25 88:145 36

Aktuelle Spiele

Samstag, 15. Januar 2011

Ambrì - ZSC Lions

Bern - Servette

Biel - Rapperswil

Fribourg - Davos

Lugano - SCL Tigers

Zug - Kloten

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