NLA - Final - Samstag, 9. April 2005

0 : 2 (0:0, 0:1, 0:1) 

Zuschauer

6819 Zuschauer (76% Auslastung)

Malley, Lausanne

Schiedsrichter

Brent Reiber; Gilles Mauron, Paul Rébillard

Tore

30:350:1Hnat Domenichelli [PP]
R. Friedli, J. Peltonen
59:230:2Cornel Prinz
keine Assists
ins leere Tor

Strafen

Sacha Weibel00:23
2 min - Behinderung
00:35Juha Riihijärvi
2 min - Haken
01:54Olivier Schäublin
2 min - Übertriebene Härte
Pascal Schaller07:02
2 min - Übertriebene Härte
07:02Marko Tuulola
2 min - Übertriebene Härte
Michel Kamber07:21
2 min - Stockschlag
Florian Andenmatten11:07
2 min - Übertriebene Härte
Effektive Dauer: 0 Sekunden
11:07Markus Wüthrich
2 min - Übertriebene Härte
11:07Stefan Voegele
2 min - Halten
Effektive Dauer: 0 Sekunden
Oliver Kamber11:30
2 min - Stockschlag
Andy Roach16:05
Penalty
Christophe Brown16:55
2 min - Übertriebene Härte
16:55Ruedi Forster
2 min - Übertriebene Härte
Alain Reist20:53
2 min - Crosscheck
Grégory Christen24:09
2 min - Behinderung
Alain Reist25:49
2 min - Übertriebene Härte
Effektive Dauer: 0 Sekunden
25:49Bernie Sigrist
2 min - Übertriebene Härte
Effektive Dauer: 0 Sekunden
Sacha Weibel30:23
2 min - Halten
Effektive Dauer: 12 Sekunden
30:56Ruedi Forster
2 min - Halten
Florian Conz36:53
2 min - Übertriebene Härte
Florian Conz36:53
2 min - Beinstellen
Effektive Dauer: 0 Sekunden
36:53Stefan Schnyder
2 min - Übertriebene Härte
Effektive Dauer: 0 Sekunden
41:24Markus Wüthrich
2 min - Beinstellen
47:53Bernie Sigrist
2 min - Halten

Aufstellung / Statistik

Torhüter Torhüter
R. Schürch                O. Wissmann               
T. Berger       60:00    P. Schöpf       60:00   
Verteidiger Verteidiger
P. Boileau                R. Forster             4'
B. Heldstab                R. Keller               
M. Holzer                O. Schäublin             2'
M. Kamber             2' R. Stalder               
M. Ngoy                M. Tuulola             2'
A. Reist             4' M. Wüthrich             4'
A. Roach                A. Zehnder               
Stürmer Stürmer
F. Andenmatten             2' R. Badertscher               
C. Brown             2' A. Chatelain               
G. Christen             2' H. Domenichelli    1T         
F. Conz             4' R. Friedli       1A      
S. Gähler                D. Legwand               
L. Hurtaj                J. Peltonen       1A      
O. Kamber             2' C. Prinz    1T         
M. Neininger                J. Riihijärvi             2'
P. Schaller             2' S. Schnyder             2'
L. Schönenberger                J. Schäublin               
M. Tuomainen                B. Sigrist             4'
S. Weibel             4' S. Tschuor               
S. Voegele             2'
Weitere
G. Zenhäusern               

EHC Basel vor dem Aufstieg

Von Martin Merk, Fotos von Melanie Beyli

Der EHC Basel steht nur noch einen Sieg vom Aufstieg entfernt. Auswärts gegen den Lausanne HC gelang ihnen in einer umstrittenen Partie ein 0:2-Sieg, womit die Basler am Montag (20:00 Uhr) vor heimischem Publikum alles klar machen können. Den Lausannern droht dagegen nach vier Jahren A-Klassigkeit der Abstieg, sollten sie nicht noch zwei Spiele gewinnen.

Nachdem Basel am Donnerstag eine Vorentscheidung des Lausanne HC abwenden konnte, waren nun vor allem die Lausanner gefragt. Und in der Tat sah man von den Waadtländern etwas mehr als zwei Tage zuvor. Doch so richtig das Spiel an sich reissen konnte zu Beginn keine der beiden Mannschaften. Nicht zuletzt, weil der Schiedsrichterwechsel von Reto Bertolotti zu Brent Reiber wie Tag und Nacht war. Während Bertolotti viel durchgehen liess und das Spiel so teilweise an Skiliftfahren erinnerte, befand Reiber, dass man das Regelbuch etwas genauer und strenger für die Entscheidungen einsetzen könnte. Dies war für die beiden Mannschaften derart ungewohnt, dass nach dem ersten Drittel gleich zwölf kleine Strafen ausgesprochen wurden. Damit wusste lange keine der beiden Teams umzugehen. Und dass das Lausanner Publikum bei nahezu jedem Schiedsrichterentscheid eine kanadisch-deutschschweizerische Verschwörung witterte, machte die Stimmung nicht weniger gehässig. Das Spiel wirkte nervös und auch Hnat Domenichelli, der vor dem gegnerischen Tor zurückgehalten wurde, den ihm zugesprochenen Penaltyschuss jedoch nicht zu verwerten vermochte. Kurz davor scheiterte auf der Gegenseite Oliver Kamber bei einem Alleingang vor der Strafbank kommend ebenfalls an den Torhüter.

Im Mitteldrittel schienen die Basler die besseren Lehren aus einem ausgeglichenen Startdrittel mit leichten Vorteilen für Lausanne gefunden zu haben. Sie passten sich den Gegebenheiten und Emotionen besser an, liessen den Gegner die pingeligen Strafen kassieren und agierten diesbezüglich vorsichtiger. Begünstigt durch entsprechende Powerplay-Situationen konnten die Gäste des B-Ligisten das Spiel an sich reissen und ein Chancenplus erarbeiten. Nach einer dummen Strafe zur Spielhälfte von Sacha Weibel konnten die Basler auch Profit daraus ziehen: Domenichelli wurde vor dem von Thomas Berger gehüteten Lausanner Tor vergessen und schob den ihm von René Friedli zugepassten Puck locker zum 0:1 ins Tor. Damit war die Partie bereits entschieden, weil der LHC nicht mehr wirklich dagegen wirken konnte. Kurz vor Schluss luchste Cornel Prinz den Lausannern noch den Puck ab und traf ins leere Tor zum 0:2, noch bevor man eine grössere Schlussoffensive ausmachen konnte. Damit konnten die rund 450 Basler Fans in der Malley-Halle nach einer kleinen Feier im Gästeblock mit der Hoffnung nach Hause fahren, am Montag in der eigenen Halle den Aufstieg zu feiern.

Noch etwas weniger euphorisch äusserten sich aber die Spieler, welche der Aufforderung "Wir wollen die Mannschaft sehen" der Fans nicht entgegen kam. "Wenn wir jetzt daran denken, was nach dem Spiel vom Montag ist, müssen wir wieder nach Lausanne", warnte der Siegestorschütze Hnat Domenichelli, "wir müssen aufpassen und unseren Job gut machen." Glücklich, aber nicht zufrieden äusserte sich der Trainer Kent Ruhnke über das Spiel. "Zufrieden bin ich erst, wenn die Arbeit getan ist", so der Kanadier, und dafür benötigen er und seine Mannschaft noch einen weiteren Sieg. "Es war das beste Spiel von Lausanne, deshalb war es schwierig für uns. Lausanne hat alles gegeben und auch viel provoziert," so Ruhnkes Kommentar zum Gegner. Dass die Provokationen vom Schiedsrichter auch selten übersehen wurden, dürfte ein entscheidender Faktor gewesen sein, dass die Basler das "Stahlbad Lausanne" als Sieger verlassen konnten.

Playoff

FINAL

2DAVOS446343
3ZSC Lions163232

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Samstag, 9. April 2005

Lausanne - Basel

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