NLA - 37. Spieltag - Samstag, 15. Januar 2005

2 : 3 (2:1, 0:1, 0:1) 

Zuschauer

16771 Zuschauer (ausverkauft)

BernArena, Bern

Schiedsrichter

Danny Kurmann; Paul Rébillard, Gilles Mauron

Tore

05:020:1Valeri Schirjajev
T. Monnet, T. Meier
Christian Dubé [PP]1:106:31
M. Steinegger
André Rötheli2:107:57
R. Schrepfer, M. Reichert
27:292:2James Heward
D. Steiner
50:382:3Loïc Burkhalter
P. Ançay, M. Stettler

Strafen

06:25Patrick Sutter
2 min - Beinstellen
Effektive Dauer: 6 Sekunden
20:55Mark Astley
2 min - Beinstellen
Sébastien Bordeleau22:35
2 min - Behinderung
23:05Jeff Shantz
2 min - Crosscheck
29:24Pierre-Alain Ançay
2 min - Hoher Stock
30:00Richard Park
2 min - Hoher Stock
Marc Leuenberger35:31
2 min - Behinderung
Team Bern39:47
2 min - Unkorrekter Spielerwechsel
43:27Team SCL Tigers
2 min - Unkorrekter Spielerwechsel
47:06Daniel Steiner
2 min - Behinderung

Aufstellung / Statistik

Torhüter Torhüter
M. Eichmann                D. Rüfenacht               
M. Bührer       60:00   
Verteidiger Verteidiger
D. Jobin                D. Aegerter               
M. Leuenberger             2' M. Astley             2'
D. Meier                J. Fröhlicher               
M. Steinegger       1A       J. Heward    1T         
R. Ziegler                M. Stettler       1A      
P. Sutter             2'
Stürmer Stürmer
S. Bordeleau             2' P. Ançay       1A    2'
C. Botter                A. Gerber               
D. Brière                V. Lakhmatov               
D. Heatley                T. Meier       1A      
M. Käser                T. Monnet       1A      
C. Neuenschwander                M. Moser               
M. Reichert       1A       M. Murovic               
I. Rüthemann                R. Park             2'
T. Ziegler                T. Rüfenacht               
J. Shantz             2'
D. Steiner       1A    2'
Weitere Weitere
L. Cereda                L. Burkhalter    1T         
C. Dubé    1T          P. Jaks               
A. Rötheli    1T          V. Schirjajev    1T         
Y. Sarault               
R. Schrepfer       1A      

Bern auf dem Weg in die Play - Outs

Von Urs Berger

In einem für die Zuschauer interessanten und spannenden Derby mit vielen Fehlern auf beiden Seiten kam es nie zu richtigem Eishockey. Selten wurden die Checks fertig gemacht oder die Mannschaftskollegen in das Spiel integriert. Zu viel lief auf bei beiden Mannschaften über individuelle Glanzlichter (Rötheli, Heward) oder über Patzer von den beiden Torhütern.

Die Berner begannen das Spiel offensiv eingestellt und machten von Anfang an Druck auf das Gehäuse von Pauli Jacks. In der 4. Minute tanzte sich Sebastien Bordeleau durch die Reihen der Langnauer Verteidigung und scheiterte knapp an ihm. Praktisch im Gegenzug konnten die Langnauer danach den Glücklichen Führungstreffer erzielen. Kullerte doch die Scheibe unter Marco Bührers Beinschonern zum 0 zu 1 ins Tor. Die Langnauer, welche seit 6 Sekunden in Unterzahl spielten, konnten sich aber nur gerade 89 Sekunden über dies Führung freuen, stocherte Christian Dubé die Scheibe mit einem seiner seltenen Energieanfälle die Scheibe unter Torhüter Puli Jaks zum 1 zu 1 Ausgleich ins Tor. Die Berner konnten nu ihre besten Momente im Spiel verzeichnen und so erzielte André Röthli durch eine schöne Einzelleistung in der 8. Minute das 2 zu 1. Wer nun dachte, die Berner würden das Spiel Diktat übernehmen, sah sich getäuscht. Die Gäste aus Langnau kamen nun wieder besser ins Spiel und so waren denn auch sie es, welche in der 13. Minute die grösste Chance besassen, ein Tor zu erzielen, scheiterten aber nicht an Bührer, sondern am Pfosten. Die Berner versuchten danach noch einmal alles um das 3 zu 1 zu erzielen, scheiterten aber in aussichtsreichen Positionen an Pauli Jaks oder an der Langnauer Verteidigung.

Im zweiten Drittel erinnerte vieles des Berner Spiels an das gestrige Spiel in Lausanne. Viele Einzelaktionen aber kein Ertrag. Do konnte es nicht erstaunen, das die Langnauer über Kampf und Emotionen in das spiel zurückfanden und in der 28 Minute durch Jamie Heward den verdienten Ausgleich erzielen konnten. Die Berner versuchten danach in der 31. Minute mit 5 gegen 3 für zwei 1:30 spielen, doch waren die Spieler zu statisch (Dubé, Steinegger, Bordeleau) das die Langnauer Verteidiger keine Mühe hatten, diese Doppelte Überzahl zu überstehen. Nun versuchten die Berner einigen guten Aktionen die Führung wieder her zu stellen, scheiterten aber am eigenen Unvermögen oder am Pfosten des Langnauer Tors. In der 36. Minute konnten sich die Berner glücklich schätzen nicht mit 3 zu 2 in Rückstand zu gelangen, war doch Marco Bührer auf einem Ausflug hinter dem Tor und die Langnauer konnten seinen Querpass vor dem Tor durch nicht verwerten. Nun kippte das Spiel zu Gunsten der Langnauer und diese kamen in den letzen Minuten zu einigen Torchancen, konnten diese aber nicht ausnützen.

Im letzen Drittel übernahmen dann die Langnauer das Spieldiktat und kauften den Berner in jeder Beziehung den Schneid ab und spielten aus einer soliden defensive und warteten auf Konter Chancen oder verleiteten die Berner zu ungenauen Pässen. In der 51. Minute konnten dann die Langnauer den längst Fälligen und verdienten Führungstreffer bejubeln, als Loic Burhalter mit einem Gewaltsschuss Marco Bührer ins leere greifen lies. Doch diesen Treffer muss der (noch) Nationaltorhüter auf seine Kappe nehmen, sah er doch den Schuss kommen und war zu langsam auf seinen Beinen. Die Berner versuchten zwar noch zu reagieren waren aber nicht in der Lage, das Spiel zu drehen.

Nach dem Kloten nun in Lugano gewinnen konnte stehen die Berner mit einem Bein n den Play – outs und müssen sich Fragen, ob die Aussage im heutigen Match – Flyer von André Rötheli auch wirklich stimmt.“ Jeder von uns ist Eishockeyprofi genug und mit dem nötigen Ehrgeiz ausgestattet, dass wir genau dies (die Play – offs) erreichen können und damit beweisen, zu was der SC Bern mit dem Rücken zur Wand auch heuer fähig ist.“ Ehrgeiz. Teamgeist und eine geschlossene Mannschaftsleistung waren jedoch am heutigen Abend bei den Bernern nur in den ersten 30 Minuten auszumachen und gingen in den letzen 30 Minuten total verloren. Quo vadis SC Bern?

Tabelle

1. Lugano 38 23-0-6 122:91 53
2. Davos 38 22-0-10 140:91 52
3. ZSC Lions 37 20-0-12 124:93 45
4. Rapperswil 37 18-0-14 119:100 40
5. Zug 37 15-0-14 119:119 40
6. Ambrì 37 13-0-13 118:112 39
7. Servette 37 14-0-15 108:113 37
8. Bern 37 12-0-17 106:108 32
9. Kloten 37 14-0-18 98:109 32
10. SCL Tigers 37 10-0-19 85:129 28
11. Fribourg 37 10-0-20 92:127 26
12. Lausanne 37 8-0-21 100:139 22

Aktuelle Spiele

Samstag, 15. Januar 2005

Bern - SCL Tigers

Davos - Fribourg

Lugano - Kloten

Rapperswil - Ambrì

ZSC Lions - Servette

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