Trotz Aufholjagt von Ufa – Martynek schiesst Trinec zum Sieg

Von Casper Thiriet

Lustige Tore und eine Aufholjagd. HC Ocelari Trinec ist im Halbfinale gegen Ambrì-Piotta.

Das Team aus der KHL, HC Salavat Yulaef Ufa, hatte seine beiden Startspiele verloren. Gegen Amrbì winkte eine 4:1 Niederlage, gegen TPS eine 4:3 Niederlage, wobei sie zum Schluss aber richtig aufgedreht hatten und das Spiel fast noch gekehrt hätten. Trinec konnte gegen ein Einsatzgeschwächtes Davos ebenfalls einen Dreipunkte-Sieg einfahren.


Neben dem spannenden Match sorgten vor allem zwei Tore für Aufsehen. Das Ausgleichstor von Trinec was ein ganz Spezielles und bestimmt jetzt schon das Tor des Turnieres. Metey Stransky schiesst von der blauen Linie aus, will die Scheibe offensichtlich hinter das Tor schiessen. Was aber passiert ist etwas ganz anderes, der Puck springt auf dem Eis unkontrolliert auf und geht direkt ins Tor. Keine Chance für Torhüter Kareyev, der etwas ausserhalb am Tor steht.


Damit aber nicht genug, die Gegenseite rächt sich schon bald, keine zwei Minuten später geht Ufa’s Kruchinin hinter das Tor und macht bei Stepanek das Buebetrickli. Der meint, dass die Scheibe aber hinten durch geht und merkt für einen


Moment nicht mal, dass er ‘verarscht’ wurde. Somit waren sie mit den kuriosen Toren also ausgeglichen.


Ufa gelang die Rückkehr ins Spiel, sie holten den 2:0 Rückstand auf, wie sie es schon fast gegen Turku gelungen ist. Allerdings wird eine Strafe Ufa zum Verhängnis, Rostislav Martynek sorgt im Powerplay für den Siegestreffer, nicht mal das Empty Net von Ufa bringt noch was.


Somit ist Ocelari Trinec im Halbfinale gegen das Heimteam HC Ambrì-Piotta.


HC Ocelari Trinec – HC Salavat Yulaef Ufa 3:2 (1:0, 1:2, 1:0)

Eisstadion Davos – 5606 Zuschauer

Schiedsrichter: Anssi Salonen (FIN), Daniel Stricker (SUI) – Dominik Schlegel (SUI), Dmitri Shishlo (RUS)

Tore:  04:36 1:0 Polansky (Adamsky, Chmielewski), 20:45 2:0 Stransky (Dravecky), 21:15 2:1 Kruchinin (Gimatov, Kartaev), 35:08 2:2 Bashkirov (Pimenov, Solodukhin), 50:39 3:2 PP1 Martyneck (Chmielewski)

Schüsse: Trinec 30 (11, 8, 11) – Ufa 30 (7, 12, 11)

Strafminuten: 4 mal 2 Minuten gegen Trinec; 3 mal 2 Minuten gegen Ufa


HC Ocelari Trinec

Tor: Stephanek (ET : Kvaca)

1. Linie : Gernat, Doudera, Drabecky, Stransky, Marcinko

2. Linie: Musil, Galvins, Kovarcik, Martynek, Kovarcik

3. Linie: Zahradnicek, Adamek, Chmielewski, Polansky, Adamsky

4. Linie: Hrachovsky, Mikulik, Szturc, Kofron


HC Salavat Yulaef Ufa

Tor: Kareyev (ET: Sokhatsky)

1. Linie: Koledov, Sergeyev, Omark, Burmistrov, Soshnikov

2. Linie: Lisovets, Tsulygin, Gimatov, Kruchinin, Kartaev

3. Linie: Mukhamadullin, Gareyev, Mayorov, Solodukhin, Pimenov

4. Linie: Petrishechev, Bashkirov, Amirov, Kuzmin, Pustozerov

Tschechischer Torjubel nach der 1:0-Führung durch Jiri Polansky (23, Trinec)
Marek Zadina (HC, Trinec)
Viel Verkehr vor Jakub Stepanek (30, Trinec)
Guntis Galvins (58, Trinec), Roman Szturc (69, Trinec) und Stanislav Gareyev (94, Ufa)
Jakub Stepanek (30, Trinec)
Jan Zahradincek (10, Trinec) und Alex Kruchinin (8, Ufa)
Alexander Burmistrov (69, Ufa) und Jan Zahradincek (10, Trinec)
Martin Gernat (28, Trinec) und Nikita Soshnikov (90, Ufa)
Eduard Gimatov (7, Ufa) und Jakub Stepanek (30, Trinec)
Milan Doudera (52, Trinec)
Jakub Stepanek (30, Trinec) und Alexander Burmistrov (69, Ufa)
David Musil (6, Trinec), Vladislav Kartaev (98, Ufa) und Jakub Stepanek (30, Trinec)
Alexander Burmistrov (69, Ufa), Tomas Marcinko (65, Trinec) und Artyom Sergeyev (93, Ufa)
Ufa Fans aus Russland
Marian Adamek (55, Trinec), Alexander Burmistrov (69, Ufa) und Linus Omark (67, Ufa)
Michal Kovarcik (87, Trinec), Kirill Tsulygin (75, Ufa) und Andrei Kareyev (1, Ufa)
Andrei Kareyev (1, Ufa)
Stanislav Gareyev (94, Ufa) und Tomas Marcinko (65, Trinec)
Tschechischer Siegesjubel
Keyplayers: Danil Bashkirov (19, Ufa) und Jakub Stepanek (30, Trinec)
Three Stars Salavat Yulaev Ufa: Linus Omark (67, Ufa), Nikita Soshnikov (90, Ufa) und Kirill Tsulygin (75, Ufa)
Linus Omark (67, Ufa)
Salavat Yulaev Ufa vor den Fans
© Christoph Perren

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Sonntag, 29. Dezember 2019

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