Rappi steht im Viertelfinale

Von Pascal Zingg

Die SCRJ Lakers schlagen den HC Fribourg-Gottéron vor schwachen 4115 Zuschauern mit 4:2. Die Rapperswiler waren vor allem im ersten Drittel das klar bessere Team. Das man anschliessend noch um den Sieg zittern musste, hatten sich die Hausherren derweil selber zuzuschreiben.

Wie schon gegen den EV Zug kamen die Lakers heute wieder mit viel Elan aus der Garderobe. Nach einer hektischen Startphase mit vielen Strafen gelang es Nico Dünner einen Pass von Casey Wellman zum 1:0 abzulenken. Obwohl der Treffer mit dem Schlittschuh erzielt wurde, wollten die Schiedsrichter das Video nicht konsultieren. Bereits in Originalgeschwindigkeit war klar, dass Dünner den Schlittschuh zwar gestellt, die Scheibe aber nicht gekickt hatte. Fünf Minuten nach Dünners Treffer war es Sandro Forrer, der von der blauen Linie traf. «Ich sah, dass mein Gegenspieler nicht in der Schussbahn war. Zudem nahm Schmuckli dem Torhüter geschickt die Sicht», erklärte der Torschütze. Forrers Tor war ein verdientes Resultat für starke 20 Minuten der Lakers. So dominierte man den Gegner aus der Westschweiz mit 13:3 Schüssen beinahe nach Belieben.

Präsentierten sich die Lakers zu Beginn des Spiels voller Tatendrang, war man zu Beginn der Drittel zwei und drei eher passiv. Die Folge dessen waren zwei Tore von Killian Mottet. Plötzlich wurde es damit nochmals spannend. Statt sogleich auf die Führung zu drücken, nahm sich Fribourg mit Strafen jedoch gleich selber aus dem Spiel. So war es Andrew Clark, der in der 51. Minute auf Pass von Rowe und Egli zur erneuten Führung der Rapperswiler treffen konnte. Eine Führung die auch noch 72 Sekunden vor dem Ende bestand hatte, als Nico Dünner auf Pass von Casey Wellman ins leere Tor traf.

Trotz eines kleinen Zwischentiefs gelang es den Rapperswilern damit doch noch ins Viertelfinale ihres Lieblingswettbewerbs einzuziehen. «Wichtig war, dass wir die ersten beiden Tore schiessen konnten. Es ist immer einfacher mit einer Führung zu agieren», erklärte Sandro Forrer. Wichtig war bei den Lakers offenbar auch die Rückkehr von Ausnahmekönner Roman Cervenka. Durch die Hereinnahme des Centers konnte Tomlinson mit Schlagenhauf, Forrer und Mosimann endlich eine schlagkräftige dritte Linie formieren, die auch prompt ein Tor erzielte. Obwohl der Tscheche Cervenka heute ohne Scorerpunkt blieb, war er bei den Lakers omnipräsent. Mit einer Eiszeit von rund 22 Minuten war er dann auch der Marathon-Mann im Sturm der Lakers.

Während die Lakers auch in diesem Jahr die Viertelfinals des Cups erreichen konnten, kann sich der HCFG nun voll und ganz auf die Meisterschaft konzentrieren. In dieser liegt das Team von der Saane bekanntlich auf dem letzten Rang. Als grössten Erfolg des Tages aus Fribourger Sicht ist deshalb die Verpflichtung von Sean Simpson zu sehen. Der Kanadier wird den Trainerstab von Gottéron ab nächster Woche verstärken. Dies wäre an sich nichts Aussergewöhnliches, war Simpson doch schon länger im Gespräch. Was ein bisschen komisch anmutet, ist die Tatsache, dass Christian Dube weiter Headcoach bleibt und Simpson «nur» als Ergänzung des Coaching-Staffs engagiert wurde. Ob diese Massnahme wirklich greifen wird, muss sich in den nächsten Wochen weisen. Fakt ist jedoch, dass Fribourg in den letzten Wochen Punkt gewonnen hat. Diese sind jedoch dem Effekt des Trainerwechsels zuzuschreiben. Echte Fortschritte im taktischen Bereich konnte man bei Fribourg indes keine sehen.

© Thomas Oswald

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