Schweiz sichert sich den Klassenerhalt

Von Fabian Lehner

Es war ein von vielen Fehlern geprägtes Spiel. Erst im letzten Drittel kam die Erlösung. Am Ende war es ein deutlicher Sieg für die Schweizer

Dieses Mal war der Start der Schweiz wesentlich besser. Endlich nahm man keine frühe Strafe. Es kam sogar noch Besser. Janik Canov bekommt im Slot die Scheibe. Alle denken Patrik Kozel hat die Scheibe sicher, doch der Schiri zeigt auf Tor. Denn liess zwischen Brust und Stockhand durch flutschen. Die Schweizer legten sich aber auch ein verspätetes Osterei. Andri Henauer mit der Parade, doch dann kriegen die Verteidiger die Scheibe nicht weg. Das sah schwer nach einem Eigentor aus. Die Schweiz konnte aber im 1. Drittel nachlegen. Noah Fuss erwischte Kozel zwischen den beiden. Doch nach einer dummen Strafe in der offensive Zone, musste die Schweiz wieder den Ausgleich hinnehmen. Der Schuss von Oliver wurde nur halb geblockt. Die Kullerscheibe wurde zur idealen Vorlage für Michal Mrazik welcher die Scheibe hoch versenkte.

Im 2. Drittel nahmen die Schweizer gleich 2 mal hintereinander eine Strafe. Diese konnten sie gut killen. Mit etwas mehr Cleverness dürften sie sogar einen Shorthander schiessen. Das erste Powerplay für die Schweiz in diesem Drittel war ertraglos. Heikel wurde es ein paar mal kurz nach Spielmitte. Gleich einige male blieb die Scheibe vor Henauer liegen. Darauf nahm Paterlini sein Timeout und versuchte prophylaktisch die Jungs aufzuwecken. In der 35. Minute reklamierten die Schweizer eine Penalty, nachdem Yves Stoffel los zog. Immerhin gab es ein Powerplay, in welchem auch Kozel ins Rudern kam. In der 38. Minute wurde endlich ist man geneigt zu sagen ein Breakawy verwertet. Ronny Dähler erzielte das 3:2. eine Minute später erzielte man sogar das vermeintliche 4:2. Aber das war deutlich von der Tribüne zusehen, dass da der Stock zu hoch war. Somit ging es mit 3:2 in die Pause.

Besser hätte die Schweiz nicht in den Schlussabschnitt starten können. Joel Salzgeber trifft in die Maschen aus dem Slot heraus. Und gleich danach nahmen die Slowaken eine Strafe und frassen sofort wertvolle Zeit auf. Die Slowaken drückten noch einmal nach vorne, aber die Schweizer stellten im Powerplay den Strom ab. Jermey Zürcher erhöhte im Powerplay auf 5:2. Kurz darauf durfte auch Simon Knak einnetzen! Zwar schossen die Slowaken noch das 6:3, aber spätestens mit der Matchstrafe gegen Maxim Cajkovic (Treten) war die Sache klar. Ein Stein ist wohl dem ganzen Staff und Spielern vom Herzen gefallen.

Telegramm:

Schweiz - Slowakei 6:3 (2:2, 1:0, 3:1)

Umea A3 Arena

SR: Kova, Linde; Shalagin, Spur.

Strafen: Sui: 5x 2min Slk: 6x2min + Matchstrafe Cajkovic.

Tore: 4:13 Canova (Bardh) 1:0, 13:03 Hascak (Krajc) 1:1, 13:45 Fuss (Schläpfer) 2:1, 16:40 Mrazik (Turan, Cajkovic) 2:2, 37:21 Dähler (Canova) 3:2, 41:56 Salzgeber (Zürcher, Fuss) 4:2, 50:02 Zürcher (Ausschluss Krajc) 5:2, 50:35 Knak (Delemont) 6:2, 54:54 Hascak (Ausschluss Schläpfer) 6:3.

Sui: Henauer (Ersatz: Vuichard) Delemont, Fiedler; Pezzullo, Baragano; Guggenheim, Chanton; Ugazzi, Rubanik; Knak, Salzgeber, Stoffel ; Canova, Jobin, Dähler; Schläpfer, Fuss, Zürcher; Marchand, Valenza, Bardh.

Slk: Kozel (Ersatz: Hlavaj); Turan, Gajdos; Lavicka, Knazko; Mudrak, Golian; Beno, Hlavac; Sojka, Mrazik, Cajkovic; Hasack, Chromak, Krajc; Valigura, Skvarek, Turansky; Elias, Lasak, Skvarek.

Stimme Zum Spiel: Uns ist ein grosser Stein vom Herzen gefallen. Der Penalty vom vorherigen Spiel steckte noch wie ein Kloss in unserem Hals. Heute haben wir gut reagiert. Es sit wichtig für den 2002 Jahrgang, dass er das auch erleben kann. Es war ein Monat professionelle Betreuung. Das war einfach cool.

© Andreas Robanser

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Sonntag, 28. April 2019

Schweden - Russland

USA - Kanada
5:2 (1:1 3:0 1:1)

Schweiz - Slowakei

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