Schweden verteidigt seinen Titel und gewinnt im Penaltyschiessen.

Von Maurizio Urech

Die Schweizer Nationalmannschaft zeigte gegen den Titelverteidiger eine grossartige Leistung, ging sogar zweimal durch Niederreiter und Meier in Führung, die Schweden entschieden das Penaltyschiessen für sich und gewannen mit 3:2.

s gab für beide Coaches keinen triftigen Grund die siegreichen Teams aus dem Halbfinal zu ändern, also spielten Schweden und die Schweiz mit den gleichen Teams wie am Vorabend.

Die Schweizer starteten gut nach einem Zuspiel von Corvi kam Niederreiter an den Puck, doch der Winkel war zu ungünstig um Nilsson zu bezwingen. Auf der Gegenseite sorgte Arvidsson für Torgefahr, sein Schuss ging der Torlinie entlang ins aus. Fiala mit einem Schuss aus spitzem Winkel und Ekman-Larsson hatten die nächsten Chancen. Dann kassierte Niederreiter die erste Strafe, das Boxplay der Schweizer war hervorragend, ein Backhand-Schuss von Forsberg und ein Ablenker von Nyquist waren die gefährlichsten Möglichkeiten für die Schweden. In der 17. Minute startete Josi einen Vorstoss, Nilsson konnte seinen Schuss nicht festhalten und Niederreiter traf im zweiten Anlauf zum 1:0. Doch die Antwort der Schweden lies nicht lange auf sich warten, nach dem Pass von Ekholm fand Gustav Nyquist genau die Lücke zwischen den Verteidigern und glich zum 1:1 aus.

Die Schweizer begannen das Mitteldrittel in Überzahl und während dieser unterlief den Schweden ein Wechselfehler, Corvi mit dem Zuspiel auf Timo Meier der genau in die entfernte Ecke zum 2:1 für die Schweiz traf. Nach einer Möglichkeit für Moser übernahmen die Schweden das Kommando und machten Minuten lang druck auf das Schweizer Tor, ein Treffer fiel nicht aber Corvi kassierte eine Strafe. Und diesmal gelang es den Schweizern nicht das Powerplay der Schweden zu neutralisieren, nach dem Zuspiel von Ekman-Larsson hatte Mika Zibanejad einen Moment zu viel Raum und traf zum 2:2 Ausgleich. Am Schluss des Mitteldrittels meldeten sich die Schweizer wieder zurück, Andrighetto nach einem Schuss von Meier und Moser nach einem Abpraller von Nilsson hatten noch zwei Möglichkeiten.

Die Schweden starteten besser in den dritten Spielabschnitt und kamen zu Chancen durch Nyquist und Backlund, Genoni hielt dicht. Dann folgte eine kritische Phase für die Schweizer mit zwei Strafen de Suite gegen Josi, doch die Schweizer vertedigten sich grossartig, einzig Ekman-Larsson hatte eine Möglichkeit mit einem Backhand-Schuss, auf der anderen Seite probierte es Meier, in den Schlusssekunden tauchte Ekholm noch vor Genoni auf der rettete, damit kam es zur Verlängerung.

Trotz einer Riesenchance für Fiala und einem Pfostenschuss von A. Larsson drei Sekunden vor Schluss fiel keine Entscheidung.

Damit kam es zum ultimativen Showdown dem Penaltyschiessen.

In diesem trafen nur Andrighetto als erster Schütze für die Schweiz, Ekman-Larsson und Forsberg für die Schweden die sich damit den WM-Titel erneut sicherten.

Die Schweizer haben während 80 Minuten dem haushofhen Favoriten Paroli geboten und mussten sich erst im Penaltyschiessen geschlagen geben. Auch wenn die Enttäuschung in diesem Moment überwiegt haben die Schweizer Silber gewonnen und nicht Gold verloren, so nahe war eine Schweizer Nationalmannschaft noch nie an einem WM-Titel, Kompliment an Patrick Fischer, seinen Staff und alle Spieler für eine grossartige WM.

© Andreas Robanser

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