Schweiz mit klarem Auftaktsieg gegen Italien

Von Maurizio Urech

Die Mannschaft von Patrick Fischer dominierte die Partie gegen die Azzurri von A-Z und gewann souverän mit 5:2.

Reto Berra startete im Tor gegen Italien, wie erwartet Übernahmen die Schweizer sofort das Spieldiktat und schon in der ersten Minute klappte es, Simion lenkte die Scheibe direkt zu Denis Malgin weiter der Bernard keine Chance lies und zum frühen 1:0 traf. Auch in den nächsten Minuten spielte die Musik vor Bernard. Siegenthaler und Meier mit weiteren Möglichkeiten. In der neunten Minute kassierte Marti die erste Strafe und Pietroniro hatte Pech mit einem Lattenschuss. In den folgenden Minuten hatten Corvi und Meier zweimal den zweiten Treffer auf dem Stock, Bernard legte erfolgreich sein Veto ein. Doch der Druck der Schweizer war so gross dass der zweite Treffer nur eine Frage der Zeit war und in der 18. Minute war es Calvin Thürkauf der nach dem Zuspiel von Corvi auf 2:0 erhöhte. Zwar konnten die Schweizer ihr erstes Powerplay nicht ausnützten, doch der dritte Treffer fiel noch vor Ende des Startdrittels, es war Jubilar Andres Ambühl, (17. WM ) der einen Weitschuss von Siegenthaler zum 3:0 ablenkte.

Das Mitteldrittel nahm nach einigem Minuten fahrt auf, Kurashev mit der ersten Möglichkeit. Dann bediente Hischier mit einem Querpass Meier, Bernard mit dem Big-Save. Dann kam aus dem Nichts Frigo vor Berra zum Abschluss, der rettete. Auf der Gegenseite prüften Thürkauf und Hischier Bernard. In der 27. Minute war konnten die über den vierten Treffer jubeln, einen Schuss von Kurashev lenkte Calvin Thürkauf zum 4:0 ab. Frigo vergab wenig später aus günstiger Postion. Der Rest des Mitteldrittels ist rasch zusammengefasst, die Schweizer waren Dauergast vor Bernard, zeigten einige schöne Kombinationen, nur der krönende Abschluss fehlte.

Nichts neues im Schlussdrittel, die Schweizer dominierten weiterhin, Bernard hatte alle Hände voll zu tun. Doch es waren die Italiener die aus dem Nichts zum Ehrentreffer durch Daniel Glira in der 49. Minute kamen der einen Schuss von Hannoun ablenkte. Den Schlusspunkt aus Schweizer Sicht setzte Nico Hischier der ein Zuspiel von Meier zum 5:1 ablenkte. Nach einer Strafe gegen Malgin kam Italien noch zu einem Powerplay und Dante Hannoun traf zum Schlussresultat von 5:2.


Ein Überzeugender und dominanter Auftritt der Mannschaft von Patrick Fischer in der Startpartie gegen Italien, der Sieg hätte auch viel höher ausfallen können, aber spielerisch gab es nichts auszusetzen, morgen kommt die Chance zur Revanche gegen Dänemark.

Patrick Fischer, ihr Fazit nach der ersten Partie?

"Das wichtigste ist dass wir die ersten Drei Punkte gewonnen haben, dies zählt am Ende des Tages. Nach dem frühen Führung bestand die Gefahr dass wir evtl. glaubten alles sein einfach, dies ist dann im Mitteldrittel passiert, wir haben unserer Kreativität freien Lauf gelassen aber zu wenig Tore geschossen weil wir nicht konkret genug waren, aber ich kann es verstehen, als aktiver ist es mir auch passiert, du hast alles unter Kontrolle die Italiener haben sich zurückgezogen und wir haben Sachen probiert die wir normalerweise nicht machen.Kompliment an Italien sie haben gekämpft und versuchten uns das Leben schwer zu machen. Für uns geht es darum einiges zu verbessern, aber dies wird automatisch morgen passieren, dies hat mit dem Gegner zu tun."


Schade dass ihr so viele Chancen verpasst hat die Kaltblütigkeit vor dem Tor ist immer wieder ein Thema?

"Nein, ok natürlich wäre es für das Selbsvertrauen gut gewesen 9 oder 10:0 zu gewinnen, aber wichtiger wäre das zu null gewesen, leider haben wir den Italienern ein paar Chancen zu viel gewährt, dies sollte nicht passieren. Morgen müssen wir vor dem Tor konkreter und geradliniger sein, dann wird die auch die Kaltblütigkeit vor dem Tor kein Thema mehr sein. Italien kam zu Ihren Chancen als wir Puckverluste in der offensiven Zone hatte."


Dänemark hatte einen beeindruckenden Start mit einem 9:1 Sieg, eine happiger Brocken morgen?

"Wir wussten schon vor dem Turnier dass die Dänen eine gute Mannschaft haben, in Peking haben sie ein Superturnier gespielt, uns geschlagen und gegen die Tschechen gewonnen. Hinten ist Dahm ein Bollwerk und sie sind auch Physisch stark. Wir müssen geradlinig und schnell spielen, dann werden auch sie Probleme haben, wenn wir unser Spiel für 60 Minuten durchziehen."


Philipp Kurashev, Start ins Turnier geglückt 60 Minuten dominiert und verdient gewonnen?

"Wir sind natürlich zufrieden weil wir gewonnen haben aber es gibt noch viele Sachen verbessern und ich hoffe wir können noch einen Zacken zulegen dann wird es noch besser. Zum Beispiel haben wir ein paar Mal den einen Pass zu viel gespielt anstatt aufs Tor zu schiessen, wir müssen entschlossener vor dem Tor sein und unsere Chancen besser ausnützten"


Mit eurem Block funktioniert es schon gut, ihr habt schon ein gutes Feeling?

"Wir haben ein Spiel bestritten, jetzt schauen wir am Video wie wir uns noch besser unterstützen können und versuchen dies morgen auf Eis zu bringen."


Hier seid ihr mit einem jungen Team am Start, dies sieht man an eurem Spielstil?

"Wir versuchen schnell zu spielen und viel Druck zu machen, unser älteren Spieler sind alle Topfit, wir haben ein Coole Truppe und ich hoffe wir können hier viel erreichen. Persönlich will ich hier mein bestes Eishockey zeigen und dem Team helfen möglichst weit zu kommen um unsere Ziele erreichen"




Schweiz – Italien 5:2 (3:0, 1:0; 1:2) – Helsinki Ice Hall – 3641 Zuschauer

Schiedsrichter: Hansen (Nor), Stano (Svk); Seewald (Aut), Spur (Cze)

Strafen: Schweiz 2 x 2; Italien 2 x 2


Tore: 00`49 Malgin (Simion, Siegenthaler) 1:0; 17`05 Thürkauf (Corvi, Siegenthaler) 2:0; 19`42 Ambühl (Siegenthaler, Scherwey) 3:0; 26`20 Thürkauf (Kurashev, Scherwey) 4:0: 48`40 Glira (Hannoun, McNally) 4:1; 58`20 Hischier (Meier) 5:1; 58`52 Haddoun (S. Kostner, Petan/Ausschluss Malgin) 5:2




Schweiz: Berra; Kukan, Siegenthaler; Fora, Moser; Geisser, Glauser; Marti, Egli; Meier, Hischier, Bertschy; Simion, Suter, Malgin; Ambühl, Corvi, Herzog; Scherwey, Kurashev, Thürkauf

Italien: Bernard; Spornberger, Di Perna; Miglioranzi, Pietroniro; Gura, Gios; Casetti; Petan, Kostner, Sanna; Insam, Frank, Mantenuto; Hannoun, Frigo, McNally; Deluca, Traversa, Kostner; Mantinger

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