Schweizerinnen gehen gegen Finnland unter

Von hockeyfans.ch

Die Schweizerinnen waren bei der Frauen-WM in Calgary gegen Finnland chancenlos und verloren 0:6. Damit beenden sie die «obere» Gruppe A sieglos und treffen im Viertelfinale auf Russland.

Die Schweizerinnen gerieten früh in Unterzahl. Nach einer Parade von Andrea Brändli traf Susanna Tapani im dritten Nachschuss zur finnischen Führung in der 5. Minute.

Die Schweizerinnen versuchten mitzuhalten und hatten bei einem Pfostenschuss von Rahel Enzler die Ausgleichschance im Powerplay, doch stattdessen verloren sie wenig später im eigenen Drittel den Puck und Petra Nieminen erhöhte in der 9. Minute auf 2:0. Eineinhalb Minuten später traf Nieminen erneut und erhöhte in der 15. Minute gar auf 4:0 mit einem astreinen Hattrick innert sechs Minuten.

Das Spiel war damit gelaufen und auf während den restlichen 45 Minuten kreierten die Schweizerinnen zu wenige Tormöglichkeiten um den finnischen Sieg ernsthaft in Zweifel zu bringen. Die Finninnen erhöhten bis zum Schluss auf 6:0 und sicherten sich den dritten Gruppenrang.

Die Schweizerinnen blieben sieglos und treffen im Viertelfinale zwischen der viert- und fünftklassierten Mannschaft der Gruppe auf Russland, das gegen die Top-3-Teams ebenfalls wenig zu melden hatte. Falls die Schweizerinnen sich für die 1:3-Niederlage in der Gruppenphase revanchieren können, winkt ein Halbfinalplatz. Anderenfalls müssten sie in der Klassierungsrunde um den fünften Schlussrang und ihre Zugehörigkeit in der «höheren» Gruppe A kämpfen.

Stimmen:

Kaleigh Quennec: Wir dachten wir seinen im ersten Drittel bereit, aber konnten unser Spiel nicht spielen. Wir waren nicht bereit, aber wir verbesserten uns während des Spiels. So müssen wir gegen Russland spielen. Das dritte Drittel zeigte unseren Charakter. Wir müssen an uns selbst und an unser System glauben.

Lisa Rüedi: Es wird ein Kampf. Wir wollen läuferisch überlegen sein, hart arbeiten und als Einheit auftreten. Wir geniessen jeden Moment gemeinsamen und können von jeder Niederlage etwas mitnehmen, um es im Viertelfinale besser zu machen. Wir haben gesehen, dass wenn wir zusammenstehen und alles geben ist alles möglich gegen jedes Team.

Colin Muller: Wir wussten, dass es schwierig würde und wollten auf das Viertelfinalspiel hin aufbauen. Wir machten einen guten Job bis zum ersten Drittel heute. Wenn man ohne Emotionen und Einsatz spielt, steht es nach einem Drittel 0:4, dafür gibt es keine Ausreden. Wenn man den Finninnen Zeit und Raum gibt, tun sie etwas damit. Wenn wir so spielen wie im dritten Drittel, sind unsere Chancen gegen Russland da. Wir können kämpfen und mithalten, wir müssen aber den Puck zum Tor bringen. Alle Spielerinnen müssen einen Gang raufschalten.

Telegramm:

Finnland – Schweiz 6:0 (4:0, 1:0, 1:0)

Tore: 4:38 Tapani (Nieminen, Karvinen / Ausschluss Sigrist) 1:0. 8:54 Nieminen (Tulus / Ausschluss Laitinen) 2:0. 10:26 Nieminen (Karvinen) 3:0. 14:49 Nieminen (Karvinen, Hiirikoski) 4:0. 36:39 Tapani (Hiirikoski, Tulus / Ausschluss Staenz) 5:0. 41:26 Vainikka (Holopainen) 6:0.

Schweiz: Brändli (40:00 Maurer); Marti, Christen; Hauser, Vallario; Sigrist, Wetli; Forster; Stalder, Leemann, Ryhner; Enzler, Raselli, Staenz; Zimmermann, Rüedi, Lutz; Hofstetter, Ingold, Quennec; Frey.

Bemerkungen: Schweiz ohne Müller (verletzt).

Highlights:


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