Team Canada gewinnt zum 16. Mal den Spengler Cup

Von Casper Thiriet

Das Team Canada gewinnt das sehr deutliche Finale mit 4:0 und ist einmal mehr Spengler Cup Sieger. «Neujahr ohne den Cup zu haben ist einfach nicht dasselbe, darum freuen wir uns umso mehr»

Nicht ganz überraschend, aber schon entgegen vieler Erwartungen lautete das Finale Trinec gegen Team Kanada, wobei letztere natürlich im Final erwartet wurden. Gegen Ambrì konnten sie das knappste Spiel der diesjährigen Spengler Cup Ausgabe mit 2:3 nach Verlängerung für sich gewonnen werden.


Anders als man sich von Trinec von den letztjährigen und diesjährigen Spielen gewohnt war, gaben die Tschechen im Startdrittel vollgas. Sie machten es den Kanadiern oft wirklich schwer, sie brachten die Kanadier oft aus dem Konzept. Es war kein Zufall, dass nach 20 Spielminuten immer noch kein Tor gefallen war.


Kanada’s Powerplay

Vor allem im zweiten Drittel machten die Schiedsrichter auf sich aufmerksam. Einige Male hat der Schiedsrichter das Spiel unterbrochen oder eine Strafe gepfiffen, die sehr diskutabel waren. Ein Beispiel war die Strafe wegen zuvielen Spielern auf dem Eis, welche aus Sicht von vielen Leuten eine Fehlentscheidung war.


Wegen dem grandiosen Powerplay von Team Canada wunderte es nicht, dass sie drei Tore schiessen konnten. Dies, obwohl Trinec auch wahnsinnig gutes Boxplay gespielt hat, wo sie sogar zu Chancen kamen.

Ab dann war die Luft bei Trinec drasusen und die Kanadier in einem Rausch. Zwar hatten die Tschechen weiterhin genügend Chancen, dennoch schien danach Torhüter Fucale für unbezwingbar. Immer öfter kamen auch einzelne Rangeleien vor. Was bei diesem klaren Finalspiel zur Unterhaltung beigetragen hat.


Nun ist das Team Canada zum 16. Mal Sieger des Spengler Cups und ist so neuer Rekordmeister

.

Martin Adamsky hatte nach dem Spiel nur wenige Worte: «Es waren einfach zuviele Strafen im Mitteldrittel. Die haben uns total aus dem Konzept gebracht. Klar, das erste Drittel war gut, aber das hat uns am Schluss wenig gebracht»


Maxim Noreau hingegen freute sich natürlich extrem «Neujahr zu feiern ist ohne Cup einfach nicht dasselbe, das hat uns letztes Jahr ein bisschen enttäuscht. Das Spiel war zu beginn noch sehr knapp, das hat uns überrascht. Aber die NHL Spieler haben in der Kabine motiviert, nochmals so richtig zu kämpfen. Das hat es gebracht»


Team Canada – HC Ocelari Trinec 4:0 (0:0, 3:0, 1:0)

Eisstadion Davos – 6300 Zuschauer (ausverkauft)

Schiedsrichter: Mark Lemelin (USA), Evgeni Romasko (RUS) – Roman Kaderli (SUI). Lauri Nikolainen (FIN)

Tore: 29:01 1:0 PP1 Jeffrey (Tambellini, Versteeg), 31:40 2:0 PP2 Mitchell (Noreau, Clark), 33:09 3:0 PP2, 44:55 4:0 Jeffrey (Norau)

Schüsse: Kanada 37 (12, 15, 10) – Trinec 26 (7, 5, 14)

Strafminuten: 2 mal 2 Minuten gegen Kanada; 5 mal 2 Minuten gegen Trinec

Team Canada

Tor: Fucale (ET: Tomkins)

1. Linie: MacDonald, Noreau, Versteeg, Jeffrey, Clark

2. Linie: Grant, Wiercioch, Danforth, Winnik, DiDomenico

3. Linie: Postma, Maione, Boychuk, Fehr, Jooris

4. Linie: Mitchell, Tambellini, Upshall, Maxwell |Faille  

HC Ocelari Trinec

Tor: Stepanek (ET: Kvaca)

1. Linie: Haman, Doudera, Dravecky, Stransky, Marcinko

2. Linie: Hrachovsky, Musil, Kovarcik, Martynek, Kovarcik

3. Linie: Zahradnicek, Adamek, Chmielewski, POlansky, Adamsky

4. Linie: Mikulik, Novotny, Hrna | Szturc  

 

 

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