Deutschland muss in die Relegation

Von Pascal Zingg

Russland lässt im letzten Gruppenspiel nichts anbrennen. Die Sbornaja holt sich den geforderten zweiten Sieg. Die Russen gewinnen 6:1 und sichern sich damit einen Platz im Viertelfinale.

Auf Grund zweier Niederlagen gegen Tschechien und die USA war vor dem abschliessenden Gruppenspiel noch nicht klar, ob die Russen auch in diesem Jahr ins Viertelfinale einziehen würden. Um nichts anbrennen zu lassen, agierten die Sbornaja deshalb von Beginn weg druckvoll. Der Lohn für das Team aus Russland waren zwei Tore von Marchenko.

Während die Russen ihre Nerven durch die Tore einigermassen beruhigen konnten, lag es nun an den Deutschen das Spiel zu machen. Wie die Russen, brauchten auch sie noch mindestens einen Punkt um ins Viertelfinale einzuziehen. Obwohl das Team von Tobi Abstreiter im zweiten Drittel einige gute Chancen hatte, wollte ihnen jedoch kein Tor gelingen. Stattdessen kassierte man gegen Ende des zweiten Drittels einige Strafen, was dazu führte, dass die Russen das Spiel mit drei weiteren Treffern endgültig entscheiden konnten.

Obwohl Kinder nach Voronkovs 6:0 doch noch der Ehrentreffer gelang, war deshalb schon früh klar, dass sie Russland den letzten Platz im Viertelfinale sichert und die Deutschen damit in die Relegation gegen Kasachstan müssen.

 

Telegramm:

Russland – Deutschland 6:1 (2:0, 3:0, 1:1)

Ostravar Arena, Ostrava: Zuschauer. – Schiedsrichter: Heikkinen (FIN); Hejduk (CZE); Hagerström (FIN), Synek (SVK). – Tore: 6:10 Marchenko (Alexandrov, Morozov) 1:0; 13:19 Marchenko (Podkolzin, Voronkov) 2:0; 34:19 Denisenko (Khovanov; Ausschluss: Peterka; weitere Strafe angezeigt) 3:0; 34:59 Dorofeyev (Marchenko, Romanov; Ausschluss: Lobach) 4:0; 38:40 Dorofeyev (Marchenko, Romanov; Ausschluss: Wirt) 5:0; 40:38 Voronkov (Marchenko, Podkolzin) 6:0; 57:43 Kinder (Mass) 6:1. – Strafe: 3 x 2 Minuten gegen Russland; 5 x 2 Minuten gegen Deutschland.

Russland: Askarov (Miftakhov); Galenyuk, Romanov; Zamula, Pylenkov; Zhuravlyov, Misyul; Malyshev; Khonovanov, Sololov, Denisenko; Morozov, Aleandrov, Dorofeyev; Marchenko, Voronkov, Podkolzin; Kruglov, Sorkin, Groshev.

Deutschland: Hane (Ancicka); Seider, Mik; Wirt, Hüttl; Mass, Dersch; Heinzinger; Schütz, Jentsch, Bokk; Stützle, Reichel, Peterka; Schinko, Kinder, Lobach; Fleischerm Brune, Valenti; Nijenhuis.

Bemerkungen: Russland ohne Rtishev (gesperrt) und Isayev (überzählig); Deutschland ohne Maurer (überzählig).  

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