Lugano lässt Arosa keine Chance

Von Maurizio Urech

Lugano dominierte die Partie von A-Z und schon nach 20 Minuten führte man mit 0:3, am Schluss gewannen die Bianconeri mit 0:7.

Für das Cupspiel gegen den EHC Arosa trat Lugano mit Chorney und Othamaa aber ohne Lajunen an, Stefan Müller stand anstelle von Sandro Zurkichen im Tor. Mit der Nominierung von zwei ausländischen Verteidigern zeigte Coach Kapanen dass man die Partie keineswegs auf die leichte Schulter nehmen wollte.

Wie erwartet stand der Torhüter von Arosa Sven Witschi vom ersten Bully an im Mittelpunkt, Arosa kam nur selten zu gefährlichen Gegenstössen, die beste Chance für die Schanfigger verpasste Cola in der achten Minute als er einen Querpass alleine vor Müller nicht kontrollieren konnte. Nach diversen Chancen kamen die Bianconeri zu einer zwei gegen eins Situation in der dritten Minute, Zangger mit dem Querpass für Mauro Jörg der keine Probleme hatte, das Skore zu eröffnen. Nach einer ersten Lugano Überzahl mit diversen Chancen war es Routinier Raffaele Sannitz der nach dem Zuspiel von Bertaggia richtig stand um auf 0:2 erhöhte. Noch vor der ersten Pause konnte Arosa zum ersten Mal in Überzahl agieren, Walker gewann allerdings das Anspiel und nach dem Pass von Loeffel vernaschte Sandro Zangger Verteidiger Agha und traf Backhand herrlich in die Nahe Ecke zum 0:3.

Othamaa und Walker hatten die ersten Chancen für die Gäste im Mitteldrittel und als Arosa erneut in Überzahl spielte, hätte Zangger beinahe seinen zweiten Shorthander erzielt. Lugano dominierte die Partie weiterhin nach belieben doch es dauerte bis nach Spielmitte ehe Atte Ohtmaa per Backhand zum 0:4 traf und noch vor der zweiten Pause erhöhte Ryan Spooner nach einer schönen Einzelaktion auf 0:5.

Arosa ersetzte nach 40 Minuten Goalie Witschi durch Krujisen und die Schanfigger hatten nach 50 Minuten die Riesenchance zum Ehrentreffer durch Pfranger der aber alleine vor Müller in zwei Anläufen nicht reüssierte. Schon in der 42. Minute hatte Romain Loeffel von der blauen Linie in Überzahl zum 0:6 getroffen und fünf Minuten später stocherte Reto Suri die Scheibe nach einem Schuss von Fazzini zum Schlussresultat von 0:7 über die Linie.

Auch wenn Arosa am Schluss chancenlos war, war die Rückkehr auf die grosse Eishockeybühne sicher ein Highlight und mehr als ein Spieler wird sich noch lange an diesen Abend erinnern. Lugano zeigte einen souveränen Auftritt und liess nichts anbrennen. Für beide Teams geht es am Wochenende mit der Meisterschaft weiter.

EHC Arosa – HC Lugano 0:7 (0:3,0:2,0:2) – Sport- und Kongresszentrum Arosa

1'710 Zuschauer – Schiedsrichter: Urban, Potocan; Cattaneo, Ambrosetti

Tore: 02’14 Jörg (Zangger) 0:1; 13’07 Sannitz (Bertaggia, Loeffel) 0:2; 19’05 Zangger (Walker, Loeffel/Ausschluss Othamaa) 0:3; 31’50 Othamaa (Bertaggia) 0:4; 35’25 Spooner 0:5; 41’14 Loeffel (Spooner, Fazzini/PP Wechselfehler); 46’39 Suri (Fazzini/Ausschluss Brazzola) 0:7

Strafen

5 x 2 Minuten EHC Arosa; 3 x 2 Minuten HC Lugano

EHC Arosa: Witschi (ab. 40’00 Kruijsen); Agha, Hostettler; Spinetti, Brazzola; Klopfer, Bahar; Sahli, Salerno; Bruderer, Roner, Lampert; Infanger, Amstutz, Pfranger; Bandiera, Cola, Jeyabalan; Tosio, Lindemann, Däscher

HC Lugano: Müller; Chorney, Loeffel; Riva; Ohtamaa; Jecker, Chiesa; Ronchetti, Wellinger; Bertaggia, Sannitz, Bürgler; Suri, Spooner, Fazzini; Lammer, Walker, Klasen; Jörg, Haussener, Zangger

Bemerkungen: Lugano ohne Morini (verletzt) und Lajunen überzählig

22'00 Lattenschuss Ohtamaa

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Mittwoch, 11. September 2019

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0:12 (0:4 0:4 0:4)

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