Russland gewinnt das Hlinka Turnier

Von Fabian Lehner

Die Russen spielten ihr typisches Eishockey und die Kanadier ihres. Die Russen zeigten sich aber von der effizienteren Seite und hatten den besseren Torhüter zwischen den Pfosten. Somit gewann seit langem wieder ein Mal die Rote Maschine das Turnier.

Die Kanadier hatten zu Beginn leichte Feldüberlegenheit. Dennoch waren es die Russen, welche quasi mit dem 1. Schuss in Führung gingen. Vasili Ponomarov legte auf Alexander Pashin ab und dieser bezwang Dylan Garand im hohen Eck. Nichts zumachen für den Goalie der Ahornblätter. Dennoch behielten die Kanadier ihre leichte Überlegenheit. Sie hatten allerdings Mühe die defensive Ordnung der Russe zu knacken. So hatten die Russen zwar weniger Chancen, dafür die besseren im 1. Drittel. Auch wen es wenig wirklich nennenswerte Aktionen gab, war die Partie ziemlich flüssig und doch einigermassen anzuschauen.

Die Kanadier konnten erst im 2. Drittel ihre Feldüberlegenheit in Chancen umzumünzen. Daraus resultierten auch Strafen. Eine dieser Strafen wusste Quinton Byfield zu nutzen. Er hämmerte die Scheibe aus dem Slot heraus an Yaroslav Askarov vorbei. Nichts zu machen für den gross auf spielenden Torhüter der Russen. Doch die Freude hielt nur kurt. Bei 4vs4 gingen die Russen in Führung. Ponomarov erwischte mit einem Backhand Buebetrickli Garand. Die Kanadier liessen aber die Köpfe nicht hängen und drückten weiter auf den Ausgleich. Doch bis zur Pause konnten sie keine ihrer Gelegenheiten ausnutzen.

Die Kanadier waren nun immer mehr am Drücken und holten auch eine Strafe heraus. Diese wussent sie nicht zunutzen. Die Russen waren vor allem dann gefährlich, wenn es Schnell ging. Einen Dieser Geggenstösse nutze Alexander Pashin mittels Direktabnahme. Es schien fast schon zum Verzweifeln. Chancen hatten die Kanadier, aber Tore schossen die Russen. Als die Asakarov die Kanadier richtig zur Verzweiflung zu bringen schien, wurde er von einem fiesen Abpraller, welcher über seine Schulter sprang bezwungen. Somit ging es 5 Minuten vor Schluss noch einmal rund zu und her. Die Kanadier nahmen mehr als 2 Minuten vor dem Schluss bereits den Torhüter raus. Ein paar mal musste Asakarov Glück für sich beanspruchen. Die Kanadier versuchten es bis zum Ende mit der Brechstange, doch es reichte nicht. Die Russen gewannen seit langer Zeit mal wieder den Hlinkagretzky Cup.

Telegramm:

Kanada vs. Russland : 1:3 (0:1, 1:1, 0:1)

Breclav, Zimni Stadion

SR: Jerabek, Kika; Gebauer, Lederer.

Strafen: Can: 2x2min – Rus: 6x2min

Tore: 3:45 Pashin (Ponomarov) 0:1, 23:03 Byfield (McClennon, Lapierre) 1:1, 28:09 Ponomarov 1:2, 48:38 Pashin (Tutunev) 1:3, 55:01 Foudry 2:3.

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