Schweiz verliert und beendet das Turnier auf dem letzten Platz

Von Fabian Lehner

Die Schweiz begann mit einem Traumstar. Mit 2:0 gingen sie in Führung. Doch damit kam der Bruch. Die Slowaken nutzten die Fehler, welche sich immer mehr in das Spiel der Schweizer einschlichen aus und am Ende war es eine knappe Niederlage. Somit beendet man das Turnier auf dem letzten Platz.

Die Schweizer starteten gut ins Spiel. Sie hatten verbrachten mehr Zeit in der Zone der Slowaken, als umgekehrt. Entsprechend früh kamen sie zum 0:1. Keanu Derungs bediente bei einem 2vs0 Konter herrlich Louis Robin welcher viel freies Netz vor sich sah. Die Schweizer hielten den Druck hoch und erarbeiteten sich durch Maximilian Streule. Er verwertete den Abpraller von Mike Zaugg. Eine mehr als verdiente Führung der kleinen Eisgenossen. Doch die Slowaken kamen wie aus dem nichts zum Anschlusstreffer. Robert Baco erzielte den Treffer. Doch es kam noch besser für die Slowaken. Oleksii Myklukha erzielte den Ausgleich bereits in der 14. Minute. Bei beiden Toren sah Noah Patenaude nicht stilsicher aus, wurde aber auch nicht genügend unterstützt. Die Slowaken hatten nun bis zur Sirene mehr vom Spiel und das 2:2 war der verdiente Zwischenstand zur 1. Sirene.

Das 2. Drittel dürfte Andri Heanauer zwischen den Pfosten beginnen. Doch auch er musste sich früh geschlagen geben. M,atej Kaslik brachte die Slowaken in der 22. Minute zum 1. mal in Führung. Die Slowaken drückten weiter und waren zu diesem Zeitpunkt verdient in Führung. Die Schweizer brauchten etwas, bis sie sich wieder fingen. Ausgerechnet in diese Phase fressen sie das 4:2. Richard Petras stellte den Spielstand nun vollends auf dem Kopf. Die Schweizer hatten das Spiel eigentlich wieder im Griff, machten sich aber mit einfachen Turnovers das Leben schwer. Sinnbildlich dafür das Tor zum 5:2. Noah Delemont spielt die Scheibe Quer auf der Linie und diese wird von Martin Chromiak abgefangen. Alleine vor Henauer schiebt er die Scheibe an diesem vorbei. Mit diesem unnötigem Rückstand ging es in die letzte Pause.

Die Schweizer waren gewillt den Rückstand wett zumachen. Den ersten Teilschritt dazu gelang Mike Zaugg. Am Weiten Pfosten wurde er völlig frei von Valentin Hofer angespielt und der neue Spielstand in der 43. Minute war 5:3. Auch wen die Schweizer bei einem Pfostenschuss Glücke bekundeten, ging es nun mehrheitlich in eine Richtung. Das Tor von Simon Latkoczy wurde immer mehr unter Beschuss genommen. Joel Fahrni gelang im Fallen vor dem Tor das 5:4 im Powerplay. Kurz darauf mussten die Schweizer selber ein Strafe killen. Was ihnen wesentlich besser gelang. Die Slowaken hatten danach aber ihre besten Gelegenheiten, den alten Vorsprung wieder herzu stellen. Prompt nutze Kaslik eine dieser. Chancen Doch Kaum war die Scheibe wieder eingeworfen, verkürzte Dario Allenspach wieder auf 6:5. Die hektische Schlussphase begann nun. Die Schweiz versuchte es auch noch ohne Torhüter doch wie so oft resultierte daraus der Empty-Netter. Sehr Schade diese Niederlage wäre zu vermeiden gewesen.

Stimmen zum Spiel:

Martin Höhener:

Wir hatten einen sehr guten Start doch leider war das 2:0 ein Knackpunkt. Gewisse Spieler hatten das Gefühl es geht von alleine und ich Spiele für die Galerie. Dieses Spiel ist sehr sensibel auf die Leistung eines jeden einzelnen und so reicht es leider nicht.

Maximilian Streule:

Wir sind gut gestartet, doch mit dem 2:0 haben wir nachgelassen und es geht halt schnell und so bekamen wir auf die Kappe. Es waren sehr viele Tore. Wir hatten ein enges und hartes Spiel erwartet, war aber sicher geil zum zuschauen. Ein highlight des Turniers war für mich das Kanadaspiel. Das sind Eishockeygötter und da wartet noch sehr viel Arbeit und viele Stunden Training auf mich.

Valentin Hofer:

Wir gingen mit einer super Stimmung ins Spiel und konnten unser Hockey spielen. Nachdem 2:0 war das leider vorbei und es ging sehr schnell. Wir sind nur noch hinterher gelaufen und kleine Details haben den Ausschlag gegeben. Ich glaube nicht, dass uns das 2:0 schlecht getan hat aber nach dem 2:0 ging die Stimmung wohl zu hoch. Wir hatten wohl alle bereits den Sieg im Kopf und schon ist es passiert. Am Ende waren es unsere dummen Eigenfehler, welche uns das Genick brachen. Das ist ein bitter Abschluss des Turniers für uns.

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