Schweiz verliert auch das 2. Spiel

Von Fabian Lehner

Die Schweizer nahmen von Beginn weg zu viele Strafen. Diese wurden von den Tschechen gnadenlos aus. Im 2. Drittel steigerten sich die Schweizer, aber der Vorsprung war schon zu gross. Am Ende war es ein klares Resultat.

Die Schweizer kamen schnell unter Druck. Zwar gehörte ihnen die 1. Chance des Spiels, aber sie nahmen sogleich eine Strafe. Die Tschechen bestraften dies durch das Tor Filip Koffer. Einen unglücklichen Abpraller von Andri Henauer verwertete er im Slot. Der Treffer weckte die Tschechen und die Schweizer hatten Mühe mit dem Spiel. Kurs nach Ablauf eine Strafe waren die Tschechen wieder erfolgreich. Adam Raska war dieses Mal erfolgreich. Das Muntere Strafen nehmen ging leider weiter. Das beste am Drittel war noch das Resultat aus Schweizer Sicht.

Im 2. Drittel nahm man leider gleich wieder Strafen und nach 2 Powerplay Treffer durch Martin Lang und Adam Rutar war der Arbeitstag von Henauer beendet. Für ihn kam Noah Patenaude, der jüngste Spieler, welcher am Turnier dabei ist. Das Signal von Thierry Paterlini schien Wirkung zu zeigen. Aufs mal lief es den Schweizern besser. In Doppelter Überzahl gelang ihnen gar der Treffer zum 1:4. Denys Rubanik zog von der Blauen Linie ab und traf an Lukas Parik vorbei in die Maschen. Die Tschechen erzielten aber noch vor der Sirene durch Jan Rychlovsky das 1:5.

Im dritten Drittel zog Lang mit dem 1:6 dem Spiel endgültig den Stecker. Ronny Dähler gelang noch der 2. Treffer für die Schweiz. Für das deutliche Schlussresultat waren Adam Najman und Koffer mit seinem 2 Treffer zuständig. Somit ging das Spiel klar und deutlich mit 2:8 an die Tschechen. Nun heisst es in den nächsten beiden Partien zu Punkten, um das Ziel Viertelfinale noch zu erreichen zu können.

Stimmen zum Spiel:

Deny Rubanik: Es war ein schwieriges Spiel. Wir nahmen zu viele Strafen. Die Lösung ist es zusammen zu rücken und als Team raus zu kommen. Ich habe einfach versucht die Scheibe aufs Tor zu bringen und glücklicherweise ging sie Rein.

Ronny Dähler: Es war eine bittere Niederlage. Es war bestimmt eine schlechte Reaktion auf das Spiel gestern, dass können wir besser. Wir gingen zu locker in das Spiel. Klar freue ich mich über meinen Treffer, aber bei 2:8 ist das keine grosse Sache. Ich hätte lieber gewonnen.

Noah Patenaude: Wir hatten einen schlechten Start ins Spiel. Es war nicht einfach für mich ins spiel zukommen. Ich bekam zu beginn wenig Schüsse und war kalt. Aber ich habe versucht der Mannschaft zu helfen.

Telegramm:

Schweiz – Tschechien 2:8 (0:2, 1:3, 1:3)

Umea A3 Arena

SR: Kova, Morozov; Badyl, Bowles.

Strafen: Sui: 7x 2min – Cze: 4x 2min

Tore: 2:01 kOFFER (Mysak, Barinka / Ausschluss Baragano) 0:1, 12:21 Raska (Barinka) 0:2, 21:18 Lang ( Has/ Ausschluss Salzgeber) 0:3, 22:40, Rutar (Psenicka / Ausschluss Bardh) 0:4, 24:44 Rubanik (Chanton, Knak, /Ausschluss Kucerik, Najman) 1:4, 38:34 Rychlovsky ( Koffer) 1:5, 40:32 Lang (Prikryl) 1:6, 50:52 Dähler 2:6, 51:50 Najman (Kubicek) 2:7, 56:22 Koffer 2:8.

Bemerkung: 22:40 Torhüterwechsel Schweiz: Patenaude kommt für Henauer.

Sui: Henauer (Ersatz: Patenaude) Rubanik, Fiedler; Delemont, Baragano; Ugazzi, Pezzulo; Guggenheim, Chanton; Knak, Marchand, Bardh; Valenza, Dähler, Jobin; Canova, Salzgeber, Stoffel; Schläpfer, Fuss, Zürcher.

Cze: Parik (Ersatz Skorpik); Kubicek, Kucerik; Mlcak, Has; Rutar, Vorlab; Zurek; Prikryl, Lang, Muzik; Raska, Barinka, Mysak; Teply, Toman, Psenicka; Peterek, Najman, Koffer; Rychlovsky.

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