Finnland hat das bessere Ende für sich

Von Andreas Robanser

40 Minuten hielt die Schweizer Frauen Nati das Spiel gegen die Gastgeberinnen offen, am Ende musste man sich aber doch recht klar mit 2:6 geschlagen geben.

Im heutigen Spiel trafen die Schweizerinnen auf die Gastgeberinnen aus Finnland, für viele Spielerinnen war dies das erste Aufeinandertreffen an einem grossen Turnier, standen sich diese beiden Teams doch zuletzt bei den olympischen Spielen in Sochi gegenüber. Dabei feierte Finnland einen 4:3 Erfolg. Auch heute galten die Finninnen als die Favoriten. Die Finninnen sind aktuell Olympia Bronzemedaillengewinnerinnen und bei den letzten Weltmeisterschaften 2017 belegten sie ebenfalls Platz 3. Mit einen Sieg hatten die Schweizerinnen mit einen hohen Sieg die Möglichkeit die Finninnen in der Tabelle zu überholen.

Die Finninnen waren in den ersten Minuten aber gleich Ton angebend, doch wirkliche Chance konnten sie nicht kreieren und die Schweizerinnen waren bei ihren seltenen Möglichkeiten recht gefährlich. So hatte in der 9.Minute Rahel Enzler eine gute Möglichkeit auf die Führung. Diese gelang dann in der 14.Minute, ein Enzler Schuss wurde blockiert und im Nachsetzten war es Evelina Raselli mit ihren zweiten Turniertreffer. Die Freude über die Führung hielt aber nicht lange, fälschte nur 28 Sekunden später Susanna Tapani mit dem hohen Stock einen Schuss auf das Schweizer Tor ab, die Referees überprüften den Treffer zwar auf Video, doch am Ende zählte er. In der 17.Minute dann der nächste Torjubel der Gastgeberinnen und wieder wurde der Videobeis herbeigezogen, dieses Mal entschied dieser für die Schweizerinnen. Doch auch dieses Mal konnte man sich nicht lange freuen, musste doch in der 18.Minute Sinja Leemann auf die Strafbank und dieses erste Überzahl nutzten die Gastgeberinnen nach weiteren 29 Sekunden zum 2:1 Führungstreffer.

In Drittel 2 blieben die Finnen das bessere Team doch die Eisgenossinnen zeigten in der 26.Minute ebenfalls das sie das Überzahlspiel beherrschten. So traf Alina Müller mit einen Schuss genau ins hohe Eck zum 2:2 Ausgleich.

Nun brauchten die Finninnen um das Spiel wieder in den Griff zu bekommen, immer wieder gelang es den Schweizerinnen mit Breaks gefährlich zu werden und in der Defensive schien Andrea Brändli nicht zu bezwingen zu sein. In der 33.Minute war sie dann aber machtlos als Linda Valimaki im Fallen einen Schuss unhaltbar ablenken konnte. Nun hatte Suomi das Spiel wieder im Griff und in der 38.Minute traf Michelle Karvinen noch zur zwei Tore Führung. Damit war einmal klar aus Platz 3 würde einmal nichts werden.

Im Schlussdrittel lief es dann nicht mehr nach Wunsch und so feierten am Ende die Finninnen noch einen relativ klaren Sieg. So erhöhte Minnamari Tuominen in der 48.Minute auf 5:2 und etwas mehr als zwei Minuten später traf Michelle Karvinen zum sechsten Mal in diesem Spiel für die Gastgeberinnen. Diese sichern sich somit Platz 3 und für die Schweizerinnen endete die Vorrunde ohne einen Punktegewinn.

Shannon Sigrist zum Spiel: „Am Anfang war es sehr eng, am Ende haben wir dann einige dumme Tore erhalten, aber ich glaube jetzt sind wir gut vorbereitet für das Viertelfinale.“

IIHF Women's World 2019 Finnland – Schweiz 6:2 (2:1, 2:1, 2:0)

Tore der Schweiz: Evelina Raselli (14.Min), Alina Müller PP 826.Min), Espoo Metro Areena

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Montag, 8. April 2019

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2:3 (1:1 1:1 0:0) n.V.

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