Späte Niederlage für Schweizer Frauen

Von Andreas Robanser

Erst 37 Sekunden vor dem Ende konnte Russland mit dem 2:1 Siegestreffer die Entscheidung herbeiführen, damit wurde eine starke Leistung der Schweizer Frauen Nati nicht belohnt.

Die Schweizer Frauen Nati traf im zweiten Spiel an der Weltmeisterschaft in Espoo heute auf das russische Team. Für die Russinen war dies zugleich der erste Auftritt, die Schweizerinnen mussten sich gestern Kanada bereits mit 0:6 geschlagen geben. Das letzte Aufeinandertreffen an einem Turnier fand letztes Jahr bei den Olympischen Spielen in Korea statt, dabei setzte sich Russland im Viertelfinale mit 6:2 durch und auch heute gingen die Gegnerinnen als die Favoriten in das Spiel. Im Tor stand heute nach der starken Leistung von Andrea Brändli gestern, heute Janine Alder. Um es vorweg zu nehmen auch sie spielte eine ganz starkes Spiel. Die Russinnen waren in den ersten Minuten die klar bessere Mannschaft doch wirklich gefährlich wurden sie nur sehr selten. Meist wurden ihre Chancen und Schussversuche meist geblockt.Die Schweizerinnen kamen aber immer besser in das Spiel und zusätzlich kassierten die Russinnen noch Strafen. Die zwei Überzahlsituation nutzte Evelina Raselli in der 14.Minute bei doppelter Überzahl auch zur 1:0 Führung.

Kurz nach der Führung ein neuerliches Powerplay. Bei den Russinnen entwischte aber Anna Savonina und konnte nur durch ein Foul und Torfrau Janine Alder gestoppt werden.So drehte sich das Strafen Karussell zu Gunsten der Russinnen. Die Schweizerinnen überstanden wohl ein kurzes 3 gegen 5 doch als man wieder vollzählig war gelang Anna Timofeyeva 10 Sekunden vor der ersten Pause der 1:1 Ausgleich.

Der späte Ausgleich wirkte sich im Spiel der Eisgenossinnen aber nicht aus. Die Russinnen zwar durch Anna Savonina gefährlich doch insgesamt war das 1:1 zu diesem Zeitpunkt mehr als gerecht und man ging mit dem 1:1 in die dritten 20 Minuten. Diese schienen dem Schweizer Team besser zu liegen, so wirkten die Spielerinnen agiler als die Spornaja und so mussten Strafen das Spiel entscheiden. Die Schweizerinnen vergaben zwei dieser Situationen auch mit Pech. In der 58.Minute musste dann Noemi Ryhner auf die Strafbank und 74 Sekunden später folgte ihr auch noch Livia Altmann. Diesen Vorteile liess sich Russland nicht nehmen und die beste Russin am Eis Olga Sosina traf mit einem Slapshot 37 Sekunden vor dem Spielende zum späten Sieg. Damit reichte es nicht einmal mehr für einen Zähler.

Evelina Raselli meinte es war besonders hart für den Goalie wenn man in der letzten Minute den Treffer erhält. „Ich glaube das wir haben nicht so schlecht gespielt und ich glaube auch das wir uns gegenüber dem Auftaktspiel gesteigert haben aber jetzt im Moment tut es sicher weh. Wir haben aber die klare Kampfansage gemacht, das wir bereit sind wenn es um etwas geht.

Wir haben ein Tor erzielt, und wir hatten dann noch weitere Situationen die wir besser ausnützen hätten müssen. Wie gesagt wir haben uns gesteigert und das nehmen wir mit.“

IIHF Women's World 2019 Russland - Schweiz 2:1 (1:1, 0:0, 1:0) Tore Evelina Raselli 14. PP2 sowie Anna Timofeyeva 20. PP, Olga Sosina 59. PP2

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