Auch Finnland schafft die Überraschung

Von Pascal Zingg

Vancouver ist geschockt, das Team Kanada verliert den Viertelfinal denkbar knapp mit 1:2 nach Verlängerung. Heponiemi und Utunen hiessen die Helden auf finnischer Seite.

So hatten sich die Kanadier das nicht vorgestellt. Erst kassierte man nur 47 Sekunden vor dem Ende den Ausgleich zum 1:1, dann verschoss Comtois einen Penalty. Schliesslich brach Noah Dobson in bester Position der Stock. Statt über den Siegtreffer zu jubeln, musste er mitansehen, wie die Finnen ihrerseits zum Konter ansetzten. Utunen zeigt sich von der eiskalten Seite und bezwang DiPietro zum 2:1.

Nach dem 1:2 gegen Russland, war dies bereits die zweite Niederlage der Kanadier in Serie. Zudem verlor erstmals seit 2016 wieder ein Viertelfinale. Schon damals hiess der Gegner Finnland, wobei die Suomi drei Tage später gar Weltmeister wurden.

Telegramm:

Kanada – Finnland n.V. 1:2 (0:0, 1:0, 0:1, 0:1)

Rogers Arena, Vancouver: 17'047 Zuschauer. – Schiedsrichter: Prazak (CZE), Romasko (RUS); Oliver (USA), Yletyinen (SWE). – Tore: 21:30 Mitchell (Hayton, Frost) 1:0; 59:13 Heponimi (Tolvanen, Vaakanainen) 1:1; 65:17 Utunen (Talvitie, Heponiemi) 1:2. – Strafen: 2 x 2 Minuten gegen Kanada; 3 x 2 Minuten gegen Finnland.

Kandada: DiPietro (Scott); Bouchard, Philips; Brook, Mitchell; Dobson, Smith; McIsaac; Glass, Comtois, Tippett; Suzuki, Frost, Hayton; Anderson-Dolan, Bowers, Leason; Veleno, Entwistle, Laféniere; Studnicka.

Finnland: Luukkonen (Lindberg); Jokiharju, Heinola; Laaksonen, Vaakaneinen; Utunen, Latvala; Honka; Heponiemi, Kupari, Talvitie; Tolcanen, Kakko, Lundell; Puustinen, Virtanen, Ylönen; Vainionpaa, Engberg, Nyman; Moilanen.

Bemerkungen: Finnland ab 57:35 bis 58:08 und ab 59:00 bis 59:13 ohne Torhüter; 62. Comtois verschiesst Penalty.

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