Spannend und knapp – Davos gewinnt gegen Trinec und kommt ins Halbfinale

Von Casper Thiriet

Das ausgeruhte Davos schlägt in einem knappen Spiel die Tschechen mit 3:1 und kommt so ins Halfinale gegen KalPa. Für Ocelari Trinec ist das Turnier vorbei.

Auf dieses Duell konnte man sich im Vorfeld freuen. Der tschechische Tabellenführer gegen einen gestärkten, motivierten und ausgeruhten HC Davos. Zwar haben sie vor allem die erste Linie an diesem Spiel ausruhen lassen, dennoch war das kein Grund für eine Niederlage.

Trinec hatte bisher vor allem sehr knappe Spiele hinter sich. Grund dafür konnte man in der Effizienzlosigkeit vor dem Tor sehen. Während dem ganzen Turnier sind die Tschechen unzählige Male mittels Breakaway vors Tor gelangt, wo sie die Chance aber kaum verwerten konnten.

Die Tschechen spielen, trotz dass man kaum trifft an diesem Turnier, aber dennoch auf erwartet hohem Niveau. Hinten stehen sie sauber, aber falls diese mal versagen steht Hrubec bereit, um den Puck davon abzuhalten, ins Tor zu gelangen.

Vielleicht ist das auch die Formel, die die Spiele gegen Trinec immer so eng macht. Hinten zu gut, vorne zu schlecht. Denn ein Wechsel der Chancen hat auch an diesem Spiel stattgefunden, wie bereits bei den vorherigen Spielen.

Zusätzlich war der HC Davos auch auf einer sehr guten Höhe, bereits vor dem Spiel. Gegen die Kanadier hat man zwar verloren, aber überzeugt haben die Bündner auf jeden Fall. Wäre der zu grosse Respekt gegenüber den Kanadiern nicht so gross, wäre vermutlich auch mehr drin gelegen.

Auffällig waren vor allem die Power- und Boxplays. Dort hat sich jeweils am meisten getan an diesem Spiel. Viele Chancen entstanden, viele Chancen wurden vergeben.

Zum Schluss wurde es auch noch spannend in der Vaillant Arena. Die Tschechen haben die Chance erkannt und in der 59. Spielminute Torhüter Hrubec zwei Mal aus dem Spiel genommen. Schlussendlich war auch das die Chance, für Davos den «Sack zuzumachen», was sie auch getan haben. Dino Wieser traf in der letzten Sekunde ins Empty Net.



Dario Simion (Davos): «Das war super emotional heute, ich denke wir haben ein starkes Spiel gespielt und diesen Sieg verdient. Ein 1:1 in einem Viertelfinal ist auch spannend für die Fans, es ist gut dass wir den Vorteil daraus ziehen konnten. Wir haben hinten eine solide Defensive aufgestellt, was war sicher ein Hauptgrund warum sie kein Tor mehr schiessen konnten.»

Linus Klasen (HC Davos) «Es war ein Hoch und ein Tief aber ich denke durch den Torhüter konnten wir uns im Spiel behalten. Ich denke im Powerplay haben wir noch war zu verbessern.»



Vaillant Arena – 6300 Zuschauer (ausverkauft)


SR: Roman Gofman (RUS)/Micha Hebeisen (SUI), Stany Gnemmi (SUI)/Marc-Herni Progin (SUI)

Tore: 14:18 1:0 Klasen (Simion/Heldner), 36:18 1:1 Kovarcik (Krajicek), 47:34 2:1 Klasen (Ambühl/Simion), 59:59 3:1 Wieser.

Strafen: Trinec 7-mal 2 Minuten, Davos 4-mal 2 Minuten

Torschüsse: 27:28 (9:11, 4:9, 14:8)

Timeout: keine

Torhüter: 58:28 Hrubec out, 59:14 Hrubec out


Davos:

Tor: Lindbäck (Ersatz: Senn)

1. Linie: Payr, Nygren, Ambühl, Simion, Klasen

2. Linie: Buchli, du Bois, Bader, Meyer, Frehner

3. Linie: Sanguinetti, Stoop, Hischier, Wieser, Corvi

4. Linie: Heldner, Jung, Kessler, Aeschlimann, Egli

Headcoach: Harijs Vitolins


Trinec:

Tor: Hrubec (Ersatz: Danecek)

1. Linie: Jrajicek, Gernat, Ruzicka, Marcinko, Hrna

2. Linie: Galvins, Kundratek, Svacina, Polansky, Adamsky

3. Linie: Musil, Roth, Chmielewski, Kovarcik, Cienciala

4. Linie: Adamek, Dravecky, Mikulik, Bukarts, Christov

Headcoach: Marek Zadina

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